PCs in Schulen: Deutschland in der EU vorn

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von diwiy, 1. September 2005.

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  1. diwiy

    diwiy ROM

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    Hallo
    dieser Artikel bestätigt man wieder, dass man nur der Statistik glauben darf, die man selbst gefälscht hat.
    Ich möchte nur mal wissen, ob Frau Buhlmann das selbst glaubt, was sie da verbreiten lässt.
    Ich komme selbst aus dieser "Branche" und meine durch jahrelange bundessweite Projektarbeit gerade in diesem Bereich einen Einblick zu haben. Das Verhältnis von 12: 1 ist vollkommen unglaubwürdig.
    Es kann nur dann realistisch sein, wenn die eigenen Computer der Schüler mitgezählt werden. In meiner ehemaligen Schule hatten wir bei 1400 Schüler 30 Computer und bei anderen Schulen im Lande dürfe das Verhältnis ähnlich sein.
    Aber vielleicht sind die Ersteller der Statikstik ja schon "PISA"- geschädigt, so dass ihnen die Grundkenntisse der Mathematik fehlen?!

    diwiy
     
  2. dragon_MF

    dragon_MF Megabyte

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    1.109
    Also das war dann aber eine ziemlich große Schule o_0
    Oder unsere sind nur so klein *g* Soweit ich weiß pendelt ein Thüringer Gymnasium um 700 Schüler (1400 gibt die "Standard-Bauform" kaum her, für 1000 o.ä. gibt es eine andere, weniger verbreitete...
    Nichtsdestotrotz hat eine durchschnittliche Schule wohl trotzdem nicht an die 60 Rechner, selbst wenn eine gut ausgestattete 2 Computer-Kabinette hat, macht das vielleicht 30-32 Rechner ein drittes wäre schon über-Luxus, den sich doch keiner leisten kann (und das gilt sowohl finanziell als auch für einen total überlasteten Informatik-Lehrer, der sich alleine um alles kümmern muss, um das Zeug am laufen zu halten (vielleicht haben andere Schulen ja ein halbes Dutzend Informatik-Lehrer, ich weiß es nicht)
    Jedenfalls machen 2 Computerräume bei 700 Schülern ein Verhältnis ca. 23:1, das ist fast das Doppelte (und bei uns war ein Kabinett massiv von Schott gesponsert, nur dadurch gab es überhaupt 2! Einen pool mit 386ern kann man ja kaum noch "Computer"-Raum nennen, eher "technisches Museum", derart alte Hardware v.a. Mäuse, Tastaturen, Monitore u.ä. was Schüler täglich in die Hände kriegen und ggf. dran "rumfummeln", funktioniert dann alles andere als zuverlässig. Man glaubt ja gar nicht, dass es Leute gibt die Mauskugeln sammeln oder was alles versucht wird in Diskettenlaufwerke zu schieben...jaja Laufwerke sperren...und wo speichern die Schüler ihr Arbeit? Auf dem Server, den es nicht gibt und zu dessen Administration der Informatik-Lehrer auch keine Zeit hätte, im Home-Verzeichnis, is klar...)

    Von mir aus können die die Rechnung eh neu aufstellen, Grundschüler brauchen meiner Meinung nach keinen PC. Solange die Kinder so "dumm" aus dem Kindergarten kommen (oder Kindertagesstätte oder wie das nun heutzutage heißt) und erstmal ordentlich sprechen, schreiben und rechnen (okay schreiben konnten wir damals auch nicht unbedingt, außer ein paar Worte u.a. den eigenen Namen in großen Druckbuchstaben, aber wenigstens etwas rechnen etc.) lernen müssen, brauchen die keinen PC. Deren einzige Rettung ist doch eine Rechtschreibkorrektur und ich habe schon "Deutsch" gesehen, da ist jede Korrektur machtlos...
    Ich will ja nicht eitel klingen, aber ich denke ich wusste/konnte mehr nach dem Kindergarten als die Kinder heute (z.B. grundlegendes Rechnen) und ich bin wahrlich nicht eine große Leuchte...zugegeben ich weiß nicht, ob man diese DDR-Zeit mit heute vergleichen kann/sollte...
    back to topic: Die sollen lieber noch eine Fremdsprache wie Englisch in der Grundschule lernen, anstatt sich mit Computern herumzuschlagen, das verstehen sie auch noch, wenn sie nach der Grundschule damit anfangen, keine Bange...das Geld kann getrost in "höhere" Schulen ab Klasse 5 o.ä. investiert werden...
     
