Rekordstrafe gegen deutschen Filmpiraten

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von cheff, 27. Januar 2005.

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  1. cheff

    cheff Megabyte

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    Bei komerzieller Piraterie kann ich dem Urteil nichts negatives abgewinnen.
     
  2. storm5000

    storm5000 Byte

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    Volle Zustimmung !
    Selbst schuld wer sowas verkauft, dem gehört´s nicht besser....
     
  3. brzl

    brzl Halbes Megabyte

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    Jawoll, am besten Rübe ab :p
     
  4. warum eigentlich nicht?
     
  5. bam001

    bam001 Kbyte

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    Toll, er verkauft filme und muss nur 16t Euro zahlen, ich poste einmal einen kleinen Teil eines Filmes (max. 20% vom Film) ohne was zu verlangen und muss schon 10t Euro zahlen, vielleicht hätt ich doch was verlangen sollen. :bse:
     
  6. Timo4000

    Timo4000 ROM

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    Also da frage ich mich auch... Wieso Rekordstrafe - ist das ironisch gemeint?

    Wenn man sich überlegt, dass der Typ bereits schon mal erwischt wurde und da bereits ohne Geldstrafe davon gekommen ist sind für den Wiederholungsfall - der ja auch noch in unmittelbarer zeitlicher Nähe zur Unterlassungserklärung erfolgt ist und man deshalb nicht von einem erneuten Ausrutscher sondern von voller Betrugsabsicht ausgehen muss - die 16.500 EUR eher ein Klacks.
     
  7. juelobe

    juelobe Kbyte

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    Wo liegt da eine Rekordstrafe :confused:
    Wenn er es richtig und im großen Stil angelegt hat und darüberhinaus auch schon länger betreibt, dann sind die 16500 € doch nur Peanuts.
    Wenn man solche Typen kriegt, dann wenigstens mit richtig empfindlichen Strafen, damit sie nicht evtl. nur die Portokasse öffnen müssen.
    Mich würde bei gleicher Sachlage ein Urteil eines amerikanischen Richters interessieren :D

    Gruß
    juelobe
     
  8. AlFayed

    AlFayed Byte

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    @bam: Was meinst du !?!

    Ansonsten: Ich denke, in den USA wär es anders ausgegangen ...
    Aber ich glaube nicht, dass die 16T aus der Portokasse waren. Leider wird ja nicht angegeben, in welchem Umfang er die Kopien vertickert hat, vermutlich wird die Summe jedoch gut überlegt sein, dass sie NICHT nebenbei abbezahlt werden. Man wird sich schon über die Finanzlage des Herren informiert haben (so gründlich halte ich die deutsche Justiz).

    Achso: Wie bescheuert muß man sein, so eine Geschichte weiter zu betreiben, nachdem man schonmal erwischt wurde ?? Ich mein, dass die einen dann auf dem Kieker haben, versteht sich von selbst, nicht ?
     
  9. Südseeinseldiktator

    Südseeinseldiktator Byte

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    Mal abgesehen davon, dass es sogar einem guten Verdiener mit 50.000 EUR Jahresgehalt schwer genug fallen dürfte, eine Strafe von 16.500 EUR abzustottern, denke ich, dass wohl nur ein Gericht, dass vorher auch die Einkommensverhältnisse und sonstige Lebensumstände untersucht hat, objektiv beurteilen kann, ob die Strafe angemessen ist.

    Wenn er wirklich Raubkopien verkauft hat und deswegen schon Ärger hatte und es gleich darauf wieder getan hat, halte ich die Strafe jedenfalls für richtig und gerechtfertigt.
     
  10. wolfgang.r

    wolfgang.r Byte

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    Also ehrlich - da gibts ´ne Kampagne "Knast on Tour", in jedem Kino werden die Zuschauer beinahe schon fürs Anschauen kriminalisiert, Sprüche wie "Erst eingeloggt, dann eingelocht..." oder ein Plakat "Der Download kann dauern..." mit einem Schattenwurf eines Gefängnisgitters (siehe http://www.hartabergerecht.de) - und dann diese Lächerlichkeit von 16500 Euro für einen gewerbsmäßigen Raubkopierer.
    Die "Kleinen" werden in unzumutbarer Weise ständig und allerorts malträtiert, und die "Großen" piekst man nicht mal.
    ABER DIE "KLEINEN" SIND DIE KUNDEN, und mir macht kino schonlang keinen Spaß mehr, ich mag auch bei DVD´s nicht 5 min auf den Film warten, um zu erfahren, was es bedeutet, diese gekaufte DVD evtl doch nicht gekauft zu haben, und CD´s, die einfach nirgendwo laufen wollen, kauf ich auch nicht mehr. BASTA!
     
  11. anakin_hagu

    anakin_hagu Byte

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    Die "Strafe", die Dir zu gering erscheint ist, wie es im Artikel auch steht, die Zivilrechtliche Folge seines Verstoßes gegen die Unterlassungserklärung. Ob und wie der Raubkopierer wirklich bestraft wird, müßte ein Strafverfahren klären.
     
  12. juelobe

    juelobe Kbyte

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    Wenn das nicht ein lukratives Geschäft für ihn gewesen wäre und keinen Profikt abgeworfen hätte, dann wäre nach dem ersten Mal, als er aufgeflogen ist, bestimmt schon Schluss gewesen. Was treibt denn mehr als die Gier nach Geld ....jedenfalls war es bestimmt nicht der "barmherzige Ritter" in ihm, um den Leuten das "teure Kino" etc. zu ersparen.


    Bei solchen "kriminellen Machenschaften" wäre er schön blöd, wenn er die Einnahmen von den Filmen auf sein Gehaltskonto bei der XY-Bank laufen lassen hätte. Glaubst Du echt, dass er die evtl. versteckten Konten dem Gericht offenbart hat, falls denn welche existieren? Kann ich mir kaum vorstellen :confused:

    Gruß
    juelobe
     
  13. AlFayed

    AlFayed Byte

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    Natürlich war es ein lukratives Geschäft - aber für 16T muß ne alte Frau lange für stricken, selbst wenn stricken mit brennen zu übersetzen ist ...
    Die Einnahmen werden ja irgendwo auftauchen, wenn er sich nicht jedesmal Bargeld per Post hat zugeschicken lassen. Kann natürlich auch sein, dass diese Umstände nicht untersucht wurden bzw. sich nicht herausfinden ließen.

    @Redaktion: Gibt es vielleicht zu solchen Fragen irgendwie mal genauere Informationen ? Findet mal was raus, mich täte das ja schon mal interessieren :)
     
  14. miramanee

    miramanee Kbyte

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    Mir ist ein Fall in unserer Stadt bekannt, wo jemand 17.250 EUR Strafe zahlen musste wegen illegalem Kopieren lizenzierter Medien (DVD und Audio).

    Klar, dass PCW das nicht weiß, denn die recherchieren nur nach den Begriff "Raubkopie". Doch dagegen kann man sich ja bekanntlich wehren, da hier kein >Raub< stattfindet, wenn eine Kopie erstellt wird. Somit taucht der Begriff im gesamten Prozess nicht auf.
     
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