PC-Welt 12/2016 ab Seite 26 (Windows wie Neu)

Dieses Thema im Forum "Heft: Fragen zur aktuellen PC-WELT" wurde erstellt von Kantiran, 13. November 2016.

  1. Kantiran

    Kantiran Kbyte

    Wenn Backup auf „USB-Festplatte“, dann nur, wenn es um eine mit USB-3.0-Anschluss, den der zu sichernde Rechner ebenfalls besitzen muss, handelt.
    Besser: Sicherung auf einem NAS, das am Router angeschlossen wird. Beim NAS und Router darauf achten, dass sie 1 GBit/s RJ-45-Schnittstellen besitzen.
    Die Datensicherung (das Backup) aufs NAS sollte nach Möglichkeit übers Ethernetkabel und nicht per WLAN bzw. Powerline erfolgen.

    Das ist zwar richtig, nur arbeitet das Tool so was von langsam, dass während der Sicherung kein „normales“ Arbeiten mit dem System möglich ist. Das Tool ist Ressourcen hungrig. Das „Wiederherstellen“ des kompletten Systems dauert ebenfalls sehr lange. Mein „Systemabbild Wiederherstellungs-Test“ (per Windows 10 Boot-DVD) einer 2 TB Festplatte und auf „interner, zweiten S-SATA 600 Festplatte“ gesichertem Windows System mit 348 GB dauerte an die 15 Std. Der dafür eingesetzte Rechner war keine „lahme Krücke“ sondern ein für Multimedia und Spiele optimierter (64 GB DDR3-RAM / i7-CPU usw. usw.)
    Bezüglich Datensicherung und –Wiederherstellung (einschließlich Komplettsystem) sind die allseits bekannten Tools der entsprechenden Softwarehersteller deutlich schneller, was teilweise auch auf die von einigen Rechnerherstellern beigelegte „Recovery- und Sicherungstools“ zutrifft.

    Das erstgenannte ist immer zu empfehlen, besonders dann, wenn die ERrststelung unmittelbar nach Fertigstellung der Windows 8.1 bzw. 10 Erstinstallation (z. Bs. vom vorinstallierten Sicherungstool des Rechnerherstellers) angeboten wird, wobei die späteren Systemabbildsicherungen mittels dem Windows eigenen Tool umso länger dauert, je mehr Dateninhalt die Partition C:\ enthält.
    Das Windows eigene Tool bietet zwar Zeitpläne an, jedoch ist „Täglich“ eher hinderlich (weil das Tool nun mal jede Menge Systemressourcen beansprucht), und die beieden anderen ("Wöchentlich“ bzw. „Monatlich“) ein zu später Zeitpunkt. Als „Standard“ ist „Wöchentlich, an einem Sonntag, 19:00 Uhr“ voreingestellt.

    [/quote]Als Zielort stehen eine weitere Festplatte, DVDs oder ein Netzlaufwerk zur Wahl[/quote]Mit „weitere Festplatte“ ist eine interne, eine Partition (mit Laufwerksbuchstabe) oder eine angeschlossne USB-Festplatte gemeint.

    Einen kleinen, entscheidenden Unterschied gibt es bei der „Dateiversionsverlauf-Sicherung“.
    Eine zweite, interne Festplatte (oder Partition) sowie eine USB-Festplatte wird so ohne weiteres nicht als Sicherungsziel akzeptiert, was mit einem kleinen Trick aber dennoch möglich ist.
    Der Trick:
    „Datei- und Druckerfreigabe“ aktivieren. Auf der zweiten, internen Festplatte (oder einer Partition) einen Ordner anlegen, z. Bs. „Dateiversionen“ – diesen Ordner Freigeben (Berechtigung: Jeder (mit Schreibrechten)).
    Als nächstes die „Dateiversionsverlauf-Sicherung“ (die während der Windows Ersteinrichtung nicht automatisch eingeschaltet wird) einrichten.
    Rechte Maustaste auf „Dieser PC“ – auf „Eigenschaften“ – auf „Sicherheit und Wartung“ – auf „Dateiversionsverlauf“ – auf „Netzwerkadresse auswählen“ – auf „Netzwerkadresse hinzufügen“ - Klick auf „Netzwerk“ – der frei gegebene Ordner sollte erscheinen – auf „Ordner auswählen“ – auf „OK“ – auf „Einschalten“ – die Sicherung startet.

