Online-Game-Streit endet tödlich

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von P.A.C.O., 22. Juni 2005.

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  1. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    krass! ist ja nich mal mehr im affekt, wenn er erstmal ne machete kaufen geht...

    wieder einmal tun sich die abgründe des misslungenen menschlichen gehirnes auf...
     
  2. mischa12345

    mischa12345 Byte

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    Wirklich krass! Ich frage mich gerade, ob schon einmal jemand umgebracht wurde, weil er bei Mensch-Ärgere-Dich-Nicht gewonnen hat ...
     
  3. schwarzm

    schwarzm Viertel Gigabyte

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    Tja, deshalb bin ich extrem gegen diese Online Games und Diebspiele :D
     
  4. Gothie

    Gothie Kbyte

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    Sers.

    Das war klar, das wegen solch einem Zwischenfall wieder das Spiel im Mittelpunkt steht. Und dauffolgend wird wieder gesagt, das dass Spiel wider Auslöser ist.

    Ich spiele schon nun mehr als 6 Jahre Pc- Games. Ich muss sagen, das man nicht Grundlegend dem Spiel die Schuld zuweisen darf. Sondern dem Menschen der einen negative Situation im Spiel zu sehr auf sich einwirken lässt.

    [ironie ein] Ich sehe es kommen wie bei den Zigaretten, wo drauf steht Rauchen kann tötlich sein. Das bei Spielen irgendwann das selbe passiert. "Spielen kann tötlich sein" [ironie aus]

    Es ist doch wieder ein gefundenes Fressen für Zensoren uns Gamern wieder ein Stück an Freude am Spielen nehmen zu wollen.

    In diesem Sinne.

    Gothie
     
  5. mischa12345

    mischa12345 Byte

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    Ich pflichte dir ja tendenziell bei, allerdings war meine Frage ernst gemeint! Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass jemand auch wg. eines Gewinns in einem gewaltfreien Spiel getötet wird.
    Ich meine, in dem vorliegenden Fall kann man den Zusammenhang mit dem Spiel ja schlecht leugnen, oder? Die Frage nach dem Realitätsverlust sei auch gestattet, finde ich, bei extremen Konsum von bildlicher Gewalt. Es ist halt schon ein Unterschied, ob jemand psychisch stabil eine Stunde / Tag ballert, oder labil 12,16 Stunden jeden Tag "abtaucht". Da kann ich mir einen Realitätsverlust schon vorstellen. Das liegt allerdings weniger am Spiel, sondern eher an den fehlenden Zielen der Person. Ich hätte - wie sicherlich die meisten Menschen - einfach nicht die Zeit dazu, mich so mit Spielen vollzuballern, dass ich meine Identität verliere ... ;)

    Allerdings - wenn diese Diskussion schon mal eröffnet wurde - weiß ich auch nicht, ob die fotorealistische Darstellung extremer Gewalt, wie sie ja mittlerweile in greifbarer Nähe ist, einen solch positiven Einfluss auf die menschliche Psyche hat. Da lobe ich mir eine gelegentliche UT-Session mit Bekannten ;)
     
  6. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Buuh - UT -> Painkiller rul0rt! :D
     
  7. TheKey84

    TheKey84 Kbyte

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    Kann man Realitätsverlust nicht auch durch das Lesen von Büchern erleiden?

    Gibt's da eine Studie dazu? Oder gibt's eine für Realitätsverlust durch Spielen? So 'ne medizinische mein' ich. Würd' mich mal interessieren, weil ich eigentlich der Meinung bin, dass die Ursache im Menschen liegt und nicht im Spiel.

    Was ist mit Leuten, die Andere aus finanziellen Gründen töten? Sollen wir jetzt das Geld abschaffen? Oder nur den Kapitalismus? Waren denn die Menschen in der DDR weniger gewaltbereit?

    Und was ist mit früher? Da gab's noch keine Computerspiele. Haben da weniger Leute Realitätsverlust erlitten?

    Weiß das irgendjemand?
     
  8. cheff

    cheff Megabyte

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    Es soll schon Morde gegeben haben, weil es ums Geld ging. Soll sogar deutlich öfter passieren. Also sollte man anstreben das Geld zu verbieten.
     
  9. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    gab auch morde wegen frauen. werden die doch gleich mit verboten...

    kein geld, keine frauen, keine probleme....................................................?
     
