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S/ATA Raid zusammen mit U/160 SCSI ???

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD, USB-Sticks, CD/DVD/Blu-ray" wurde erstellt von darkboy, 21. Mai 2004.

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  1. darkboy

    darkboy Byte

    Registriert seit:
    21. September 2001
    Beiträge:
    28
    Hallo an alle, brauche dringend euren Ratschlag. Hier meine Systemkomponenten:

    CPU: PIV 3,4 NW 800 FSB
    Mainboard: ASUS P4 C 800 E - Deluxe (onboard multiraid)
    Netzteil: ENERMAX FMAX - 460 Watt
    RAM: CROSSAIR TWINX 1024 (2xCMX512 - 3200 C2 - 400
    Grafikkarte: ASUS V9980 Ultra
    S-ATA HDD: 2 x SAMSUNG S-ATA SP1213C - 120 GB - 7200 - 8MB
    U/160 SCSI HDD: 2 x MAXTOR K III - 73 GB - 10000 - 8 MB Cache
    SCSI Controller: ADAPTEC 29160
    CD Brenner: YAMAHA F1 U/SCSI
    DVD Rom: TOSHIBA 1802
    DVD Brenner: LG 4082B
    Sound: Soundblaster Creative SZ 7.1
    Betriebssystem: Win XP Professional

    Ich möchte einen S-ATA Raid 0/1 machen und S-ATA als Bootlaufwerk verwenden, da der SCSI Boot Vorgang viel länger dauert. Könnt Ihr mir dies bestätigen oder ist es trotzdem besser von SCSI zu booten? :confused: Hab jemand von euch einen Alternativkonfigurationsvorschlag???
    Ist es möglich auf den beiden S-ATA Platten Win XP zu verwenden und auf den beiden SCSI Win 2000 ??? Ich frage deshalb, da ich bis jetzt nur Win 2000 benutzt habe, dieses aber nicht Hypertreading unterstützt.
    Muss eigentlich auf jeder HDD das Betriebssystem installiert werden??? Sorry bin absoluter Leihe, den PC nämlich ein Bekannter zusammen.
    Vielen Dank für eure Tipps und schönes Wochende @ all !
     
  2. derupsi

    derupsi Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
    26. Juni 2002
    Beiträge:
    6.624
    1.) Von was man ein BS (=Betriebssystem) bootet, spielt eigentlich keine Rolle. Es muss nur unterstützt werden. Windows z.B kann in keiner Version von einer USB-Festplatte gebootet werden.
    2.) Die Dauer des Bootvorgangs hat nicht immer etwas (oder sehr wenig) mit der Geschwindigkeit des dann gestarteten Betriebssystems zu tun. Z.B dauert das Booten von einer IDE-HD eventuell halb so lang, wie das von einer vollen SCSI-Kette. Nur kann dann aber das ARBEITEN mit dem BS auf einer SCSI-Platte wesentlich schneller gehen.
    3.) RAID ist absolut unabängig von der verwendeten Schnittstelle (IDE, SATA, SCSI...)
    4.) Du kannst theoretisch auf jeder Platte ein, zwei, drei... unterschiedliche BS installieren, nur welchen Sinn soll das machen?
    5.) Du musst dich entscheiden, welches RAID-Level du willst:

    RAID 0 ist grundsätzlich kein richtiger RAID-Level, da er keine Redundanz besitzt. Die Daten werden im sogenannten Striping-Verfahren in aufeinander folgenden Blöcken gleichmäßig über die vorhandenen Platten verteilt. Diese Technik kommt zum Einsatz, um einen zusammenhängenden Datenbereich zu erhalten sowie eine schnellere Performance zu erzielen. Hierbei fasst der Controller mehrere Harddisks zu einem großen logischen Laufwerk zusammen. Da in dieser Konfiguration die Daten quasi parallel geschrieben und gelesen werden, erhöht sich im Vergleich zu einem einzelnen Laufwerk die Gesamtgeschwindigkeit. Dies ist vor allem beim Transfer großer zusammenhängender Datenmengen wie zum Beispiel bei CAD/CAM, Videoschnitt- und Bildbearbeitungssystemen von Vorteil. Fällt allerdings auch nur eine Platte aus dem Verbund aus, so ist der gesamte Datenbestand verloren.

