Schlappe für IG Metall beim Kampf um Infineon-Werk in Perlach

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 25. Oktober 2005.

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  1. sg69

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    Ich finde die Aktionen der IG-Metall RICHTIG und absolut NOTWENDIG.

    Allein die RAFFGIER des Unternehmensvorstandes ist Grund für die Schließung des Werkes. Würden die Herren in der Chefetage sich mit einigen Milliönchen im Jahr weniger begnügen, könnten die Arbeitsplätze erhalten werden.
    Aber Rationalisierung steigert den Aktienkurs und mit ihm die Gehälter der Nieten in Nadelstreifen.

    Aktien sind alles - der Mensch ist nichts !

    Wie lange lassen sich die Bürger von der Raffgier-Wirtschaft noch verarschen ?
     
  2. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Du bist über die genauen Lohn- und Betriebskosten der Perlacher Fabrik also gut informiert?
     
  3. kuhn73

    kuhn73 Megabyte

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    Na, wer so oft die GROSSEN LETTERN als Form seines Protestes gegen alles BÖSE, UNGERECHTE und DUMME auf der Welt benutzt, ganz bestimmt. :p
     
  4. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    Information ist der Weg zum Wissen.
    Infineon ist das Unternehmen, dessen Ex-Chef Schumacher und weitere Vorstandsmitglieder wegen Schmiergeld und Bestechung vor Gericht stehen !
    Wer macht sowas ? Ein ehrlicher Geschäftsmann oder jemand der den Hals nicht vollkriegen kann ?

    Infineon begründet die Schließung mit veralteten Produktionsanlagen. Die Belegschaft, die nun entlassen wird hat die rechtzeitige Modernisierung nicht verschlafen.
    Es ist immer das gleiche: Die Nieten ihn Nadelstreifen versagen und die kleinen Leute dürfen es mit dem Arbeitsplatz bezahlen. Die Versager bleiben im Vorstand !

    Ihr solltet dieses (wieder in Grossbuchstaben) RAFFGIERIGE VERHALTEN der Wirtschaft ernster nehmen.
    Spätestens wenn es Euch mal trifft (wenn Ihr nicht schon arbeitslos seit), werdet ihr das nicht so auf die leichte Schulter nehmen. Hier geht es um Menschen und deren Familien !

    Aber leider gilt in unserem Land nur das
    Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich Ich ...
     
  5. sinus

    sinus Megabyte

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    @ sg69

    Die Wahrheit liegt wohl eher in der Mitte. Es wäre für das Haus Siemens nicht ungewöhnlich, wenn sich bei Infineon in Perlach bestimmte Eigenarten dieses Konzerns besonders tief eingegraben hätten, die da sind bequeme Belegschaft, teure Sozialleistungen, mächtige Betriebsräte, hohe Gehälter und über allem eine Schar vollgefressener und selbstgefälliger Kaufleute.

    Wäre der Betrieb in Perlach dynamisch und innovativ, Siemens hätte sich etwas anderes als eine Schließung ausgedacht. Zugegeben, es ist Schade um die weniger beweglichen Ernährer von Familien, die längere Zeit keinen Job finden werden.

    Aber mit dem Einprügeln auf die Männer im Nadelstreifen unter dem Absingen der Internationale ist es auch nicht getan. Besser wäre es, sich Gedanken darüber zu machen, warum Wasserköpfe und Gewerkschafter ihre unheiligen Einflüsse auf ein High-Tech-Unternehmen derart ausbauen konnten. Diese unheilige Allianz und nichts anderes führt zum jetzigen Debakel.
     
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