Schon von TDSL-Light gehört???

Dieses Thema im Forum "Internet: DSL, Kabel, UMTS, LTE" wurde erstellt von auwi, 11. August 2002.

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  1. auwi

    auwi Kbyte

    Registriert seit:
    7. Januar 2002
    Beiträge:
    380
    Originalauszug aus dem Newsletter von Onlinekosten.de

    Zitat Anfang

    T-DSL light mit 384 kbit/s kommt im Oktober

    Wer ohne DSL-Anschluss dasteht, darf nun hoffen. "T-DSL ist in Ihrem
    Anschlussbereich zur Zeit leider nicht verfügbar", hieß es, wenn man zu
    weit von der Vermittlungsstelle entfernt wohnte oder eine Messung ergab,
    dass die normale T-DSL-Bandbreite von 768 kbit/s nicht realisierbar war.
    Verschiedene T-Punkte im Business-Bereich haben ihren Kunden nun Produkte
    mit einer geringeren Bandbreite angeboten: T-DSL light. Dies berichten
    uns viele unserer Leser.

    T-Punkte bestätigen - offiziell wird noch dementiert

    Übereinstimmend wird der Oktober als voraussichtlicher Starttermin für
    T-DSL light genannt, der tatsächliche Markstart kann jedoch später
    liegen. Der Leiter eines T-Punkt-Business bestätigte sogar einem
    Testanrufer der Onlinekosten-Redaktion, dass T-DSL light eine Bandbreite
    von 384 kbit/s haben wird - und setzte ihn auf die interne Warteliste.
    T-DSL light würde somit genau die Hälfte der normalen T-DSL-Bandbreite
    haben.

    Telekom-Sprecher Walter Genz beteuert nach wie vor gegenüber
    onlinekosten.de, ein DSL-Produkt mit geringerer Bandbreite sei noch nicht
    spruchreif. "Natürlich misst unsere Geschäftsführung dem Thema DSL sehr
    viel Bedeutung zu", so Genz weiter. "Zuerst jedoch müssen die technischen
    und juristischen Rahmenbedingungen geklärt werden, um ein DSL-Angebot mit
    verminderter Bandbreite zu starten." Offensichtlich haben aber die
    T-Punkte, die bereits interne Wartelisten führen, diese Rahmenbedingungen
    schon für sich geklärt.

    Das erste Angebot steht schon im Netz

    Nicht auf der offiziellen Telekom-Website, sondern auf www.dsl-light.de
    findet sich bereits das erste Anmeldeforumlar. Dort bietet die Firma
    Standleitungen.de eine unverbindliche Voranmeldung für T-DSL-Light an -
    mit den gleichen Konditionen, wie sie auch die T-Punkte bereithielten.

    Im Gespräch mit onlinekosten.de erklärte Harald Prokscha, Vertriebsleiter
    von Standleitungen.de, das Angebot stünde definitiv. Zwar sei noch kein
    genauer Termin für den Start bekannt, aber man könne, wie der Website zu
    entnehmen sei, mit Oktober oder November rechnen. Ob der Kunde dann bei
    Standleitungen.de oder direkt bei der Telekom angemeldet ist, steht
    allerdings noch nicht fest - "das entscheidet sich erst in den nächsten
    vier Wochen", so Proschka.

    Damit ist standleitungen.de aber noch kein offizieller Telekom-Partner,
    der gegen Provision T-DSL-light-Verträge vermittelt. Dort werden
    lediglich Daten von potentiellen Kunden gesammelt - und www.dsl-light.de
    fragt recht viele Daten ab. Der Gang in den T-Punkt nach dem offiziellen
    Marktstart von T-DSL light sollte im Zweifelsfall eher zum Erfolg führen.

    Warum plötzlich DSL-Light?

    Erst im August letzten Jahres erklärte man uns auf der IFA, T-DSL light
    sei keine Überlegung wert, im Februar heiß es dann, es sei technisch
    unmöglich. Warum will die Deutsche Telekom nun plötzlich eine
    T-DSL-Variante mit verminderter Bandbreite anbieten? Pressesprecher Genz
    hat immerhin bestätigt, dass es diese Überlegungen gibt.

    Ein wichtiger Grund ist sicherlich der Druck, Kosten zu sparen: Die
    Aufrüstung weiterer Vermittlungsstellen ist vorerst gestoppt worden.
    Dort, wo die DSL-Technik bereits vorhanden ist, muss diese optimal
    genutzt werden. Mit einer Bandbreite von 1,5 Mbit/s will man mehr
    Geschäftskunden locken, mit T-DSL light offensichtlich die noch leeren
    Ports füllen.

    Auch dürfte die Entscheidung der Regulierungsbehörde für eine
    Großhandelsflatrate zum Angebot von T-DSL light beigetragen haben.
    Einerseits bindet die Telekom so Kunden an sich, andererseits untermauert
    sie ihre alte Forderung: Lieber Breitband-Anschlüsse als eine Flatrate
    für analoge Anschlüsse.

    http://www.onlinekosten.de/news/artikel.php3?id=9673

    Zitat Ende
     
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