Real-Angebote: Athlon-PC für 399 Euro, 19-Zoll-Monitor und Digitalkamera

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von _sid_, 16. März 2004.

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  1. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

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    Athlon XP 2000 mit (reell) 192MB RAM?

    Also ich frag mich manchmal, wer diese PCs konfiguriert. Ist ja gut und recht, wenn man versucht Kosten zu sparen, aber wieso muss das denn immer auf Kosten des RAMs gehn? Dass ich in einem Discounter keine Kingston-RAM finde, ist mir auch sonnenklar, aber wer diesen Rechner wirklich mal unter Last setzt, kriegt ne böse Überraschung.

    Das ist auch überall sonst so... den Hammer fand ich kürzlich in einem Discounter-Heft (weiss leider nicht mehr wo), da wurde ein P4 Celeron 2GHz mit satten 128MB RAM angeboten.

    äähm...

    Das Problem ist aber uralt... da wurden reihenweise PCs bis rauf zu 1GHz mit 64MB RAM verkauft.

    Ich frag mich einfach, wann des mal aufhört.... Otto Normaluser wird doch da n Stück weit nach Strich und Faden veräppelt. Und diese Leute wissen meistens gar nicht, wie viel Leistung ihr PC bringen könnte.

    Meiner Meinung nach ist 512MB Standard. Und zwar das absolute Minimum. Und teuer sind ja 512MB (vor Allem der Quark, dens verbauen meistens) nun wirklich nicht. Je nach Bedarf des Kunden - das ist natürlich in einem Discounter nicht möglich das abzuklären, aber eine Option von zusätzlichen 512MB RAM wär doch auch was? - verbau ich auch schnell mal 1GHz (Videoschnitt, VHS-Digitalisierung, was auch immer...). Das mag vielleicht überrissen aussehen, aber so kann man auch wirklich was aus der Maschine rausholen, wenns mal nötig wird.

    Naja langer Rede kurzer Sinn:
    Ich finds einfach schade, dass da so ohne Gefühl PCs zusammengebaut werden. Hauptsache billig.
     
  2. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

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    1.005
    Da hast du natürlich Recht - aber ich denke, dass auch Leute, die sich einen PC für solche Aufgaben zulegen vielleicht mal ein Spiel reinschieben. Und selbst wenn man sich ned grad n Unreal zulegt, wirds bereits eng. Ist schon ok, wenn man nach den Bedürfnissen geht (natürlich!), aber ein Bisschen Reserve dürfte meiner Meinung nach drin sein. Oder ein optionales Upgrade (was ja einige Hersteller auch machen).

    Vor Allem, weil Arbeitsspeicher ja nicht wirklich teuer ist (wenn man jetzt von OEM-Speicher ausgeht, den sie ja meistens verbauen).

    Naja, meine Meinung. Denn Otto Normaluser kommt nicht immer auf die Idee, dass man RAM überhaupt nachrüsten KANN. Manchmal wird dann einfach ein neuer PC in Betracht gezogen (na gut, das macht den Herstellern natürlich auch Freude *s*).

    Grüsslein
     
  3. irish-tiger

    irish-tiger Megabyte

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    1.170
    Und wenn jemand einen PC sucht, um ab und zu mal eine Seite im WWW zu besuchen oder einen zweiseitigen Brief in Word zu erstellen und eine Mail auszudrucken, dann reicht so ein PC allemal aus - egal ob von 256 MB RAM noch bis zu 64 für die Grafik abgezweigt werden.

    Merke:

    Man sollte sich den PC (und seine Ausstattung) nach den individuellen Bedürfnissen aussuchen - nicht nach dem Stand der Technik !
     
  4. BuvHunter

    BuvHunter Byte

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    Beiträge:
    43
    Vielleicht ist RAM immer noch in den Augen der Supermarkt-PC-Designer das, was Kunden am ehesten nachrüsten können.

    Man macht den PC auf, versucht den Riegel reinzusetzen, merkt "Oh, da is der Pin ja falsch rum", dreht den Riegel, versucht nochmal ihn einzusetzen, klappt, schaltet den PC an, der erkennt dank der im Bios zaghaft eingestellten Timings den Riegel ohne Probleme, und der PC läuft.
    Meine Oma bräuchte (vorausgesetzt, sie gewinnt den Kampf mit der einfallsreichen Anheben-ziehen-Aufreißen-Verschlusstechnik des Gehäuses) dafür maximal 3 Minuten.

    Andere Komponenten wie Laufwerke (man denke an Master/Slave), Grafikkarten (Treiberinstallation im abges. Modus?) und andere Erweiterungskarten (IRQ-Probleme?) können da im Worst-Case weitaus mehr Probleme für einen blutigen Anfänger liefern.
     
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