:o AOL Kündigungsschwierigkeiten!

Dieses Thema im Forum "Internet: DSL, Kabel, UMTS, LTE" wurde erstellt von RTB, 15. März 2002.

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  1. RTB

    RTB ROM

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    <B>AOL, oder aber die unendliche Geschichte einer Kündigung.</B>

    Meine negativsten Erkenntnisse mit AOL begannen mit dem Versuch einer ordentlichen Kündigung. Hiermit möchte ich allen meine Erfahrungen mitteilen die eventuell mit dem Gedanken spielen zu diesem Provider zu wechseln, bzw. mich in die große Familie der AOL -geschädigten einreihen.
    Und nun zu meiner Geschichte, die der vollen Wahrheit entspricht.
    Am 16.10.2001 kündigte ich nach einem Telefonat mit der Hotline, schriftlich meine Mitgliedschaft zum 22.10.01 (Ende des Abrechnungszeitraums), da ich einen DSL-Anschluss erhalten hatte, und meine Familie mit mehreren PC\'s über ein Heimnetzwerk gemeinsam einen Internetanschluss nutzen wollten. Dies Teilte ich der Firma AOL als Kündigungsgrund auch mit, da diese Konfiguration des Internetanschlusses den Nutzungsbedingungen bei einer Flatrate mit AOL nicht zulassen würde.
    Diese Kündigungsschreiben blieben aber leider erfolglos.
    Am 17.12. 2001, nach dem noch zweimal die monatliche Nutzungsgebühr von 39,50 DM von meinem Eurocardkonto abgebucht worden ist, rief ich bei AOL an (-,24 DM/Min).
    Nach längeren Warten auf einen freien Mitarbeiter erhielt ich dann die Antwort, das mein Kündigungsschreiben nicht auffindbar sei, nun aber meine Kündigung aufgenommen worden ist.
    Da ich aber nicht locker lies wurde ich letztendlich mit einem Herrn Bächle verbunden. Dieser Herr überprüfte meine Angaben und stellte auch fest, das ich seit dem 21.10.01 keinen Internetzugang über AOL hatte. Weiterhin sagte er mir zu, das ich die beiden zu viel gezahlten Monatsbeiträge zurückerstattet bekommen würde, wenn ich ihm eine Kopie meines Kündigungsschreiben zufaxen würde. Dies habe ich am selben Tag erledigt.
    Bis heute habe ich noch immer keine Bestätigung meiner Kündigung von AOL erhalten, geschweige den eine Rückerstattung der Monatsbeiträge.
    Als besondere Weihnachtsüberraschung von AOL durfte ich dann feststellen das am 24.12.2001 wieder der Monatsbeitrag von 39.60 DM von meinem Konto abgebucht worden ist, obwohl ich der Einzugsermächtigung widersprochen hatte.
    Bei einem weiteren Telefonat (22.01.2002) wurde ich letztendlich mit Frau Schiberg aus der Buchhaltung verbunden. Von ihr erfuhr ich, dass noch eine Unterschrift unter meiner Kündigung fehlen würde und sobald ich ihr diese per Fax zukommen würde, währe meine Kündigung rechtens. Obwohl bisher alle Schreiben von mir unterschrieben waren, habe ich nochmals das originale Kündigungsschreiben vom 16.10.01, das Kündigungsfax vom 17.12.01 und eine nochmalige Kündigung zu Händen von Frau Schiberg gefaxt. In diesem Fax bat ich wiederum um eine Bestätigung meiner Kündigung.