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    Vom Redakteur Thorsten Eggeling komplett vergessen:
    Das ein nicht mehr funktionierendes Windows 8.1 bzw. 10 auch ohne Windows Bootmedium wiederhergestellt werden kann, vorausgesetzt, man hat die Funktion „Computerschutz“ eingeschaltet bzw. eine „Systemabbildsicherung“ erstellt.

    Den Startversuch des nicht mehr funktionierenden Windows 8.1. bzw. 10 drei mal unterbrechen – beim darauf folgenden Start startet die „Automatische Reparatur“ bzw. die danach folgende „PC-Diagnose“ – im Fenster auf „Erweiterte Optionen“ klicken – auf „Problembehandlung“ – auf „Erweiterte Optionen“ – auf „Systemwiederherstellen“ (wenn vorher per „Computerschutz“ Systemwiederherstellungspunkte erstellt wurden) oder auf „Systemimage-Wiederherstellung“ (wenn vorher erstellt). Beim letztegenannten: In Geduld üben.
     
  2. chipchap

    chipchap Ganzes Gigabyte

    Das wäre das letzte, wo ich ein Systemabbild sichern würde (fehlende USB 3 Treiber bei den meisten Betriebssystemen).

    Bei einem derartig zugemülltem System ist das auch egal.
    Mein Windows 10 belegt mit Office und 5 Grafikprogrammen gerade 36 GB.
     
  3. hwei43

    hwei43 Kbyte

    USB-3 und NAS welcher Normal-User hat / braucht so was???
    Ext. Festplatte oder USB-2 Stick - dann Acronis und gut ist’s :PatPat:
     
  4. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

    Wenn du mal ein Backup von einem USB 3.0 Stick mit über 100MB/s einliest, ist das schon etwas anderes als mit einem USB 2.0 Stick mit 8MB/s. Da verhungert man, bis man fertig ist. :rolleyes:
     
  5. chipchap

    chipchap Ganzes Gigabyte

    Ist doch Käse.
    Die meisten Betriebssysteme bringen den USB 3-Treiber bei der Installation nicht mit, da kann man einlesen, wie man will.
     
  6. hwei43

    hwei43 Kbyte

    und wenn dem alles so wäre, besser langsam (Kaffee trinken) als gar keines :kaffee:
     
  7. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

    Acronis TrueImage schon und das ist Linux-basierend.
     
  8. Kantiran

    Kantiran Kbyte

    Für den, den in meiner "Ignorierliste":
    Von wegen "zugemüllt". Wie groß ist bei dem System wohl die "Benutzerdefinierte pagefile.sys"? 96 GB, was das "angeblich" zugemüllte System um diese "feste Größe" verringert, macht momentan 288 GB. Ziehe ich den restlichen Speicherplatz von Windows 10 Prof. (64Bit) einschließlich dem "vollständig installierten" MS Office 2013 Prof (64Bit) ab, verbleiben ca. 250 GB für die restlichen, teuren Spezialprogramme für Multimedia, Bild- und Videobearbeitung, Business-Tools, die im "privaten Umfeld" wohl kaum zu finden sind, usw. usw.

    USB-3 ist falsch. So definieren nur "absolute Computer Laien". Korrekte technische Bezeichnung: USB-3.0.
    Den USB-3.0-Treiber müssen die Betriebssysteme auch nicht zwingend mitbringen, dafür ist der Hardwarehersteller, also der des Mainboards, zuständig.
    Aber:
    Da in der Computertechnik immer noch mind. eine USB-2.0-Schnittstelle Stand der technischen Ausstattung ist, ergo der "USB-2.0-Standard-Treiber" i. d. R. sogar automatisch eingebunden und vom UEFI-BIOS (also noch vor der eigentlichen Windows Installation bzw. vor dessen Start) unterstützt wird, wird das angeschlossene USB-3-0-Gerät (wenn zu 100% abwärtskompatibel zu USB-2.0, was nicht auf jedes "ach so billige" USB-3.0-Gerät zutrifft) halt als USB-2.0-Gerät erkannt.

    Wenn sich das Windows System nicht mehr booten lässt, also komplett wiederhergestellt werden soll, hier mit der Systemabbildsicherung auf ner USB-3.0-Festplatte, spricht, alleine schon aus Zeitgründen, doch nichts dagegen, zunächst eine "Windows Standardinstallation" (ist bei Windows-10 in ca. 10 Min. erledigt) per Windows-10-Setup-DVD durchzuführen (in dem Fall ohne Internetverbindung), dann die wichtigen (von Windows-10 nicht automatisch (weil nicht signiert) zur Rechner-Hardware gehörenden Treiber, (wenn man sich den/die Treiber, besonders den für USB-3.0 , vorher, sprich: vor dem Crash, auf nen Datenträger entpackt hat) zu installieren und danach die vorher auf der USB-3.0-Festplatte erstellte Systemwiederherstellung (z. Bs. Wiederherstellung mittels Systemabbildsicherung) durchzuführen.

    Nur der Vollständigkeit halber:
    Fürs Ermitteln der Sicherungsdauer (Image Erstellung) einer Windows-10-Prof. (64Bit) "Standardinstallation (inkl. der aktuellen Updates / ohne Sicherheits-Suite)" und sowie eines "vollständig" installierten MS Office 2013 Prof. (64Bit) habe ich Sicherungstests mit drei Backup-Tools durchgeführt. Zu sichernde Datenmenge der Systempartition (ohne Recovery): 34,9 GB
    Die eingesetzte Hardware:
    - Business-NB (i7-6500U / Gigabit-Ethernet / 6 GB (1x 2 / 1x 4) DDR3 (PC3-12800) / dedizierte GPU (2 GB) / 2x 1,5 TB 2,5" S-ATA-600 (mit je 64 MB Cache) usw. usw.
    - NAS-System: 2x 3 TB 3,5" HDDs (für NAS-Systeme hergestellte HDDs) / 1x Gigabit-Ethernet Schnittstelle
    - 1x Profi-Switch (mit integriertem DHCP und Gigabit-Ethernet Ports)

    Internetzugang: Ja, für die Tests deaktiviert, d. h., Tests übers eigene LAN (ohne Internetzugriff) durchgeführt

    Anschluss:
    NB per Ethernetkabel (3m) am Profi-Switch / NAS per Ethernetkabel (5m) am Profi-Switch.

    Test 1 mit Windows "Systemabbildsicherung:
    Zeit: 20 Min. und 35 Sek.

    Test 2 mit dem im Beitrag genannten "Koschtnix Backup-Tool":
    Zeit: 11 Min. und 52 Sek.

    Test 3 mit Acronis Backup Advanced für PC
    Zeit: 8 Min. und 10 Sek.

    USB-3: Siehe oben = falsche Bezeichnung.
    Wer sagte was von "USB-3.0 und NAS"?
    Du glaubst gar nicht, wie viele "Normal-User" ne NAS (oft die billigste, mit vom Hersteller bereits eingebauten Festplatten) oder externe USB-3.0-Fesplatte (i. d. R. als 3,5" Ausführung und mit vom Hersteller bereits verbauter Festplatte) besitzen. Wie wir allerdings immer wieder, besonders dann, wenn deren Windows System wiederhergestellt werden soll, feststellen, werden die externe Festplatte bzw. das NAS fast nie für die "Windows Komplettsicherung" eingesetzt, sondern fürs Ablegen von "persönlichen Dateien" (i. d. R. Bilder und Musik). Die mit MS Office erstellten Dokumente liegen hingegen fast immer im Windows Hauptverzeichnis. Viele der zu uns kommenden "Normal-User" sind nicht mal im Besitz einer "Windows-Boot-DVD" und die "in Windows Standardinstallation" deaktivierte "Sicherung- bzw. Computerschutz-Funktion" ist? Richtig: Nie eingerichtet worden.
    Vom Wissen, welches Windows System (32- oder 64Bit / Home- oder Prof. Version) installiert ist, ganz zu schweigen.

