Musikindustrie will Songs über neue P2P-Börse anbieten

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von cheff, 25. November 2004.

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  1. cheff

    cheff Megabyte

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    1.297
    Ich möchte nur mal wissen, ob diese Aussage getätigt wurde, ohne Rot dabei zu werden. Das ist eine Lüge! Erreicht man mit Kopierschutzmaßnahmen, die das Abspielen einer CD am PC verhindern den Konsumenten, erreicht man das mit DRM, erreicht man das mit Gesetzen die das Sicherheitskopieren, oder Rippen als MP3 geschützer CDs verbietet. Ich denke die Antwort ist bekannt. Erst letzlich noch hat die MI deutlich gesagt, dass sie gegen P2P ist und hat die Technik verteufelt, ja in den USA wollte man P2P sogar verbieten lassen, ich hoffe das wurde nicht vergessen. Zudem werden die P2P-Netz überwacht. (Schaltet mal Peer Guardian beim Tausch an, selbst wenn ihr legale Dinge tauischt wird immer wieder ein Server der MI angezeigt, der den Datenverkehr mitlesen will.

    Was bislang auch unerwähnt bleibt: Es ist unklar, ob man mit der Technik alle Versionen eines Liedes runterladen kann die es gibt, auch "Fanmade" und ob es einen sogenannten Flateratetarif geben wird. Gerade die Versionen, die man auf keiner CD findet oder nur "exclussiv" sind doch interessant. Da es aber jetzt das Ziel der MI ist "die Konsumenten zu erreichen und dabei zu helfen, eine sichere *auflach* und legale Filesharing Community aufzubauen" denke ich wird man über einen solchen Tarif nachdenken. Sollte aber nur DRM geschützes Material getauscht werden, kann die MI ihr P2P Netz wieder einpacken. Der Kunde, besonders die jetzigen P2P-User wollen das nicht und werden dann auch nicht "umsteigen".

    Achja und ich weigere mich zu glauben, dass es sich um ein echtes P2P Netz handeln wird. Selbstverständlich wird ein Server dazwischengeschaltet, der auch speichern wird, was eiun Nutzer runterläd.

    1) Wegen der Abrechnung.
    2) Um das Nutzerverhalten auszuspionieren.

    Ich stehe dem ganzen misstrauisch gegenüber und bin gespannt was dabei rauskommt. Die Onlineshops sind jedenfalls blanker Hohn.
     
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