Nachteil von mpeg2 gegenüber mpeg1

Dieses Thema im Forum "Videobearbeitung, Bildbearbeitung" wurde erstellt von lego, 25. Mai 2004.

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  1. lego

    lego Byte

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    Hallo,
    Ich habe nun zweimal gerade die erfahrung gemacht,dass mpeg2 bei einer niedrigen datenrate von 2,20MBit/s gegenüber mpeg1 nicht so doll ist,im gegenteil einoge scenen ruckeln.
    Ich wollte den 4h film im format 352x288 und mpeg2 aufnehmen,aber das resultat ist leider schlecht.
    Meine Frage nun ist mpeg1 auch DVD konform?
    Ich vermute ja,weil mpeg1 ja älter ist als mpeg2 und die dvd-player doch eher abwärts kompatibel sind oder?Die software TMPGEnc Author hat jedenfalls nichts auszusetzen bei mpeg1.
    Danke für die Antwort.
     
  2. lego

    lego Byte

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    hi,
    ich behaubte mal 720*576 ist für VCD qualität das falsche fromat.Bei vollauflösung müssten es schon mindestens 4MBit/s wenn nicht höher sein.
    Für VCD ist in der regel mpeg1 das richtige format und für DVD mpeg2.
    Bei einer DVD kannst Du für 90 Minuten etwa 6MBit/s wählen mit einer vollauflösung von 720*576
    was aber unter 4MBit/s ist,sollte für DVD höchstens 352x576 oder gar 352x288 sein.
    Ich spreche da aus meiner erfahrung.
    Bei mpeg2 würde ich eine variable bit/rate und bei mpeg1 eine constant bitrate wählen.Danach musst Du den mpeg mit einem author-programm DvD kompatibel machen z.B. mit "The TMPGEnc Author".
     
  3. Hardwaretoaster

    Hardwaretoaster Kbyte

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    Ich häng mich jetzt einfach mal an den Thread ran:
    1. Gehen auf 'ne VCD genau 90 min?
    2. Wenn ich avi aufnehme und zu mpeg konv., wie bekommt ich's am Besten in passende happen (für VCD, SVCD, DVD,..)?
    3. Ich möchte alte VHS-Bänder möglichst günstig archivieren, bin aber mit der Quali etwas wählerich, nehme mit 720*576 bei geringer Komp. in avi auf (sieht gut aus), als was sollte es auf CD (od. DVD), sollte in 'nem Standalone-Player wiedergegeben werden können.
     
  4. lego

    lego Byte

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    hi mabae und Co,
    danke für die tipps-
    so nachdem ich nun den film neu im mpeg2 format 352x288 bei 2.27MBit/s,variable bit rate,(neu mit "qualität der bewegungs einschätzung" von 90 anstatt 75) - konvertiert und geauthort habe,bin ich mit dem resultat ganz zufrieden.
    Weiss zwar jetzt nicht genau,was Ati mit "qualität der bewegungsschätzung" genau meint,aber das ruckeln hat nun ein Ende und der film lässt sich zu meiner vollsten zufriedenheit sehen.
    In Ati help stand darüber lediglich dies:
    "Mit dem Schieberegler zur Bewegungsprognose kann die Qualität des Videos gesteuert werden - ein hoher Wert (15 oder höher) belastet den Prozessor stärker, bietet aber eine höhere Video-Qualität. Ein kleiner Wert (5 oder kleiner) beschleunigt die
    Codierung, verschlechtert aber die Video-Qualität"

    Vielleicht hilft dies ja dem einen oder anderen,der unbedingt einen 4h film auf eine 4.7GB DVD brennen möchte,mit Ati und TMPGEnc-software.
     
  5. Gast

    Gast Guest

    Hi, mit VirtualDub kann man ein Video wunderbar filtern. Auf einschlägigen Seiten gibt es immer wieder neue Filter, mit denen sich das Bild manipulieren lässt. Da es aber nicht in Mpeg ausgeben kann, die Zusammenarbeit mit TmpgEnc. Um nicht zweimal encodieren zu müssen (erst als avi- , dann als mpeg-file) der Frameservermodus.
    MfG
     
  6. lego

    lego Byte

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    ja den hab ich ja auch(vollversion),was aber nicht heisst dass ich jeden fiilm neu konvertieren muss.
    Schneiden,falls nötig tu ich mit ArcSoft der aber den clip komplett in 6MBit/s neu encoded,was dann aber zur folge hätte dass ich den clip nochmal encoden müsste mit TMPGEnc.,das würde dann meine nötige zeit um weites beanspruchen bei 4h film.
    Ich benötige aber nur den "TmpegEnc Author" zur zeit und encode falls nötig das audio neu wenn der speicherplatz eng wird.Ich machs immer so,ich erstelle einen vorspahn clip mit arcsoft und den haubtclip mit dem Ati-player,dann noch zwei end clips mit arcsoft und am schluss dann alles zusammen direkt Authoren.

    ich habe die möglichkeit mit dem Ati-player auf eine pause taste zu drücken beim aufnehmen und kann somit den film direkt schneiden,jedoch nicht so genau.

    Nö den hab ich nicht,brauch ich den?Wenn ich TMPGEnc habe?
     
  7. Gast

    Gast Guest

    Halllo,

    [
    Versuchs mal mit dem TmpegEnc, wenn du auf die Authoring-Funktionen verzichten kannst (mpeg1 unbeschränkt, mpeg2 für 30/14 Tage lauffähig oder kaufen).