    Wenn man im Service tätig ist, macht es durchaus Sinn, sich die unterschiedlichsten "Live-Systeme" (wie u. a. ein vollwertiges "Windows-To-Go", da ein Rechner mit "Windows-10-Enterprise (64Bit) läuft) und sonstige Tools zur Systemrettung, Überprüfung sowie alle möglichen Standardtreiber (hier: zu Netzwerkkarten / zu WLAN-Adaptern / zu Chipsätzen / zu USB-3.0) der Haupt Hardwarehersteller (mit einer Ausnahme: für den Hersteller, der seine Geräte beim Lebensmitteldiscounter verscherbelt) auf ne USB-3.0-Festplatte (2,5") zu ziehen.

    Schon mal ne Acronis Sicherung oder mit dem im PC-WELT Artikel empfohlenen "Koschtnix Backup-Tool" auf nen USB-2.0 Stick gezogen? Wohl kaum. Denn sonst wüsstest du, wie lange das dauert - auf alle Fälle deutlich länger als auf ne NAS (wenn Rechner und NAS Gigabit-Ethernet unterstützen).

    @deoroller:
    Richtig, denn sonst würde dessen Rescue-Medium (die Boot-CD bzw. die bootfähige Inst.-DVD bei der "Boxed Version") auch keine, am USB-3.0-Port angeschlossene USB-3.0-Festplatte finden.
    Ach Ja: Das Acronis Boot-Medium enthält auch Treiber für die gängingsten "Hersteller-Original-Netzwerkkarten", mit Ausnahme einiger aus der "OEM-Fraktion", wie beispielsweise oft in "Billigstrechnern vom Elektonikmarkt" verbaut.
    Welches Backup- und Wiederherstellungs-Tool (hier eine Business Version) werde ich wohl einsetzen, und das seit Jahren?
     
  9. chipchap

    chipchap Ganzes Gigabyte

    Hey Kantiran, altes Haus, wie geht's denn?

    Immer noch auf dem Kriegspfad gegen OEM und Elektronikmärkte?

    Wer hat denn eine 96GB pagefile.sys-Datei auf dem PC?

    Ich weiß nicht, wie groß eine Office 2013 Professional Ordner ist, aber mein Systemordner hat 20GB.
    Der Office-Ordner müßte dann ja 18GB haben.
    Mein Office 2007 H+S Ordner hat 330MB? :eek:

    Wie heißen denn die Speicherfresser, die noch nie zuvor ein anderer gesehen hat?

    In welcher ANSI - ISO -DIN steht das denn?
    Ich sehe nur USB 3.0 oder USB3.0 oder USB_3_ ... .
    Deine Bezeichnung sehe ich nirgendwo ... .

    Soll ich jetzt oder später lachen?

    Da hast Du sehr Recht.

    Du würdest Dich wundern, wie viele Kunden das besitzen.

    Wozu?
    Ich hab eine professionelle Acronis True Image Version im Job und auch privat.

    Ich hab so um die 1.000 Images beruflich erstellt b.z.w. wiederhergestellt in den letzten 35 Jahren.

    Bis Windows 7 ging da sogar noch Disk Image von O&O, Version 3.
    Ab Win 8 64bit mußte man zu höheren Versionen greifen.

    Na dann, bis zum nächstem Wort zum Sonntag. :wink:

    P.S.: eine Systempartition von über 300GB ist zugemüllt, bestätigt Dir jeder hier.. :D

    Das Gibi-, Mibi-, Kibi- ignoriere ich wissentlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. November 2016

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