    Da ich keinerlei Bestätigung der Firma AOL erhielt, führte ich ein weiteres Gespräch mit der Firma AOL. Dabei erfuhr ich das meine Kündigung akzeptiert sei und die Rückzahlung von der letzten Abbuchung schon erfolgt ist. Die übrigen zuviel gezahlten Beträge würden in etwa
    6- bis 8 Wochen rückerstattet, da dies bei der Buchhaltung erfahrungsgemäß solange dauern würde. Als ich Mitte Februar meine Kontoabrechnung von Januar erhielt, erfuhr ich, dass am
    24.01.02 ein Betrag von 21.60? von meinem Konto abgebucht worden war und am 25.01.01 ein Betrag von 20,25? von AOL gutgeschrieben wurde. Was ist mit den Fehlenden 1,35? ?
    Da ein Anruf bei AOL sehr wahrscheinlich teurer gekommen währe als dieser Betrag unterlies ich dieses Gespräch und hoffte auf meinen nächsten Kontoauszug.
    Als ich diesen im März 02 erhielt, staunte ich nicht schlecht. AOL hat wiederum unberechtigterweise 21,60? von meinem Konto eingezogen.
    Bei einem weiteren langen Telefonat mit der Kunden(verun)betreuung von AOL hatte ich einen freundlichen, verständnisvollen Herrn Schröder am Hörer, der meinen ganzen Frust aushalten musste. Nachdem er eine längeren Rücksprache hatte, ich vermute mit der Buchhaltung, gab er mir Recht, dass der Betrag von 21,60? im Februar fälschlicherweise von AOL eingezogen wurde. Herr Schröder sagte mir eine sofortige Rückbuchung dieses Betrages zu und versicherte mir, diesmal bekäme ich auch eine schriftliche Kündigungsbestätigung, ?damit ich etwas in der Hand hätte?( O.-Ton). Indirekt bestätigte er mir, dass es bei Kündigungen öfters ?Ärger? gebe ( bei einigen Millionen Usern wäre das auch verständlich) und er dies auch jedes Mal seinen Vorgesetzten mitteilen würde.
    Als ich ihm daraufhin sagte, dass ich vorhabe, meine Erfahrungen mit AOL der Öffentlichkeit mitzuteilen, gab er mir zu verstehen, dass ich dazu ein Recht hätte und dies auch machen solle.
    Durch diese Erfahrung ist mein Slogan betreffend AOL folgender:
    Mit AOL ist man zwar schnell drin,
    aber umso länger braucht es um von AOL wieder loszukommen!
    Ich hätte am besten das Angebot für eine DSL- Flatrate von AOL stillschweigend übernehmen sollen und dann mit meinen Kindern Tag und Nacht nur Daten downloaden. Dabei hätte ich zwar die Nutzungsbedingungen von AOL verletzt, welches AOL aber, so weit ich weis, nicht hätte feststellen können.
    In diesem Fall muss man leider wieder feststelle, mit Ehrlichkeit kommt man heutzutage nicht weit. Als ich einigen Bekannten von meinen Erfahrungen erzählte, haben sie mir ihre Gedanken mitgeteilt, die in etwa folgendes ausdrückten:
    Wenn man selber einige Millionen Kunden hätte und dann bei den entsprechend vielen Kündigungen jedes Mal einige Monate für nicht erbrachte Leistungen die Nutzungsgebühr kassieren würde, könnte ich mir auch einen Boris Becker als Werbeträger erlauben!
    Und dies war noch das Harmloseste.
    Ich hoffe, dass ich mit meinen Erfahrungen einigen ?Möchtegern AOL-Usern? davor bewaren kann, dass sie eines Tages ebenso schlechte Erfahrungen mit AOL machen.