    RAID 1 ist die Spiegelung (Mirroring, Duplexing) von zwei oder mehreren Festplatten. Das heißt, dass der komplette Inhalt einer Harddisk auf ein anderes Laufwerk überspielt wird. Vom Standpunkt der Sicherheit ist diese Methode optimal. Allerdings auch sehr teuer, die Redundanz verbraucht 50 Prozent der vorhandenen Kapazität. Der Schreibzugriff geht parallel vonstatten. Beim Lesen wird immer die Platte genutzt, die die Daten schneller liefert. Dadurch ergibt sich eine geringfügige Performance-Steigerung ? etwa um den Faktor zwei.

    RAID 2 teilt die Nutzdaten in einzelne Bytes auf und berechnet nach dem Hamming-Algorithmus einen ECC-Code (Error Correction Code). Die Originaldaten werden gleichmäßig über die zur Verfügung stehenden Harddisks verteilt und die errechnete Prüfsumme auf separaten Laufwerken abgelegt. Das Verfahren schützt nicht nur vor dem Ausfall einer kompletten Platte, sondern auch davor, wenn Daten beispielsweise aufgrund eines Schreibfehlers inkonsistent sind. Andere RAID-Verfahren erkennen vermutlich den Fehler, können ihn aber nicht lokalisieren. Aufgrund der aufwendigen Implementierung blieb der Einsatz von RAID 2 in der Vergangenheit auf einige wenige Mainframe-Installationen beschränkt.

    RAID 3 setzt den Einsatz von mindestens drei Festplatten voraus. Die Daten werden in einzelne Bytes aufgeteilt und abwechselnd auf den vorhandenen Laufwerken verteilt. Zusätzlich wird ein Prüf-Byte generiert und auf einer zusätzlichen »Parity-Disk« gespeichert. Mit einem Rechenalgorithmus (XOR-Verknüpfung) ist es möglich, beim Ausfall einer Disk die fehlenden Daten zusammen mit der Prüfsumme zu rekonstruieren. Um das Erstellen der Korrekturdaten zu erleichtern, synchronisiert RAID 3 die Kopfpositionierung der Festplatten. Dies minimiert den Overhead der Schreibzugriffe, da sowohl Daten als auch Parity-Informationen parallel gespeichert werden. Arbeitet der Anwender mit vielen kleinen und möglicherweise verteilten Datenblöcken, wirkt sich dies negativ auf die Geschwindigkeit aus, da ein häufiges Neusynchronisieren viel Zeit in Anspruch nimmt. Für Multiuser- und Multitasking-Systeme wie Datenbankanwendungen ist RAID 3 ungeeignet. Vorteile hat RAID 3 dagegen beim Lesen großer Files wie zum Beispiel im grafischen Bereich.
     
  3. schipperke

    schipperke Megabyte

    Registriert seit:
    29. Mai 2000
    Beiträge:
    1.415
    Nun, der reine Startvorgang des Betriebssystems ist wohl nicht von SCSI abhängig. Eine schnelle SCSI-Platte schlägt da noch immer jedes RAID. Allerdings sind Deine Platten nicht mehr gerade "state-of-the-art", da gibt es Schnelleres.
    Außerdem bedeutet ein Lv0-Raid immer ein gewisses Risiko, wenn´s das RAID zerreißt, sind die Daten futsch.
    Das Booten mit SCSI-Komponenten drin wird immer etwas länger dauern, der Controller braucht einfach seine Zeit. Da ist es egal, von welcher Platte aus Du bootest.
    LG
    Gerd
     
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