Modem Gateway

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von schepkerv, 7. Mai 2003.

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  1. schepkerv

    schepkerv Guest

    Hallo, ich habe einen Linux Rechner und zwei Windows Clients. Die Win-Rechner sind übers LAN mit dem Linux-Rechner Verbunden, das klappt auch prima.
    Der Linux-Rechner kann sich auch übers Modem ins Internet einwählen.
    Was muss ich genau einstallan, damit die Windows-Rechner die Modemverbindung nutzen können?
    Wenn ich in Windows die IP vom Linux-Rechner als Gateway Adresse eintrage, hilft das nichts.
    Bitte Schritt-für Schritt Anleitung, damit ich ja nichts übersehe.
    Muss ich die Routing-Tabelle ändern? Ich krieg ja bei jeder Einwahl einen neue IP, daher halte ich das für nicht so sinnvoll.
    Ich weiß nicht weiter, im Netz habe ich nichts gefunden.
     
  2. iCebird

    iCebird Kbyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    316
    Hi,

    hab grad zu Hause geschaut, da nutze ich SuSE 8.1. In der Firma tuts immer noch 7.1

    Die Konfiguration hat sich ein bischen geändert wie ich gesehen habe.
    Hier gibt es keine Dummy-IP\'s, zumindest kann man diese nicht einsehen.
    Da ich DSL nutze, an einem Router, und die Geschichte hier nicht nachvollziehen kann mußt Du Dich wohl im I-Net ein wenig schlau machen.

    z.B. hier
    http://www.newbie-net.de/dokus/router/

    Gruß Ralf
     
  3. iCebird

    iCebird Kbyte

    Registriert seit:
    20. November 2001
    Beiträge:
    316
    Hi,

    Ich kenn das ganze nur per ISDN, denke aber das es beim Modem ähnlich ist.

    Im YAST (SuSE) bei der Modemkonfiguration (ISDN) muß man eine Dummy IP eingeben (ist meißt schon voreingestellt).
    Diese kommt aus einem anderen Subnet als die der evtl. installierten Netzwerkkarte.
    Da bei uns in der Firma die Netzwerkkarte die 192.168.0.4 hat, ist es bei der ISDN Karte die 192.168.1.99 (stand schon da).

    Baut der pppd nun eine Verbindung auf ersetzt er die Dummy-IP (192.168.1.99) durch die vom Provider zugewiesene.

    Für die IP des PTP-Partners ist ebenfalls ein Dummy gesetzt, dieser interessiert uns in dem Fall aber nicht (Sie sollte sich aber im gleichen Netz wie die erste Dummy-IP befinden, bei uns 192.168.1.1).

    Du mußt also bei der Konfiguration der Netzwerkkarte als Defaultgateway nur die lokale Dummy-IP (bei mir 192.168.1.99) eintragen und den Rest macht SuSE.
    Nach der Einwahl z.B. in der Routingtabelle die Dummy-IP gegen die vom Provider zugewiesene IP austauschen.

    An die Routingtabelle an sich mußt Du gar nicht ran, der Def.-Gateway wird durch SuSE dort eingetragen.

    Gruß Ralf
     
  4. schepkerv

    schepkerv Guest

    Ja, Danke. Ich wollte aber nur kurz wissen, was du mit Dummy IP des MOdems meinst. Was muss ich genau in der routing-Tabelle eintragen? Kannst du das hier bitte posten?
    Den Rest habe ich schon so eingestellt, wie du gesagt hast.
     
  5. iCebird

    iCebird Kbyte

    Registriert seit:
    20. November 2001
    Beiträge:
    316
    Hi,

    ich weiß nicht ob ich\'s noch komplett zusammenkriege, aber...

    Ich gehe mal von SuSE aus

    1. Routing aktivieren [Ich vergaß, masquerading auch]
    2. Defaultroute auf die Dummy IP des Modems setzen.
    3. Mindestens Pers. Firewall aktivieren (hier mußt Du Parameter eintragen um das masquerading zu aktivieren und um Verbindungen von außen zu unterbinden, welche weiß ich im Moment leider nicht, stehen aber unter YAST im Info-Feld)
    Ich glaub es war etwas wie "masq ippp0 reject all incoming connections"
    4. Den Clients die IP des Linux-PC als Def. Gateway und IP des Provider DNS als Prim. & Sek. DNS-Server mitgeben.
    5. Wenn gewünscht die Wahlart von ppp auf auto stellen und eine idle time vergeben, kann aber teuer werden.

    Das sollte es eigentlich sein.

    Es hilft auch durchaus die SuSE Supportdatenbank sowie google zu bemühen.
    Sollten also noch Fragen sein, diese ruhig erst mal dorthin richten.

    Gruß Ralf
    [Diese Nachricht wurde von iCebird am 07.05.2003 | 09:47 geändert.]
     
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