PC-Basisabsicherung

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von deoroller, 30. November 2005.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

    Registriert seit:
    18. Juli 2000
    Beiträge:
    116.610
    Antivieren- und Malwarescanner haben aber mit Basisabsicherung wenig zu tun. Sie dienen nicht der Vorsorge, sondern dem Ausbüglen von Anwenderfehlern und das immer schlechter, da Malware sich immer weniger restlos entfernen lässt.
    Das wurde zwar nirgends erwähnt, aber der Anwender wähnt sich mit den diversen Sicherhetistools in trügeriche Sicherheit und handelt so, als wäre er damit absolut sicher.
    Wer mal einen Trojan-Downloader aktiv auf dem PC hatte, weiß das.
    Da hilft dann meist nur noch Neuaufsetzen oder der Giff zum hoffentlich sauberen und aktuellen Systemimage.

    Wer glaubt, dass er den PC mit ein paar "Sicherheitstools" sauber halten kann, bzw. sauber bekommt, zieht sich IMHO die Hose mit der Kneifzange an.

    Ein Anwenderfehler ist auch das Arbeiten mit potentiell unsicherer Software.
    Vom Nicht- oder Falschkonfigurieren des PC mal ganz abgesehen.

    Das ist richtig, aber auch, dass der MBSA teilweise wichtige Schwachstellen übersieht oder Patches nicht findet und dann fängt das Suchen an.
    Für den Heimanwender ist das Windows-Update immer noch unersetzlich, da es kaum überfordert.

    Alternative zum MBSA:
    Belarc Advisor - Free Personal PC Audit

    Zwei Tage nach dem MS-Patchday runterladen und ausführen, weil es dann auf dem neusten Stand ist und auch keine Onlineverbindung braucht.
    Es läuft mit jedem Browser ab IE3 und der Hersteller garantiert keine Datenweitergabe.
     
  2. ntsvcfg

    ntsvcfg Byte

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
    Beiträge:
    80
    Das weist Du und ich, aber ein Großteil der priv. PC-User bekommt doch tagtäglicher durch die Medien eingetrichtert, daß er AV-Scanner, PFW und Anti-Trojaner-Gedöhns unbedingt zum übrleben benötigt. Alle drei Genres haben ein und dasselbe Problem: sie können einen Befall bestenfalls erkennen, jedoch nicht verhindern oder gar ungeschehen machen. Falls eines der Tools zum Einsatz kommen muß, hat man schon vorher etwas Grundlegendes falsch gemacht.
    Was denkst du, was wir immer predigen. Aber das ist nun mal uncool und ohne bunte Fensterchen.


    [...]
    Unter Basisabsicherung verstehe ich, bei meinen Kunden den Windows-NT-Untersatz einmalig so abzuschotten, das sich der Anwender durch Unbedachtheit oder Merkbefreitheit nich selbst in's Knie schießt. Hierzu zählt auch die "Schulung" des Anwenders ("Keien Mailanhänge ausführen!", "Vorsicht beim ausführen von Dateien!", misstrausich sein, Windows-Updates regelmäßig überprüfen und ggfls. über den WAU-Service einspielen lassen.
    Ich erlebe dann immer wieder erstaunte Gesichter, wie man so ganz ohne Security-Suite-Gehampel auch sicher den Rechner nutzen kann.


    T.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen