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PC leiser kriegen?

Dieses Thema im Forum "Hardware allgemein" wurde erstellt von apulorion, 5. Juli 2003.

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  1. apulorion

    apulorion Byte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    53
    Hallo!

    Ich will meinen PC leiser kriegen, soll ich Schaumstoff an den Wänden befestigen oder erezug ich damit zusätzliche Wärme!?
    Was ist da am besten zu empfehlen?
    Danke!
     
  2. revolverkopf

    revolverkopf Kbyte

    Registriert seit:
    5. Januar 2003
    Beiträge:
    462
    Ich habe nen Chieftec-Dragon-Blue. Kennst du den überhaupt? Zusätzlich habe noch einen zusätzlichen Seitendeckellüfter eingebaut. Jetzt sind also 2 Seitenlüfter drin. Dann habe ich noch 2 Papst zum Reinblasen und 2 Papst zum Raussaugen.

    Ausserdem hast du mit der Schlammschlacht angefangen, weil du gepostet hast, dass das alles Quatsch sei ..... du Kokolores.
     
  3. Kokomiko

    Kokomiko Guest

    Weiß Du, Müller, daß Du jetzt unter die Gürtellinie zu schlagen versuchst, sagt eigentlich schon alles über das technische Niveau Deiner Ansichten.

    Darf ich fragen, was der (mir sehr wohl bekannte) Tunnelkit mit einem seitlichen Gehäuselüfter zu tun hat, hm? Gar nichts!

    Wenn Du Dir die Mühe machen würdest, dieses Board nicht nur genau zu lesen, sondern relevante Beiträge sowohl zu verstehen als auch zu merken, dann wüßtest Du, daß es CPU-Kühlerventilatoren gibt, die auf zu starken Luftstrom im Gehäuse sehr allergisch reagieren.

    Meine Frage, ob Du den seitl. Lüfter überhaupt ausprobiert hast, hast Du interessanterweise gar nicht beantwortet. Ich darf daraus schließen, daß nicht.

    [Diese Nachricht wurde von Kokomiko am 07.07.2003 | 20:08 geändert.]
     
  4. revolverkopf

    revolverkopf Kbyte

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    Ich habe es ausprobiert - sonst würde ich es hier nicht nennen.

    Es ist schon abenteurlich zu behaupten, dass ein Seitendeckellüfter dazu führt, dass dem CPU-Kühler die Kühlluft "geraubt" wird.

    Ich verweise zusätzlich auf das "Tunnelkit". Vielleicht ist das ja dann auch Blödsinn - nach deiner Meiunung.

    Aber dein Name "Kokomiko" sagt ja schon alles. Ist vielleicht eine Ableitung von Kokolores?
     
  5. Kokomiko

    Kokomiko Guest

    revolver,

    eigentlich ist die Diskussion angesichts der bereits gemachten Beiträge zum Thema seitlicher Lüfter schon müßig. Der seitliche Lüfter sorgt für Turbulenzen im Gehäuse, mit denen manche Kühlkomponenten schlecht klarkommen (insb. CPU-Kühler), weil sie dann nicht mehr so viel Kaltluft ansaugen können. Ich und andere haben das *ausprobiert* - und Du?

    Wenn nicht, erspare uns bitte falsche Theorien. ;)
     
  6. revolverkopf

    revolverkopf Kbyte

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    Wo ist diese "AMD-Vorschrift" zu finden?
     
  7. revolverkopf

    revolverkopf Kbyte

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    462
    Es geht nicht um optimalen Luftstrom. Man leitet durch den Einfbau von Lüftern im Seitenteil die Luft direkt dorthin, wo sie gebraucht wird.
    Wenn man will, werden die Teile direkt angeblasen. Das bringt einen immensen Temperaturvorteil.

    Mit dem "optimalen Luftstrom" im Forum ist immer/meist "vorne unten rein" und "hinten oben raus" gemeint.
    Dieser ist nicht so efektiv.
     
  8. Wingnut2

    Wingnut2 Viertel Gigabyte

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    2.660
    tja mehr wie fest auf dem mainboard verschrauben kann ich den Kühler nicht. Wenn ich die Schrauben noch mehr anziehe bricht demnächst das DIE vom prozessor durch.

    mfg
     
  9. Kokomiko

    Kokomiko Guest

    LOL! Volltreffer!
     
  10. Kokomiko

    Kokomiko Guest

    Bei mir läuft der Lüfter fast mit der langsamsten Drehzahl - Maximum ist 4800 u/min.

    Bloß daß Du denkst, der Kühler sei sauber montiert, heißt ja nicht, daß es so ist. Ich hatte meinen Kühler mal minimal verdreht montiert -> 5° C mehr. :)
     
  11. Lumbi

    Lumbi Kbyte

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    433
    Hi Kokomiko,

    da kann ich dir nur recht geben, ein seitlicher Lüfter im Gehäuse ist der größte Quatsch, der verwirbelt nur die Luft im Gehäuse, so das die anderen Lüfter immer in ihrem eigenen Mief quirlen...
    Auch zu schnell drehende Gehäuselüfter können den "Luftstrom" negative beeinflussen, es gilt also den optimalen "Weg" zufinden.
    Bei mir ist das so, ein 80mm Papst Lüfter (1500rpm) habe ich vorne zum ansaugen, 2 YS-Tech Power @ 7V hinten absaugend.
    Mein Lüfter auf dem CPU Kühler (Alpha PAL 8045 mit YS-Tech UltraSilent, 2000rpm) ist saugend montiert, was (bei mir) auch eine Senkung der Gehäusetemperatur gebracht hat.
    Mein Mainboard (MSI KT3 Ultra2-R) habe ich auch von aktiver auf passive Kühlung umgebaut, da der verbaute 40mm Lüfter sehr Laut war.
    Desweiteren habe ich ein Enermax 356Watt NT, welches ich auch mittels Papst Lüfter auf unhörbar umgebaut habe.
    Alles in allem sehr leise und kühl.

    Gruß Lumbi
     
  12. Wingnut2

    Wingnut2 Viertel Gigabyte

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    radeon wird halt nicht so heiss wie ne nvidia Karte. (siehe Kühlergrössen)

    mfg
     
  13. Wingnut2

    Wingnut2 Viertel Gigabyte

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    der Kühler ist sauber montiert und wärmeleitpaste hab ich auch aufgetragen.

    Aber auf langsamste Stufe macht der Kühler nicht mehr wie 59°C.
    Dreh ich voll auf, dann ist die temp um 40°C rum.

    Tja, so ists halt... pc ist stabil, von demher mach ich mir da keine Gedanken. Lautlos geht bei mir vor :D

    mfg
     
  14. Kokomiko

    Kokomiko Guest

    Sowas nenne ich "Null-Antwort" (Null Gehalt), denn sie drückt nur aus, was umgangssprachlich mit "optimaler Luftstrom" gemeint ist.

    Im Computergehäuse soll kühle Luft über die heißesten Computer-Komponenten bzw. deren Kühler strömen. Dazu gehört, daß zusätzliche Lüfter im Gehäuse (CPU-Kühlerventilator) auch genügend kühle Luft ansaugen können. Erwärmte Luft soll aus dem Gehäuse abgesaugt werden.

    Danke für\'s Gespräch. >:P
     
  15. Kokomiko

    Kokomiko Guest

    Du kannst das gerne so machen. Meine Graka braucht das nicht - auch nicht heftig übertaktet (Sapphire Radeon 9800 pro @ 420MHz/360 MHz).

    Bei mir hat es die Kühlung verschlechtert, weil seitlicher Lüfter den Luftstrom durch das Gehäuse und die Luftzufuhr zum CPU-Kühler drastisch verschlechtert hat.

    Aber bitte, Du kannst glauben und machen, was Du willst. Die meisten Menschen mit einem festen Glauben sind auch durch die härtesten Fakten nicht zu überzeugen. ;P
     
  16. Kokomiko

    Kokomiko Guest

    Ich habe einen Athlon XP 2500+ Barton @ 2088 MHz (-> 2800+).

    Temperaturen gemessen mit Motherboard Monitor 5.3.3.0 und CPU-Testprogramm.

    Momentan habe ich bei 24°C Außentemperatur (nicht Wohnung, sondern wirklich draußen) 37°C CPU-Temperatur bei 2900 u/min des Kühlerlüfters.

    Spontan würde ich bei ähnlichem Gehäuse-Setup wie meinem sagen, daß Dein Kühler nicht sauber montiert ist (WLP-Auftrag, Kühlerposition).
    [Diese Nachricht wurde von Kokomiko am 06.07.2003 | 21:34 geändert.]
     
  17. revolverkopf

    revolverkopf Kbyte

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    Der Luftstrom soll eine Kühlung der erforderlichen Teile vornehmen. Sonst nichts.

    Der Kult um den optimalen Luftstrom ist Schwachsinn. Es geht nicht um den "Luftstrom".
    Es ist definitiv messbar, dass ein Luftstrom, der dort hingeleitet wird, wo er auch gebrauch wird, eine messbare Temperatursenkung herbeiführt.
     
  18. Wingnut2

    Wingnut2 Viertel Gigabyte

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    hm,,, ich hab ne ähnliche Gehäuse-Konfiguration wie du, nur läuft meine cpu zwischen 57 und 61°C (Zalman-Kühler, vollkupfer, langsamste Stufe).

    Was für ne CPU hast du denn auf dem Mainboard ?

    mfg
     
  19. Wingnut2

    Wingnut2 Viertel Gigabyte

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    der querseitige lüfter bringt luft auf die Grafikkarte und die hat\'s bitter nötig (mindestens genauso wie die CPU).

    mfg
     
  20. Kokomiko

    Kokomiko Guest

    Dämmen bringt durchaus was, ohne die Temperatur erheblich zu erhöhen, wenn die Gehäusebelüftung stimmt. Es gibt spezielle Dämmkits zu kaufen. Die wesentliche Geräuschminderung entsteht dabei durch die Dämpfung der Resonanzen von Gehäuseblechen, besonders den großen (Seitenwände). Da das Gehäuse durch die Gehäuselüftung offen ist, bringt es nicht unbedingt so viel, alles total abzukleben.

