Pilotprojekt: RFID in deutschem Krankenhaus

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von RaBerti1, 20. April 2005.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Endgültig zur Nummer abgestempelt. Aha! Und wofür werden die Pfleger/innen bezahlt? Dürfen die etwa bei der Arbeit das Denken einstellen?

    Daß Patienten Infos über die eigene Krankheit abrufen können, ist ja hübsch, aber eine Datenbank nebst Info, was sie sich anschauen sollen/können, reicht dafür auch.

    Was sagte der beinamputierte Patient? "Herr Professor, wenn Sie das nocheinmal machen, trete ich Ihnen in den H.... !" Und das wär mit RFID auch passiert!

    MfG Raberti
     
  2. w-sch-scc

    w-sch-scc Byte

    Registriert seit:
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    guten Nachmittag, "Raberti"

    <aber eine Datenbank nebst Info, was sie sich anschauen sollen/können, reicht dafür auch..>
    offensichtlich reicht gerade das nicht, schon garnicht in Zeiten von Fallpauschale und Personalmangel.
    Ich habe periphär mit der Szene zu tun, weiß also, worüber ich rede.
    Wenn nur einer der vielen Fälle, in denen stressbedingt falsch medikamentiert oder (was zugegebenermaßen selten, aber immerhin doch, vorkommt) operiert wurde, vermieden werden kann, hat sich das System schon ausgezahlt.
    Von dem manchmal lebenslangen Leid (wenn denn das Leben nicht durch den Fehler beendet wird), das durch solche Fehler verursacht wird, mal ganz abgesehen.
    Wenn wir uns denn schon ein solch "asoziales" Gesundheitssystem leisten, muss zumindest mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln das Risiko von "Kunstfehlern" (grauenhafter Begriff in diesem Zusammenhang) gemindert werden.

    Gruß

    w-sch-scc
     
  3. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Ja danke für die tröstenden Worte, aber so ganz weitab vom Thema bin auch ich nicht aktiv.

    Den beinamputierten Patienten hab ich schon genannt, bei dem RFID den "Kunstfehler" (pfui Deibel, da hast Du völlig Recht, daß dieser Begriff in keiner Hinsicht paßt) nicht verhindert hätte.

    Und ich würde lieber den Unsinn von Fallpauschalen und Personalmangel beenden und das für RFID eingeplante Geld dafür -falsch, DAGEGEN!- verwenden.

    MfG Raberti
     
  4. w-sch-scc

    w-sch-scc Byte

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    ....na denn ....... machen wir´s doch einfach!!
    Gruß
    w-sch-scc
     
  5. Joa

    Joa Kbyte

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    Und wozu braucht man dafür RFID???

    Ein simpler Ausweis — der nicht einfach heimlich beim Vorbeigehen an einem versteckten Lesegerät ausgelesen werden kann, wie es das Grundprinzip von RFID ist — würde es doch auch tun.

    Wer gesund genug ist, zum Stationsterminal zu humpeln und Informationen abzurufen (die ihm früher die Krankenschwester persönlich gesagt hätte), der kann auch noch ein Plastikkärtchen in einen Schlitz schieben.
     
  6. w-sch-scc

    w-sch-scc Byte

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    Hallo, ´n bisschen spät aber........
    ich denke, dass die Leute, die mobil sind, nicht unbedingt in Gefahr stehen, falsch therapiert zu werden, wenn Sie denn als emanzipierter Patient nicht einfach alles kritiklos mit sich machen lassen.
    Narkotisiert, oder im künstlichen Koma ist es schon schwieriger, seinen Willen zu artikulieren, geschweige denn, jemandem eine Chipkarte irgendwo ´reinzuschieben.
    Denkt nur mal an das banale Thema: "vertauschte Babys". kommt zwar auch selten vor, aber jeder auch noch so seltene Einzelfall kann eine gigantische Katastrophe und einen Berg von unnötigen Kosten nach sich ziehen.
    Ich denke auch, dass es keinen Unterschied macht, ob die Daten auf RFID oder Chipkarte gespeichert sind. Wenn Du einmal im Krankenhaus bist, lieferst Du Dich eh aus. Alles was die Prozedur vereinfacht und auf das Notwendige verkürzt, halte ich für legitim.

    Gruß
    w-sch-scc
     
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