P2P: US-Industrie geht in die letzte Instanz

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 29. März 2005.

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  1. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    Zitat: "Die Musikindustrie macht in der Klage geltend, in den vergangenen Jahren schwere Verluste durch Tauschbörsen erlitten zu haben."
    Vermutungen, alles nur Vermutungen ohne Beweise. So gewinnt man eben keine Prozesse. :aua:

    Zitat: "Hersteller der dazu benötigten Tauschbörsen-Software haben sich in der Vergangenheit erfolgreich damit verteidigt, dass sie für den Missbrauch ihrer Produkte durch Verbraucher nicht verantwortlich sind."
    Richtig, oder darf ich dann bald Daimler verklagen, weil ein Daimler-Fahrer eine rote Ampel überfährt und jemanden verletzt ?
    Aber dann kommen wieder die "ich lege es mir hin, wie ich es gerade brauche"-Menschen und sagen, "das ist ja was ganz Anderes und nicht zu vergleichen..." , bla bla bla
     
  2. Shaghon

    Shaghon Halbes Megabyte

    Registriert seit:
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    994
    Machen wir es doch ganz einfach:

    Schaffen wir das Internet ab. Und danach die Telefonleitungen, denn auch ohne Internet gibt es Datenaustausch. Und nach den Telefonleitungen auch noch die Computer - alle - denn via BlueTooth und W-Lan und und und gibt es schließlich auch die Möglichkeit des Datenaustausches.

    Somit lautet die Devise: Zurück in die Vergangenheit, als es noch keine Computer gab. Denn dann ist die Musik- und die Filmindustrie wieder glücklich.

    Es ist schon sehr vermessen, dass eine ganze Industrie die Schuld für ihre eigenen Versäumnisse (das Internet kam ja so überraschend und die Industrie hatte ja keine Zeit sich darauf einzustellen) anderen zuweisen will.
    Es müssen neue Vertriebssysteme her. Musikportale sind ok, doch warum für Musik dort mehr zahlen als im Laden? Denn die Kosten von über einem Euro pro Lied + Internetzugang + leere CD fürs Brennen und und und V. Ergibt einen Preis, der über dem Ladenpreis liegt.
    Warum nicht Flat Rates? Das Geschäft schlecht weg hin. Zwar würden die Leute downloaden - wie die Irren, doch das kann der Musikindustrie doch eigentlich egal sein, denn das wird sowieso gemacht. Nur hat die Musikindustrie nichts davon.
    Die Flats sollten gestaffelt sein nach Aktualität, nach Qualität (Bitrate) und nach Zusatzdienstleistungen (Covers zum Drucken, Texte, Videos, Interviews etc.). Je nach Leistung darf so eine Flat Rate bei 20 Euro im Monat beginnen und bei 50 Euro enden. Premiere zeigt, dass man 3 Mio Kunden gewinnen kann. Bei Musik sind es bestimmt bald 10 Mio Kunden, denn Musik ist begehrter. Und 10 Mio Kunden spühlen bestimmt mehrer Milliarden pro Jahr ins Protfolio der Musikindustrie. Statt nur lächerlicher Millionen - wie bisher.
    Und die MI muss endlich mit der Gängelung der Kunden aufhören. Kopierschutze und DRM. Weg mit dem Mist. Nur Geldvernichtung. Und Kundenverarsche. Also ran an die neuen Techniken und endlich richtig nutzen.

    Gruß
     
  3. Wiupiuwiu

    Wiupiuwiu Kbyte

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    196
    Es spielt doch keine Rolle ob die gewinnen oder verlieren. US-Urteile gelten auch nur in den USA, der Rest der Welt braucht sich ja nicht darum scheren.
    Die MI ist dank des Internets am Ende. Das kann man weder mit Gerichtsverfahren noch mit dem Abstempeln der Kunden als Verbrecher aufhalten. Im Gegenteil.
     
  4. vampir-biber

    vampir-biber Kbyte

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    128
    Mich stört weniger die Tatsache, dass die MI und die FI gegen Tauschbörsen mobil machen als die Löhne der Künstler... gestern im Fitness habe ich auf MTV die Sendung Crips gesehen, dort werden die Schlösser der Musiker gezeigt und meiner Meinung verdient kein einziger solch einen Reichtum. Es stimmt, dass sie eine Leistug vollbringen die auf der ganzen Welt gebraucht wird rep. gehört aber trotzdem hat keiner dieser Heuchler 1 Lamborghini, 1 Ferrari, 1 Maybach 2 Mercedes und 1 Hummer etc. verdient!

    Wenn ihr die Preise zu hoch findet, warum kauft ihr die Single/ALbum einfach nicht? Wo liegt das Problem auf etwas überteuertes zu verzichten??? Ich kann problemlos damit leben die neuesten Super wichtigen Top20 MEGA Chartbreaker nicht zu höhren.

    Mit den Filmen genau das gleiche, wenn mir ein Film sehr gut gefällt dann wird er gekauft, wenn nicht dann borge ich ihn mir eben, schaue ihn einmal und fertig.
     
  5. Pcteufel

    Pcteufel Kbyte

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    303
    ja toll was willsten mit der Single, da is ein brauchbares Lied drauf, der Rest is Müll. Ich find Musikportale nich schlecht aber das Angebot is noch zu klein, gut Apple und All of MP3 haben das meiste, aber ich find es besser wenn es ein großes Portal gibt wo alles für 50-70 cent gibt. Ich find es auch eine Sauerei, für son bisschen rumgedudel gleich Millionen zuverdienen. Wenn man sich einen normalen Menschen anguckt der verdient im seinem ganzen leben soviel wie ein Sternchen.

    Wie gesagt das Angebot is zu klein und teurer da sind Tauschbörsen noch im Vorteil.
     
  6. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    1.788
    Tauschbörsen werden immer einen Vorteil haben, da der Preis von 0 Cent immer noch weit unter den von dir vorgeschlagenen 50 Cent liegt. Da müsste es schon diverse Zusatzleistungen geben, die ein Laden von offiziellen Seiten rechtfertigen. Seiten wie Saugstube machen es vor. Komplette Sampler incl. Tracklist, korrekten Mp3 Tags sowie den passenden Cover werden im Rar Archiv mitgeliefert. Punkten könnte die MI durch schnelle Server, die aber auch wieder entsprechend kosten. Ein Teufelskreis.
     
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