  10. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Jup, waren sie. Ich kanns bestätigen. ;)
     
  11. Wiupiuwiu

    Wiupiuwiu Kbyte

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    Es sind schon Leute wegen einer Schachtel Zigaretten oder einer Schüssel Reis ermordet worden.

    Aber das bringt nicht soviel Quote wie die "Killerspiel" Medienhetze, die immer aufkommt wenn ein Computerspieler ausrastet und dann die restlichen hundert Millionen Spieler gleich mit in den Dreck gezogen werden.
     
  12. Kleiner Murks

    Kleiner Murks Kbyte

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    Na klar, vor allem die am Grenzstreifen und die mit Stasi Uniform. :aua:
     
  13. rehagelvoll

    rehagelvoll ROM

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    Bemerkenswert finde ich, dass solche Meldungen von den Lesern meist sofort als Tatsache hingenommen wird. Doch was wissen wir über diesen Vorfall? Eigentlich nichts. Vieleicht hat das Opfer (falls das wirklich passiert ist) ja vorher mit der Freundin des Mörders gevögelt, ihm seinen Job weggeschnappt und seinen Ferrari gegen die Wand gefahren (vieleicht war's auch ein Hyundai) - dann hat er Ihn auch noch online eine reingehauen und der Täter (der von seiner Mutter nie eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelsenen bekam und seinen Vater gar nicht kennt) ist halt mal durchgedreht. :aua: :aua: :aua:
     
  14. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

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    warst du rehagelvoll, als du diesen text verzapft hast ? es gibt also deiner meinung nach rechtfertigungsgründe für mord ?

    suuuupiiiiiii, ist er halt mal durchgedreht.....
    die drei kopf-an-die-wand-knaller gelten wohl für dich.
     
  15. Simon_says

    Simon_says Byte

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    @rehagel
    Ja, genau! Die gute alte amerikanische Schule! Morden ist dann OK wenn man einen "guten" Grund dafür (er)findet - z.B. ein kaputtes Auto - hackts bei Dir??
    Und lass es bloss kein "harmloses" Computerspiel sein, das ständig zum Schlächtern auffordert. Nein, nein, in solche Dinge kann man sich ja sicher nicht reinsteigern!
    Da kannst Du stellvertretend für ALLE sprechen, nicht wahr?
    Da MUSS schon ein frühkindliches Trauma vorliegen.
    Bitte, überlass die psychologische Beurteilung dieses Falles lieber den Fachleuten.
    Dein Schnellschuss um Computerspiele zu verteidigen war, wie Du vielleicht an der Reaktion erkennst, irgendwie "unangebracht".

    says_Simon
     
  16. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Prima verallgemeinert. Das macht als Quote an der Bevölkerung was aus? ...genau!
    Als wäre jeder DDRler Grenzer gewesen. :aua:
     
  17. dirk22

    dirk22 Byte

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    :confused: Ich glaub darum gings doch gar nicht. Ich hab die Aussage eher so verstanden, dass das Spiel als Aufhänger für die Geschichte herhalten muss und alle hier sofort drauf anspringen. Das es u.U. andere Umstände für das Verhalten des Mörders gab wird weder bestätigt noch negiert. Das hat nichts mit Rechtfertigung einer Straftat zu tun. Bleibt mal ein bisschen geschmeidiger..
     
  18. TheKey84

    TheKey84 Kbyte

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    Wir sind gerade dabei, uns gegenseitig darin zu bestätigen, dass das Spiel nicht an dem Vorfall Schuld war. Über andere Motive könnten wir nur spekulieren, weil sie nicht in der Meldung genannt wurden.
     
  19. P.A.C.O.

    P.A.C.O. Ex-Foren-Bulle

    Registriert seit:
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    hab ich nicht so verstanden. seit zehntausend von jahren bringen sich die menschen gegenseitig um. ob nun aus hass, habgier, liebeskummer, wasauchimmer. die entwicklung der technik ruft eben neue motive hervor. aber mord bleibt mord. egal ob aus eifersucht oder weil jemand meinen online-charakter getötet hat.

    rehagelvoll schreibt ja, dass es sicherlich andere motive gegeben haben könnte als das spiel, aber rechtfertigungsgründe für die tötung eines anderen lebewesens war keins seiner aufgezählten beispiele!
     
  20. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Ich denke auch, dass fidel das missverstanden hat. Er wollte nur aufzeigen, was alles dazu hätte führen können, dass er ausgetickt ist. Die Beispiele sind natürlich nur willkührlich gewählt.
     
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