"Sasser"-Prozess: Anklage fordert Jugendstrafe

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von unserkleiner, 8. Juli 2005.

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  1. unserkleiner

    unserkleiner Kbyte

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    Eine Bewährungsstrafe für den! Virus. Lachhaft. :aua:
    Strafe kann man das ja wirklich nicht nennen.
    Ich hoffe auf massive zivile Schadenersatzklagen.
     
  2. Gri

    Gri Halbes Megabyte

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    VollZustimm.
    DER hat's vielleicht auch begriffen, aber die anderen denken jetzt - na mit paar Sozialstunden werde ich schon fertig, aber den Spass gönn' ich mir...
    Nach so einem Mist nur ein blaue Auge... Es sollte alle anderen abschrecken und nicht den Eindruck erwecken, als wäre es eine Kleinigkeit.
     
  3. joe65

    joe65 Byte

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    Unsere Gesetzgebung ist halt so- aber bedenkt auch mal das Alter des Burschen.
    Aber an Zivilklagen wird auch nicht viel passieren- große Firmen und Konzerne die betroffen waren, haben doch viel zu viel Angst vor der Blamage.
    Und die "kleinen" Leute, deren Privatrechner betroffen war, können es wohl kaum nachweisen.
    Der Prozess ist ja auch soooo zeitnah- der hat bestimmt seine EDV-Ausbildung fast fertig.
     
  4. seto

    seto Kbyte

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    Hallo,

    Mag sein, dass manche Leute dieses "milde" Urteil ablehnen. Aber ich möchte doch darauf hinweisen, dass er bekanntlich während des Vergehens noch Minderjährig war und somit das Jugendstrafgesetz in Kraft tritt und somit auch einem Jugendrichter vorgeführt wurde.
    Mit hilfe von Sozialarbeitern kommt ein solches Gericht dann zur Überzeugung, dass o.g. Urteil gesetzeskonform und dem eigentlichen Ziel der Prävention am nächsten liegt.
    Mit der weiteren Begleitung von Sozialarbeitern während der Ableistung der "Sozialstunden", bin ich persönlich davon überzeugt, dass der mittlerweile erwachsene "Herr" ein wiederholen solcher Taten unterlassen wird.
    Da bleiben Forderungen nach Abschreckung offen. Das kann doch nicht das Ziel sein? Denn nur der Bewusste Umgang der Jugendlichen mit ALLEN neuen Medien könnte dieser Medienkriminalität entgegen wirken. D.h., dass es viel mehr "kreative" Medienprojekte für Jugendliche entstehen müssen, um solch "destruktives" Verhalten zu mindern. Beobachtungen in der Gesllschaft beweisen, dass nur das "Selbsterschaffene" geschützt und das "konsumierte" verwarlost.
    In mehreren Bundesstaaten der USA existiert die Todesstrafe, doch trotzdem geschehen Morde. Dieses Beispiel beinhaltet wohl z.Z. die härteste Strafe (Ich möchte die Diskussion auf keinen Fall umlenken).
    Damit sind natürlichen Kosten und Mühen, die von mehreren getragen werden müssen (Bund, Länder, Unternehmen wie Microsoft u.v.a.).
    Wem das zu teuer und mühsam ist, der wird wohl auch in Zukunft mit destruktivem Jugendverhalten rechnen müssen, so dürfte ein solcher, sich nicht aufregen, wenn Virus XY in Zukunft zuschlägt.
    Es bleibt natürlich die Möglichkeit das "Jugendstrafrecht" soweit zu verschärfen, dass vermeintlich abschreckende Urteile von deutschen "Nichtjugendrichtern" ausgesprochen werden. .....hm

    .... waren wir nicht schon mal da...

    Ach ja, ******deutschland, da gab es grausame Richter, die sich durchsetzen konnten und das Gesetz so zu"Recht"gebogen haben, dass eine ganze Bevölkerung Angst vor einem Mann hatte.

    Es stehen also vielmehr Möglichkeiten zur Verfügung (die in einem Beitrag ungenügend Platz hätten), als in der Realität angenommen und bewusst sind, diese Form von "Energie" in Kreativität umzulenken.