    Die anderen Hinweise sind auch richtig. Das Hauptproblem ist, daß Kühlung und Schalldämpfung entgegengesetzte Ziele sind, insbesondere bei Luftkühlung.

    Luftkühlung ist billig, hat aber einen geringen Wirkungsgrad.

    Wasserkühlung ist aufgrund der i.d.R. verwendeten großen Wärmetauscher leise (es gibt sogar lautlos passiv kühlende Systeme), aber teuer, aufwendig zu bauen und macht den Rechner weniger leicht transportabel.

    Ein Mittelding sind Peltier-Kühler, bei dem mit einem thermoelektrischen Effekt ein Bimetall-Element auf der einen Seite (CPU) gekühlt und auf der anderen dadurch aufgeheizt wird. Dieses Element kann man wesentlich größer machen als die CPU und dadurch besser und leichter kühlen - auch und gerade mit Luft.

    Da die CPU wohl die heißeste Komponente im Rechner ist, ist bei Luftkühlung hier i.d.R. auch die Lautstärke am höchsten, weil der Ventilator am schnellsten drehen muß. Hier gibt es verschiedene Konzepte, Lautstärke zu senken:

    - stärker wärmeleitfähiges Kühlmaterial (Kupfer)
    - temperaturabhängig drehzahlgeregelter Kühler-Lüfter (dreht bei geringer CPU-Belastung langsamer und damit leiser)
    - Vergrößern der Kühloberfläche (Kühlrippen), dadurch geringerer Luftstrom erforderlich
    - hochwertig gelagerte Lüfter mit niedrigem Drehgeräusch
    - Lüfter mit spezieller Schaufelform
    - Kühleraufsätze, durch die die Luft besser vom Ventilator zum Kühler gelangt (unter der Motorachse des Lüfters entsteht normalerweise ein Windschatten)
    - hochwertige Wärmeleitpaste (z.B. Arctic Silver 3)

    Insgesamt erreicht man wirksame Geräuschdämmung ohne gleich zur guten, aber teuren Wasserkühlung zu greifen durch

    - Gehäusedämmung
    - hochwertigen CPU-Lüfter
    - hochwertige Gehäuselüfter (ich verwende welche mit Regler, sodaß ich die Drehzahl so weit verringern kann, daß die Gehäusekühlung noch gut, aber das Lüftergeräusch möglichst klein ist)
    - leises Netzteil
    - schalldämmend aufgehängte Festplatten (Gummi-Unterlegscheiben zwischen Festplatte und Gehäuse)

    Seitl. Gehäuselüfter stören in der Tat nur; evtl. wäre ein dritter oben im Gehäuse denkbar. Allerdings gibt es Netzteile (z.B. Enermax) mit zwei Lüftern, von denen soweit ich weiß einer unten Gehäuseluft ansaugt, der andere sie nach außen bläst.

    Generell sollen Gehäuselüfter an der Gehäusefront Luft ins Gehäuse reinblasen, die an der Rückseite sie raussaugen.

    Es bringt auch was, Lüftergitter bei von außen nicht zugänglichen Kühlern (z.B. CPU) abzunehmen - sie bremsen den Luftstrom erheblich, wodurch der Lüfter schneller dreht - oder möglichst filigrane Gitter zu verwenden (ich habe z.B. das im Gehäuse vorgesehene grobe Gitter weggeschnitten und ein wesentlich feineres Gitter vor den hinteren Gehäuselüfter gesetzt. Fazit: bei gleicher Drehzahl wesentlich stärkerer Luftstrom aus dem Gehäuse heraus, was wieder die Senkung der Lüfterdrehzahl ermöglicht).

    Mit einer berüchtigten Ausnahme (GF FX 5x00, x<9) kenne ich keine Grafikkarte, deren Lüfter sich bemerkbar macht. Es gibt allerdings auch spezielle Grafikkarten-Lüfter (die allerdings vor allem fürs übertakten gedacht sind, damit die zusätzl. Wärme besser abgeführt wird). Bei der GF FX 5x00 hilft imo nur: Austauschen. Radeon 9700/9800 pro sind viel leiser und viel besser.

    Ich selber habe einen Chieftec Midi Tower (schallgedämpft), 2 regelbare Gehäuselüfter, Thermaltake Volcano 11 Xaser Kühler plus Ducting Mod, und ein Low Noise-Netzteil. Damit ist mein Rechner akzeptabel leise und Gehäuse- und CPU-Temperatur haben sich auch bei der zurückliegenden Sommerhitze in sehr guten Bereichen bewegt (Gehäuse max. 28°C, CPU max. 44°C unter Volllast). Wer mit gedämpftem Gehäuse Wärmeprobleme hat, hat evtl. die Gehäusebelüftung schlecht gelöst (seitl. Lüfter oder keine/zu wenige Gehäuselüfter).

    [Diese Nachricht wurde von Kokomiko am 06.07.2003 | 02:11 geändert.]
     
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