Provider müssen Kunden Auskunft über gesammelte Daten geben

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von mopani, 26. Januar 2006.

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  1. mopani

    mopani Kbyte

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    Beiträge:
    326
    Nun, erst einmal muss man Vertändnis für die Provider zeigen, denn es ist nicht leicht neben all dem Kundendienst auch noch diese Daten zurecht zu machen und zu versenden. Wenn das z.B. 1.000 Kunden pro Tag machen, kommt einiges an Arbeit und Kosten zusammen.

    Auf der anderen Seite gewährt uns das Gesetz entsprechend des Datenschutzes (BDSG §§ 19/34) das Recht auf Einsicht. Tragisch ist, wenn man dies erst mit 'Gewalt' einfordern muss. Auch wenn der Provider absolut integer ist, impliziert dieses ablehnende Verhalten, dass etwas im Busch ist oder sein könnte, was einen nur noch neugieriger macht. Und andere auch.

    Solche 'Gerüchte' verbreiten sich wie Lauffeuer und immer mehr Kunden wollen dann Daten einsehen, was am Ende die theoretische Annahme von 1.000 User pro Tag relativ schnell sprengt. Dieser Ärger liese sich jedoch vermeiden, wenn man ohne Zögern die angefragten Daten an den Einzelnen weitergeben würde. Ja selbst ich ertappe mich bisweilen dabei, dass ich die eine oder andere Sache nur deshalb tue, weil sie aufgrund sturem Fehlverhaltens in der Öffentlichkeit breit diskutiert werden musste.
     
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