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Motherboard und Speicher defekt!

Dieses Thema im Forum "CPU, BIOS & Motherboards, RAM" wurde erstellt von ralfs77, 13. März 2002.

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  1. ralfs77

    ralfs77 Byte

    Registriert seit:
    13. März 2002
    Beiträge:
    18
    Hallo,

    erstmal die Komponenten

    Epox 8KHAL mit dem KT266A
    256 MB MDT Nanya DDRam
    DURON 1200 MHz
    Lüfter Tiger SDA 38670BT
    64 MB Pixelview GeForce2 TI
    69 GB Seagate Platte
    Tower mit 300 Watt Netzteil
    und CD-Brenner, Floppy

    Nach dem ich alles zusammengebaut hatte und den PC angemacht habe ist nichts passiert. Also habe ich nochmal alles kontrolliert und keinen Fehler feststellen können - alles saß fest an seinem Platz. PC wieder angeschaltet und nun habe ich etwas verbranntes gerochen. Computer unter Licht gehalten und was sehe ich: Der Speicher ist an einer Stelle leicht mit der Speicherbank usammengebrannt (Speicher saß korrekt drin!!!) und ein paar Kontakte sind verschmorrt!

    Nun wollte ich bei meinem Händler (www.kcn-computer.de) die Sachen umtauschen und Fragen wie soetwas kommen kann. Dort waren sie super unfreundlich und meinten sie würden optische/mechanische defekte NIE umtauschen. Es könnte schließlich überall der Fehler (Spannungsspitze beim Stromversorger,Speicher falsch eingebaut, Netzteil defekt, usw...)liegen und es ließe sich nicht mehr nachprüfen, außerdem hätten
    sie die Geräte dafür nicht! Ich sollte meiner Hausratversicherung
    melden, daß ein Blitz durch die Leitung gegangen ist und dadurch der Schaden entstanden ist oder ich sollte mich direkt an die Hersteller wenden (Epox und MDT Nanja). Nach langer unützer Diskussion habe ich mir die Nummer der Geschäftsleitung geben lassen. Dort angerufen waren sie noch unfreundlicher: Wie ich denn auf die Idee käme dort anzurufen, sie hätten essere/wichtigere Sachen zu tun, ich sollte sie nicht weiter belästigen und bloß nicht nochmal anrufen. Der im Laden hätte
    mir schließlich schon alles gesagt! Solche P..., ich meine sowas von
    kundenunfreundlich habe ich noch nicht erlebt!!! Ich weiter diskutiert (Wirtschaftsinformatikstudent, schon viele Rechner zusammengebaut, Rechtsschutzversicherung, ...) und jetzt wollen sie sich die Sachen immerhin nochmal angucken und auch testen, ob der Rest i.O. ist. Plötzlich haben sie die Geräte da - komisch!

    Ich habe nun die Befürchtung das sie mir trotzdem nicht wirklich helfen wollen/werden - kann mir deshalb wer sagen wie das rechtlich aussieht? Ob der Händler verpfilchtet ist mir zu helfen? Die Ware zu testen und umzutauschen?

    Da ich den PC noch nicht mal für mich selbst sondern für eine guten
    Freund zusammenbauen sollte ist es nun doppelt doof!

    VIELEN DANK FÜR EURE HILFE
    RALF S.
    (Über Emails würde ich mich sehr freuen: ralfs77@gmx.de)

     
  2. ralfs77

    ralfs77 Byte

    Registriert seit:
    13. März 2002
    Beiträge:
    18
    Danke erstmal, daß Du meinen langen Beitrag gelesen hast!

    a)Ich bin mir fast 100% sicher (hatte Monitor erst noch nicht angeschlossen), das der PC beim ersten einschalten kurz lief (die Festplatte ist angelaufen und hat gerattert - anders als wenn sie nur Strom bekommt)! Danach ist nichts mehr passiert, außer das es angefangen hat verbrannt zu riechen.

    b) Gilt es nicht nach dem neuesten Gewährleistungsbestimmungen, das der Händler bzw. der Hersteller der Ware in der Nachweispflicht ist?

    c) Hm...Haftpflichtversicherung ginge bestimmt auch - schließe aber Fehler meinerseits zu 98% aus (habe auch schon viele PC\'s zusammengebaut) und bevorzuge deshalb die anderen Möglichkeiten!

    d) Netzteil hat "PFC" darum schließe ich Spannungsspitzen aus (der Mitarbeiter hat wohl keine Ahnung, schließlich habe ich das Gehäuse mit Netzteil auch dort gekauft)

    MfG
    Ralf
     
  3. megatrend

    megatrend Guest

    Hallo,

    Es ist schwierig, in diesem Falle einem Hersteller nachzuweisen, dass einer seiner Teile fehlerhaft geliefert wurde oder dass ein Defekt ohne jegliche Manipulation (ausser des üblichen Gebrauchs) eingetreten ist. Oder, Du könntest mir das Gegenteil beweisen!

    Was ich in Deinem Falle machen würde, ist von Deiner Haftpflichtversicherung Gebrauch machen (insofern Du eine hast). Zwar dies mit der Begründung, dass beim Zusammenbau eines Computers des Bekannten ein Teil unglücklicherweise kaputt ging (oder sage mir, was zum Defekt geführt hat, sprich Materialmangel). Beachte, dass Haftpflichtversicherungen einen Selbstbehalt haben können.

    Eventuell könnte eine Ueberspannung im Stromnetz zum defekt geführt haben: hier stellt sich die Frage, ob das über die Hausratsversicherung geregelt werden kann, oder ob die Elektrizitätsgesellschaft haftbar gemacht werden kann (möglicherweise haben die sich solche Haftungen vertraglich/allg. Vertragsbestimmungen ausgeschlossen.

    Du müsstest einem Hersteller schon nachweisen können, dass er ein Teil defekt geliefert hat oder dass das Teil bei üblichem Gebrauch (also kein Murks, Fehlmontage etc.) kaputt gegangen ist, d.h. die Qualität des Geräts hat die Garantiezeit nicht überlebt.

    Es tut mir leid, dass Dir so was ärgerliches passiert ist; aber Du bist sicher nicht der erste und auch nicht der letzte, dem so was passiert (auch wenn das für Dich kein Trost ist).

    Uebrigens: sollte es tatsächlich Probleme mit Ueberspannungen im Stromnetz geben, dann wärd der Einsatz eines Netzteils mit PFC eine ernsthafte Erwägung Wert.

    Gruss,

    Karl
     
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