    RThuir, Kerpen
     
  2. kreuzasso

    kreuzasso Kbyte

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    157
    hi rtb,

    also ich bin schon seit monaten raus bei aol, und das nach nur einem (gepfefferten) Brief...
    In dem Brief hab ich mal alle negativen punkte die mir auffielen reingeschrieben.
    sah so ähnlich aus:
    ... wie die zum Teil Extrem LANGSAHMEN verbindungen (GÄHN)...
    ... die werbung die ungefragt und nicht abschaltbar erscheint wenn aol online ist...
    ... die viel zu teuren preise...
    ... die hotline wo man nach FRÜHESTENS 15min drankommt...
    DAS SIND DUIE GRÜNDE WARUM ICH ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT KÜNDIGE !!!
    UND: Hiermit entziehe ich AOL die Einzugsermächtigung.
    (Wahrscheinlich Entscheidender Satz !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

    na,ja seit dem hat nur einmal ein Mitarbeiter der AOL-Kundenbetreuung bei MIR angerufen --- und der hat nach erstaunlich kurzer zeit grusslos (nein wie unhöflich) aufgelegt :-):-):-)

    mfg Alex
     
  3. Pitcairn

    Pitcairn ROM

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    Ich kann aus eigener Erfahrung nur davon abraten, Mitglied bei AOL zu werden. Wenn man Pech hat, gerät man an eine AOL-Zugangs-CD, die veraltet ist und eine inzwischen nicht mehr aktuelle Zahl an Freistunden verspricht. Beschwerdebriefe werden grundsätzlich nicht beantwortet, sondern man muss sich über eine teure Hotline einwählen und darauf hoffen, dass man an den richtigen Ansprechpartner gerät. Die Ping-Zeit ist miserabel, was sich vor allem bei Online-Spielen, aber auch beim ganz normalen Surfen bemerkbar macht. AOL ist für mich ein knallharter Konzern, für den Kundenfreundlichkeit ein Fremdwort ist.
     
  4. c62718hris

    c62718hris Megabyte

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    Kleiner Spass: Nein nicht Betrug, Amerikaner und die sind halt so;)
     
  5. c62718hris

    c62718hris Megabyte

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    Da ich ganz ähnliches vor Jahren auch mit AOL mitgemacht habe gebe ich gerne mal meine Lösung durch.

    Einfach wiedersprechen bei der Kreditkartenfirma oder Bank, dann holen die das Geld zurück und man muß nicht auf AOL warten. Zusätzlich habe habe ich die gesamte Software bei mir gelöscht.
    AOL ist nähmlich verpfichtet mir zu beweisen das mein Zugang verwendet wurde. Nach ein paar Briefen (ich habe das oben beschriebene nicht am Telefon gemacht, denn irgendwelch Warteschleifenmusik für 0,12&#8364;-Minute kann ich billiger bekommen), einer Mahnung weil Sie sonst meinen Zugang sperren müssen ist das ganze im Sand verlaufen.
    Nachdem ich bei Meiner Kredikarte das eine Mal schriftlich wiedersprochen habe und dort reingeschrieben habe, das AOL nicht mehr berechtigt ist, weitere Zahlungen zu veranlassen haben sie sogar ohne das ich reagieren mußte das Geld ein zweitesmal zurück geholt.
     
  6. vypz

    vypz ROM

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    Hi RThuir

    Mache gerade genau das selbe durch.
    Nur daß ich von meinen 3*16,80 DM noch keinen Pfennig gesehen habe.
    Geht jetzt seit Sommer letzten Jahres!!!
    Zwischenzeitlich wurde behauptet, das Geld wäre bereits überwiesen.
    Nach einer Kontrolle meiner Kontoauszüge stellte ich natürlich das Gegenteil fest.
    Neuer Anruf neue Begründung: Jetzt heißt es auf einmal ich hätte noch Außenstände gehabt...ich lach mich tot!!!
    Haben doch immer schön pünktlich ihr Geld abgebucht.
    Hab denen jetzt noch genau 4 Wochen Frist eingeräumt zu zahlen.

    AOL ist nicht nur Scheiße, AOL ist BETRUG!!!!!! (Meiner Meinung nach)

    Greetings VYPZ
    [Diese Nachricht wurde von vypz am 17.03.2002 | 16:17 geändert.]
     
  7. ddc605

    ddc605 Viertel Gigabyte

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    2.841
    ich bin auch ehemaliger aol user. das liegt aber schon jahre zurück. damals ging das noch online mäßig und schnell.

    wenn sich soetwas aol bei mir geleistet hätte, wäre ich glatt zum anwalt maschiert.

    wie das leben so spielt.
    1. account t-online konnte mih nie einwählen
    2. account aol zu viele spammails zu hohe kosten
    3. account arcor eigendlich zufrieden
    4. account wieder t-online wegen dsl. klappt ganz gut und die haben sich innerhalb von 5 jahrn schwer gebessert.
     
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