Phonoverband verschickt mehr als 10.000 Warnungen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Tomster.Net, 14. Dezember 2003.

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  1. Tomster.Net

    Tomster.Net Kbyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    136
    Die Musikindustrie wird wohl erst Ruhe geben wenn alle Ihre Kunden im Gefängnis stecken, wenn im Radio Musik aus rechtlichen Gründen nicht mehr gespielt wird und sich das Fernsehen die Musikrechte nicht mehr leisten kann. Von dem ganzen Theater profitieren ausschließlich Anwälte und Lobbyisten. Die Musikindustrie glaubt doch nicht, daß die jugendlichen Kunden dann plötzlich Geld für Musik ausgeben, daß schon für das Handy verbraucht wurde. Es ist ja nicht so. daß die Künstler kein Geld bekommen. Schließlich bezahlen wir alle das Recht auf Privatkopie mit explodierenden Gebühren auf Geräte und Rohlinge. Und genau diese teuer erkaufte Recht nimmt uns die Musikindustrie mit den kopiergeschützten Titeln. Hier soll doppelt und dreifach abkassiert werden.
    Ziel ist es, daß zukünftig jedes Hören von Musik Geld kostet. Ein freischalten für ein weiteres Anhören der von uns erworbenen CD kostet dann selbstverständlich jedesmal wieder ein paar Euro.
    Bei ihren Schadensberechnungen hat die Industrie offensichtlich jeden Realitätssinn verloren. Geld das bei der Zielgruppe der unter 16 jährigen nicht existiert, kann von dieser auch nicht ausgegeben werden. Sich die eigene Kundschaft zum Feind zu machen, hat über kurz oder lang bisher jede Firma vom Markt entfernt.
     
  2. Denise v. Hoorn

    Denise v. Hoorn Byte

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    24. Mai 2000
    Beiträge:
    68
    Würde die Musikindustrie das Geld zur Verfolgung der "Straftäter" dafür aufwenden endlich Musikportale zu schaffen, in welchen nicht nur lächerliche 30.000 Titel zu finden sind, sondern mindestens das fünfzigfache, preislich gestaffelt nach Aktualität und das zu annehmbaren Preisen pro Titel, würden sie ihre Umsätze um ein erhebliches steigern. Stattdessen schmälern sie ihre Gewinne durch Don-Quixote-Aktionen. Server auf den Weihnachtsinseln oder Burkina Fasu sind billig und rechtlich schwer zu erreichen! Man vertreibt das Übel nur aus dem Geltungsbereich der Gesetze und die sind dann noch schwerer oder garnicht mehr zu fassen.
    Die Nachfrage nach legalen Musikportalen ist da, nur die Phonoindustrie schläft sich gemütlich aus.

    Denise van Hoorn
     
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