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Nostalgie, oder wie schnell muß er wirklich sein?

Dieses Thema im Forum "Hardware-Tuning" wurde erstellt von Necromanca, 3. Februar 2006.

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  1. Necromanca

    Necromanca Megabyte

    Registriert seit:
    8. August 2000
    Beiträge:
    1.731
    "Doch vor der Tatsache, daß diese Aufrüstung sowohl preismäßig als auch technisch kein Problem darstellt, steht immer noch die Frage nach dem Sinn des Ganzen: Wofür werden diese gigantischen Megahertz noch benötigt? Mein persönliches Beispiel ist da ein ganz gutes, das "alte" System war ein Celeron 366 @ 550 MHz, welcher von 256 MB RAM unterstützt wurde. Der neue Celeron II 566 @ 850 MHz ist unter Windows - selbst wenn viele Programme aktiv sind - nicht langsamer oder schneller als die alte Variante. Sicher lassen sich mittels der entsprechenden Benchmark-Programme auch unter Windows Unterschiede ermitteln, subjektiv sind diese jedoch nicht spürbar.

    Das war auch klar - irgendwann mußte schließlich einmal Schluß sein mit dem Leistungshunger von Standard-Windows-Anwendungen (Office, Grafikprogramme, Internet- und FTP-Browser, HTML- und Java-Tools). Sobald mit viel RAM ausgestattet, wird wohl oberhalb von 400 MHz unter Windows nichts schneller werden - hatte ich auch nicht erwartet. Schon mein alter K6-III/450 war unter Windows nicht langsamer als das jetzige System.

    ....

    Ich betrachte im übrigen den zum Vergleich eingesetzten Celeron mit 550 MHz als hervorragend geeignet für diese Aufgabe. Auch ohne Benchmarks ist es klar, daß für Athlon- und Coppermine-Besitzer kein Grund zum Wechsel auf den Celeron II besteht. Zielgruppe sind die Besitzer eines Pentium III mit Katmai-Core und die Pentium II - und Celeron -Besitzer.

    Ok, lange genug Vortext-Geschwafel, hier das Benchmark-System:

    Intel Celeron II 566 MHz @ 850 MHz (100 MHz Bustakt)
    Intel Celeron A 366 @ 550 MHz (100 MHz Bustakt)
    Mainboard Asus P2B-B (Chipsatz: Intel 440BX)
    256 MB RAM PC-100
    Creative Annihilator mit nVidia´s GeForce-Chip, 32 MB SD-RAM
    Standard-Taktung 120 MHz Chiptakt und 166 MHz Speichertakt
    Creative Annihilator mit nVidia´s GeForce-Chip, 32 MB SD-RAM
    übertaktet auf 166 MHz Chiptakt und 190 MHz Speichertakt - gekennzeichnet durch das oc´d GF
    Western Digital EIDE-Festplatte 10 GB, U/DMA33-Mode
    Diamond Sonic Impact S90 (PCI, A3D1.0-Soundchip) "

    Das hab ich zufällig bei der Suche nach Daten zu einem alten PII 400 gefunden. Das ist Stand Mai 2000 und schon damals wußte der Schreiber dieser Zeilen, das es nicht sinnvoll sein kann noch schnellere CPUs zu bauen. :ironie: Auch der Rest seiner Hardware ist ja sicher noch fast Stand der Technik.

    Andererseits sollten wir nicht überheblich werden mit unseren aktuellen DualCore CPUs und SLi-Grafikkarten mit bis zu 512MB RAM, in 5 1/2 Jahren werden sich sicher andere User über unsere Systeme von heute lustig machen, aber das muß wohl so sein.

    Also hier noch mal die schon oben stehende Frage: Wie schnell muß der PC sein und warum sollte man ihn übertakten (oder eben auch nicht)?
     
  2. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    ...so schnell, dass er die gewünschten Aufgaben in einer für einen selbst vertretbaren Zeit erledigt. Meine Notebooks lassen sich z.B. mit normaler Arbeit (selbst Grafikbearbeitung) kaum dazu hinreißen, über das einstellbare Minimum zu Takten (600 bzw. 800MHz). Meinen P1-200 Server habe ich nur ausgetauscht, weil es einfach immer mehr Dienste wurden, die er erledigen sollte. Jetzt ist es ein P3-933 und der wird es wohl die nächsten 5-10 Jahre tun. "Große" Rechner braucht man eigentlich nur für die realtime-Videobearbeitung und für Spiele (oder allenfalls im wissenschaftlichen Umfeld: Klimamodelle o.ä.).
     
  3. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    @Necromanca
    Den Athlon 64 X2 brauchst du vorläufig noch nicht zu übertakten.
     
  4. Necromanca

    Necromanca Megabyte

    Registriert seit:
    8. August 2000
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    1.731
    Hintergrund: Ich habe früher auch alles übertaktet, was nicht weglaufen konnte. Mein Celeron 300A ist 1999 gleich mit 450 MHz Einstellung eingebaut worden und bis zu seinem Tod in 2005 so betrieben worden (jetzt ist da ein Celeron 566 mit Slot-1 Adapter drin, aber der ist nicht übertaktet und war es auch nie). Vorher hatte ich einen AMD K6-2 300/100 der auch immer auf 350/100 MHz, obwohl das laut diversen Foren gar nicht gehen sollte. Der PIII 700/100, den ich mal geschenkt bekam, lief bei mir nur als 933/133 und bei dem Azubi dem ich ihn geschenkt habe macht er das auch heute noch. Mein erster Athlon war ein 1000/133 der dank einiger Bleistriftstriche auch munter als 1333/133 lief. Der erste XP 1800 musste auch dran glauben und er bekam dafür extra RAM, dass 143 MHz konnte. Danach hatte ich wieder eine Idee und steckte einen extra dafür gekauften XP2500+ mit FSB 333 in ein Nforce2 Ultra 400 Board mit 400er DDR-RAM und natürlich FSB 400. Bingo! Er wurde als 3200+ angezeigt, der war damals immerhin 300 Euro teurer als der 2500. Dieser PC war immerhin so schnell, dass ich 18 Monate lang nichts austauschen musste. Der PC ist im Moment mein Ersatz-PC, da mein zweiter 64-bit PC verliehen ist. Der aktuelle PC mit dem x2 3800+ ist und war nie übertaktet, ich sehe tatsächlich auch keinen Grund mehr, mich heute noch mit dem Stress der Abstürze wegen o/c-ing auseinanderzusetzen, zumindest nicht wenn ich den PC auch zu was anderem noch brauche. Übertakten hat Spass gemacht, als es noch nicht jeder gemacht hat. Vielleicht werde ich auch einfach nur zu alt dafür... :rolleyes:
     
  5. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    116.657
    Bei den meisten Desktop-PCs ist das Übertakten kaum spürbar. Was hat man schon davon, wenn der 1800+ als 2200+ läuft?
    Der codiert einen Film vielleicht 10 Minuten schneller und ansonsten muss man ständig mit Abstürzen rechnen.

    Wenn man dann aber eine CPU in den Desktop nimmt, die für Notebooks vorgesehen ist und da für eine schlechte Kühlung ausgelegt wurde, kann man dann mit guter Kühlung bis zu 50% Mehrleistung rausholen und das ziemlich risikolos, wenn der VCore nicht erhöht wird.
     
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