    Peace2all

    seto
     
  5. Gri

    Gri Halbes Megabyte

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    Ich denke, diese Argumentation zieht nicht richtig. Früher ging man mit 7 in die Schule. Heute können das schon 5-jährige. Also kann man den den "kleinen" schon ein bisschen mehr zutrauen. Analog, es liegt doch in der Hand, dass man nicht erst mit 18 "klar denken" kann, sondern wesentlich früher.
    Die Gesetze sind heute so, wie sie sind. Es gibt aber kaum Gesetzte, die ewig ihre Gültigkeit haben. Fast alle werden früher oder später realen Bedingungen angepasst. Einige leider mit Verspätung um Jahrzehnte. Wer kann diese Grenze "Minderjärig" eindeutig für alle definieren. Einer ist mit 14 wie ein kleiner Erwachsene. Der andere bleibt bis sein Lebensende ein Kind.
    Ausserdem wollen viele Jugendliche selbst früher als Erwachsene angesehen und akzeptiert werden. Was ist mit Pflichten und Verantwortung dabei? Daran wird einfach nicht gedacht. Und nicht zuletzt, weil die Eltern schon einiges im Vorfeld falsch gemacht haben...
     
  6. seto

    seto Kbyte

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    Ja natürlich, auch dies hat der Gestzgeber längst der Stuation angepasst. Bsp. §828 Abs. 3 BGB

    "Wer das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist [...] für den Schaden, den er einem anderen zufügt, nicht verantwortlich, wenn er bei der Begehung der schädigenden Handlung nicht die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht hat."

    Beobachtet man die deutsche Rechtsprechung durch die Gerichte, so kommt man zum schluss, dass Richter davon überzeugt sind, dass "Minderjährige" die Einsicht und Erkenntnis für deren schädigenden Handlungen haben.
    Wenn´s nicht so wäre, hätte in unserem Fall das Gericht den Jungen freigesprochen.

    Das hoffe ich doch wohl sehr, dass die Entwicklung nicht stoppt.

    Ja deswegen habe ich auch Vertrauen in die Gesetzgebung und hoffe, dass früher oder später die Sorge um die Jugend manifestiert wird.

    Meine Rede, denn nur wer der Jugend ernsthaft gehör verleiht kann die Energie der Jugend nutzen.
    Ein Grund mehr die Eltern nicht allein zu lassen.

    seto
     
  7. steppl

    steppl Halbes Gigabyte

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  8. Thor Branke

    Thor Branke CD-R 80

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    Na, dann hat die liebe Volkszornseele ja endlich wieder Ruh'... :D
     
  9. Donmato

    Donmato Megabyte

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    schade:heul:
    man was hätte man da nich noch über gesetze usw. lästern können:rolleyes:
     
  10. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    @seto

    Was bist Du denn für ein verquerer Hobby-Jurist? Vom Sasser-Urteil mal kurz die Biege zu Adolf und zurückmachen - gehts noch?

    Insbesondere Deine "juristischen" Ausführunge zum Thema sind alles andere als qualifiziert.
     
  11. seto

    seto Kbyte

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    Oh Du grosser Zeus,

    Entschuldige bitte mein Verhalten. Ich wollte nicht den Zorn und Deine Blitze auf mich lenken.

    Natürlich bin ich kein Jurist. Deswegen habe ich auch nur "unqualifiziert" zitiert, denn ich habe auch kein solches Hobby, bin "nur" ein Mensch der sich für die Jugend einsetzt.

    Verzeiht mir oh Herr des Olymps.
    Natürlich werde ich in Zukunft erst den allmächtigen Zeus um erlaubnis bitten und mit einem Opfer milde stimmen, bevor ich etwas tippe.

    seto

    Mensch
     
  12. Keta

    Keta Byte

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    53
    Moin,

    Ich fand den Gut. Es gibt genug Leute die so handeln würden wie ein Richter im 3.Reich. Also freu ich mich doch darüber, das solche Leute es heute nicht schaffen zu einem Richterstuhl zu kommen.
     
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