RFID: Datenschützer fordern bessere Aufklärung

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von RaBerti1, 13. März 2006.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Beiträge:
    5.094
    Und was die Technik dann anschließend ermöglicht, das interessiert diese Zeitgenossin nicht? Hauptsache, man bekommt die angeblichen Vorteile honigsüß um den Bart gestrichen? Hübsch zärtlich ins Öhrchen gesäuselt?

    Wenn sich eine Datenschutzbeauftragte in diesem Sinne äußert, dann erwarte ich, daß sie noch heute ihre Kündigung erklärt.

    MfG Raberti
     
  2. waterkant_18

    waterkant_18 Byte

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    Beiträge:
    8
    Mir gehen jene Verbraucher- und Datenschützer auf den Keks, die - wie in der PC-WELT-Meldung Herr Braunmühl - sich immer quasi vorab für ihre Existenz entschuldigen: Wenn über RFID debattiert wird und Braunmühl fordert, "der Kunde müsse die volle Kontrolle über seine Daten haben und darüber informiert werden, was mit diesen passiert", dann ist das IMO die falsche Herangehensweise, denn sie impliziert, dass die Daten erstmal erfasst werden dürfen. Warum?
    Es mag ja sein, dass RFID für so manchen Logistiker eine Verheißung ist, weil er seine innerbetrieblichen Abläufe optimieren kann. Das mag er tun - wobei es Sache der Gewerkschaften sein muss, dafür zu sorgen, dass diese Optimierung nicht zur Überwachung, Kontrolle und verschärften Ausbeutung der KollegInnen führt. Aber "nach außen" verhält es sich anders: Ich meine, Verbraucher- und Datenschützer sollten dafür eintreten, dass kein RFID-Transponder auf egal welcher Ware das jeweilige Firmengebäude verlassen/in die Öffentlichkeit entlassen werden darf. Wenn also ein Kaufhaus Transponder auf seinen Artikeln benutzt, müssen sie zwingend am Eingang entfernt werden.
    Wenn politisch so argumentiert wird, könnte ich mir vorstellen, dass V- und D-Schützer weit breiteren Rückhalt finden als mit einer Weichei-Tour, die die RFID-geilen Unternehmen ent- und den Verbraucher belastet, weil der sich individuell um die Einhaltung irgendwelcher Datenkontrollnormen kümmern muss. Ist doch eigentlich ein ganz einfacher Ansatz, oder?
     
  3. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    20.804
    RFID's werden bald in jedem Gegenstand des täglichen Lebens enthalten sein.. :) , glaube kaum dass da ein Datenschützer etwas dran ändern kann.

    Teppichboden mit eingebauten RFID-Tags..

    Der Bodenbelagsspezialist Vorwerk zeigt auf der CeBIT, wie man RFID-Tags in Bodenbeläge integriert, um Roboter zu steuern. Der "smart floor" ist laut Vorwerk der erste Prototyp....

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/70782
     
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