    Doch, je nachdem, wie wichtig mir das Material ist, mache ich das. Neben anderen Vorteilen: auf einen 700 MB-Rohling passen bei einem unschlagbaren Preis 800 MB = 90 min. Spielzeit (und weiterrechnen!). Das Material aus der Kamera oder vom TV wird von mir immer bearbeitet, also muß ich sowieso zweimal encoden. Gut, das kostet Zeit, aber es lohnt sich auch.
    MfG

    P.S.: Hast du es schon mal mit VirtualDub im Frameservermodus mit TmpgEnc versucht?
     
  8. lego

    lego Byte

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    hi,


    ja das weiss ich inzwischen :-)

    wieso dass?Der TMPGEnc Author encoded ein mpeg1 nachher sowieso zu 1,5MBit constant...

    Ich encode doch nicht nochmal meinen film den ich bereits im mpeg2 DVD kompatibel mit dem Ati-player(+recorder) erstellt habe. ;-)
    Und mein 4h film passt doch nie und nimmer auf einer VCD wenn der clip schon 4.500MB gross ist und ehrlich gesagt bin ich kein so grosser vcd fan.Es handelt sich um einen eigenen film "Streetparade 2000/4h"

    Danke für den tip,aber ich habe nun doch nochmal im mpeg2 im format 252x288 bei 2,27MBit/s,variable rate,probiert und bin gerade am authoren,mal sehen was diesmal daraus wird.

    Ich arbeite nicht mit nero,da der bei mir keine dvd brenn software besitzt für dvds...leider.
    Ich brenne mit Record now als daten und es läuft tadellos auf all meinen 3 DVD players.
     
  9. Gast

    Gast Guest

    Hi, es ist doch wohl entscheidend, wofür du die Datei erstellst:
    Für die Darstellung am PC oder am DVD-Player/Fernseher. Am Fernseher scheint die Bildqualität (technisch bedingt) der mpeg-Datei immer besser zu sein als am Monitor, der alle Mägel schonungslos offenlegt. Wenn du sowieso mit 352 x 288 encodest, ist es eigentlich schlauer, mpeg1 mit variabler Bitrate zu nehmen und als VCD zu brennen. Templates findest du auch beim TmpgEncoder oder als Mvcd-/Kvcd-/Xvcd-Templates im Internet. Mit "unlock.mcf" freigeschaltet, lassen sie sich bequem manipulieren. Da reichen bei dieser Bildgröße 1,5 MBit bis 50kBit für sehr gute Bildqualität völlig aus. Nimmst du 480 x 576 Pixel (eigentlich Svcd/mpeg2) und encodest mit max. 1850 kBit in mpeg1, kannst du es auch als nichtstandardgemäße Vcd brennen. Vor allem die preiswerten DVD-Player haben damit keine Probleme - genausowenig wie mit mpeg2 - Dateien in Vcds.
    MfG

    P.S.: Ich brenne immer noch SVcds nur mit VCDeasy 1.1.5.2 und Aspi-Treibern von Adaptec, obwohl ich auch Nero installiert habe.
     
  10. lego

    lego Byte

    Registriert seit:
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    hi,
    TMPGEnc Author hat auch nichts zu beklagen bei mpeg1.Das Problem bei mpeg1 ist dass der TMPGEnc Author den MBit/s auf Constant 1.5MBit/s runter schraubt,was aber keine einbusse an der qualität gibt.Wenn ich aber mpeg1 aufnehme und den MBit auf 1.5 runter setze sehe ich sehr wohl qualitäts unterschiede,als wenn ich den constant MBit auf 2,20 setze.
     
  11. Barönchen

    Barönchen Byte

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    Stimmt, mein Fehler, hatte mit DVD Lab mal Ärger durch komische Auflösungen in MPEG1 und das Mischen mit MPEG2, MPEG1 alleine geht, aber...siehe oben ;)
     
  12. Sele

    Sele Freund des Forums

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    DVDlab authored MPEG 1 mühelos. Die erreichbare Qualität bei 4 Stunden ist aber nicht sonderlich berauschend, weil MPEG 1 einfach nicht mehr zulässt.
     
  13. Barönchen

    Barönchen Byte

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    17
    DVD konform ist MPEG1 nicht, die gÃ?ngigen Authoringprogramme werden Dir den Dienst versagen.

    Aber Standalone DVD Player können MPEG1 im Normalfall spielen.

    Von der QualitÃ?t ist es aber Quatsch, MPEG1 zu nehmen.

    Nimm lieber erstmal avi auf in einen gering komprimierenden Codec und wandel danach in MPEG2, sieht entschieden besser aus !
     
  14. Gast

    Gast Guest

    Hi, weit verbreiteter Irrtum:
    Viel hilft viel oder groß liefert besseres Bild!

    Ich kann nur raten, VHS mit 352 x 288 und ca. 2,2 bis 3 Mbit/s in mpeg1 zu encoden - kein Deinterlacing notwendig und gutes Bild, das bei VHS-Auflösung nur durch neuencoden (und dabei filtern) sowie vergrößern auf 480 x 576 mpeg1/variable Bitrate (von 50 bis 1500 kbit/s) noch leicht zu verbessern ist. Dann aber als Nicht-Standard-VCD brennen!
    Auf einen 700er Rohling gehen max. 803-807 MB. Hat man mit dem TmpgEnc nicht mehr als 50-60% Bildqualität (oder weniger) eingestellt [bis ca. 30% kann das Bild u.U. noch akzeptabel sein, bekommt man so locker 90 min. auf einen Rohling. Hängt natürlich auch alles etwas vom Ausgangsmaterial ab.
    MfG
     
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