Samba versus Winserver

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von timbo16, 9. Juli 2005.

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  1. timbo16

    timbo16 Kbyte

    Registriert seit:
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    216
    Hi

    Kann mir jemand erklären wozu man Win 2000 / 2003 Server für 800 € kaufen soll, wenn man das mit Linux + Smaba auch hinbekommen kann?

    Hat jemand erfahrungen mit Linux + Smaba als Domaincontroller und File und Printserver in kleineren Netzwerken? Ich überlege mir nämlich, ob wir unser firmennetzwerk auf Linux umstellen sollen und somit 1000 € sparen sollen.

    Gibt es weiter Nachteile, außer des erhöhten Konfigurationsaufwandes?

    MfG, Tim
     
  2. franzkat

    franzkat CD-R 80

    Registriert seit:
    16. Juni 2002
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    9.246
    Ich denke, das kann man nicht so ganz vergleichen.Ein 2003-Server bietet eben ein bißchen mehr als File-Serving. Das, was Active Directory beinhaltet, wirst du mit Linux+Samba nicht hinkriegen.Für File-und Print-Serving braucht man auch keine Win-Server-Variante.
     
  3. fourhead

    fourhead Byte

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    48
    Also mal abgesehen davon dass man in einem "kleineren Netzwerk" wohl kaum Active Directory braucht, kann die neueste Samba-Version serwohl ein Active-Directory nachbilden (wobei dann z.B. LDAP auf dem Linux-Server läuft). Ich war selbst Administator in einem Ingenierubüro mit 45 Arbeitsplätzen und habe dort einen alten Windows-NT-Server statt auf 2000/2003 auf Gentoo/Samba umgestellt, und habe es NIE bereut. Erstens 1000x mal billiger, da ja alles vom Server selbst bis zur Backup-Software und Virenschutz nun Open Source ist, zweitens ist für mich der Konfigurationsaufwand erheblich gesunken. Zudem ist es ein leichtes den Server auch von außen zu konfigurieren wenn dies nötig ist (dazu kann der Chef dann den Zugrif von außen temporär freischalten).

    Hinzu kommt das wir die vorhandene Hardware behalten konnten, nur die Festplatten wurden gegen größere und schnellere ausgetauscht. Die jetzige Backup-Lösung ist zudem für die Mitarbeiter zig mal einfach als alle Windows-basierten Lösungen die ich bisher kannte (es basiert auf rsync, falls das jemandem was sagt).

    Selbst wenn man nur reines Filesharing braucht ist ein Desktop-OS als Server ja wohl sicherheitstechnisch ein echter Sündenfall. Und spätestens dann wenn man doch z.B. Roaming Profiles will oder eine zentrale Benutzerauthentifizierung braucht man eben doch wieder einen Server.


    Tom
     
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