  3. Gri

    Gri Halbes Megabyte

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    teilen ist gut - nur werden die Komps nicht benutzt. Was bringt es für die Kleinen, wenn ihre PCs (2 auf 24 Kinder) das ganze Jahr unter der Haube standen? :mad:
    Also, her mit der neuen Statistik über die Nutzung der PCs! :wink:
     
  4. Alex_H

    Alex_H ROM

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    6
    Vielleicht bin ich ja falsch informiert, aber lernen die Kinder nicht schon Englisch in der Grundschule?
    Ich weiss ja nicht was in den Grundschulen gemacht wird, aber wenn die Kinder einmal in der Woche ein bisschen mit Paint rummalen ist das doch eine gute Sache und dazu tuts auch noch ein alter 486.
    Ich hab mal mit nem Berufsschullehrer gesprochen, der sagte manchen Leuten muß man sogar noch erklären wie man einen Computer einschaltet, ans ausschalten möchte ich da gar nicht erst denken.

    Gruß Alex
     
  5. dragon_MF

    dragon_MF Megabyte

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    hm, ich hörte, dass es möglich ist, aber nicht Pflicht, kann aber sein, dass ich da nicht auf dem aktuellen Stand bin...
    Also soviel Grips darf man einem 5.Klässler ja wohl noch zumuten, dass man ihm verklickert kriegt, wo ein Computer an und aus geht und die basics mit einer Maus zu "erlernen". Die Kinder sollen raus spielen und lieber mt Ball und Kreide spielen anstatt mit Paint malen, kein Wunder dass die alle immer ungelenker und fetter werden...

    Und wenn eine Schule mit Rechnern ausgestattet wird, werden die dann wohl alte 486er kriegen? neeein, schöne neue Rechner, das muss.....
     
  6. nenouse

    nenouse Kbyte

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    Beiträge:
    183
    <<meine tochter lernte deutsch in der letzten vorschulklasse. deutsch mit einer echten deutschen prof. die nicht ein wort französisch sprach!
    also es geht doch; oder!!

    die deutsche regierung sollte erst mal selbst lernen sozialer zu denken und an die zukunft der deutschen schüler.
    ansonsten müssen wir es wie die amis machen und für alle leitenden Jobs die technischen und akademisch, handwerkliches wissen benötigen einen ausländer annehmen, da unsere deutschen nur noch fähig sind zulangerer jobs auszuführen...
    denn deutschland mit den letzten generationen sieht ja nun fast so nagativ aus, wenn man der pisa studie glauben darf!!

    da ist ja nun der wurm drin, den osten musste man in den 90 er total auseinander nehmen die ganze infrastruktur sozialwesen alles wurde brd mässig umgewandelt.... und was war so toll im westen?
    ich bin wessi hatte nie ne scheuklappe, aber so schlimm bis auf die mauer fehlende freiheit, sollte man den osten nicht machen es gab viele positive aspekte die man hätte übernehmen könnten, aber unsere politiker sind ja nicht lernfâhig . Weder kohl, der angst hatte das die ostindustrie konkurrenz macht, noch basta schröder der auch nicht viel macht für die zukünftige generation, aber die renten zum zusammenbruch bringt , was schon sein vorgänger anfing .
    also egal wen ihr wählt schröder oder merkel alle beide sind eure feinde.....keiner wird nur ein bisschen sozialer denken!!! :confused:
     
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