Schwedische Studie deckt Zusammenhang zwischen Handynutzung und Krebsrisiken auf

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Dr. Hechel, 2. April 2006.

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  1. Dr. Hechel

    Dr. Hechel Halbes Megabyte

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    Ich glaube es gern, da es schon mal noch einige andere Studien gab!

    Die Lobby der Mobilfunkanbieter werden solche Studien sicherlich gar nicht gern sehen und werden natürlich auch Gegengutachten veröffentlichen, aber man weiß ja, wie allgemein Strahlen sich auswirken können. Warum soll sich ein menschlicher Körper also da auf Dauer anders verhalten.
    Das Problem ist nur, dass man erst in einigen Jahrzehnten passable Ergebnisse bekommen wird, die dann weitaus mehr aussagefähig sein werden, als sie heute schon sind. Leider werden wir wahrscheinlich auch einige Handygeschädigte beklagen dürfen (und sei es nur mit plattgedrückten Ohren incl. Trommelfellriss)!

    Ich für meinen Teil nutze komme mit Gebühr und Gesprächskosten auf durchschnittlich 7,50 EURO im Monat und das reicht auch! Daher verzichte ich auf teure Tarife und dieses ständige Handymania so gut es geht. Für mich ist es etwas für unterwegs oder als Nottelefon. Handy ist schön und ein gewisses Risiko (hier die Strahlung) ist überall dabei, aber muss man es so übertreiben, dass man nur noch über das Handy spricht und damit auch noch ins Bett geht, Musik hört usw.? Mich regt es schon auf, wenn neben mir ständig welche stehen und so laut am Handy sprechen, dass die Umwelt alles mitkriegen muss oder soll!
    Lächerlich finde ich auch die Typen, die ihr Handy ständig in einer Tasche am Gürtel gut sichtbar mitschleppen, weil sie ja soooo wichtig sind (oder sein wollen) aber kein Geld sonst in der Tasche mehr haben (weil der Vertrag ja schon soviel kostet :rolleyes: )!
     
  2. goto2

    goto2 Halbes Megabyte

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    das ist doch alles gar nicht so wild,

    es gibt doch handys mit einer eingebauten
    frei sprech einrichtung,

    wenn man damit telefoniert,
    ist das handy weit genug vom körper vom kopf weg, so das man nicht mehr so stakt der strahlen belastung ausgesetzt ist.
     
  3. Dr. Hechel

    Dr. Hechel Halbes Megabyte

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    da gebe ich Dir gerne Recht, aber bevorzuge ich noch immer das Telefon am Ohr, als einen Knopf als Ohrhörer :) !

    Weiterhin stellt sich ja auch die Frage, wie stark die Strahlung sich noch auf einer Entfernung von 1m oder mehr auf den Körper auswirken mag. Klar kann man das berechnen, aber wie gesagt, Langzeitstudien bzgl. Auswirkungen fehlen da bisher noch wirklich. Ich mache mir da immer so meine Gedanken, wenn ich oft mit Menschen zusammen bin, deren Handys nur wenige Meter entfernt und gut sichtbar mich "anstrahlen". Vieles ist zwar spekulativ, aber ich lebe eigentlich nach dem Motto, was nicht sein muss, brauche ich ja dann auch nicht unbedingt. Ist ja wie mit dem Rauchen oder Alkohol, die Menge (jeden Tag 3 Liter Bier und 3 Schachteln Fluppen) und Dauer (40 Jahre lang) gibt meistens den Ausschlag, was später dabei mal herauskommt!
     
  4. joaho

    joaho Byte

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    Was nicht sein darf, das kann auch nicht sein!

    Hat jemand gestern die Doku über den Atomunfall und die davon kommenden vielen Leukämiefälle in der Elbmarsch gesehen? Da ist bei einer Anlage irgendwas hochgegangen, Krater mit 100 m Durchmesser, und hat strahlende Gase und atomare Brennstoffkügelchen über die ganze Gegend verstreut. Das Ereignis war 1986, die kranken Kinder sind von 1991 bis heute, so viele an einem Ort wie nirgendwo sonst auf der ganzen Welt außer Tschernobyl.

    Das ist mittlerweile sowas von lückenlos bewiesen, und trotzdem wird es immer noch geleugnet, von den Betreibern der Anlage, den Ermittlungsbehörden und der Landesregierung.

    Und genauso wird es mit den Handytumoren kommen. Betroffene werden beweisen müssen, daß ihr spezieller Tumor vom Handy kommt.
    Und wie soll das gehen? Also wird niemand auch nur einen Cent bekommen, die Telefonanbieter behalten Ihre Milliardengewinne, und die Krankenkassenbeiträge müssen wieder steigen, Tumorbehandlung ist superteuer.

    Ich will auch nicht mehr auf das Handy verzichten, aber ich benütze es nur, wenn ich unterwegs anrufen will, ansonsten ist es AUS.

    Übrigens, wenn Freisprechset, dann nur mit Bluetooth (und kleiner Sendeleistung)!
    Freisprechsets mit Kabel zum Ohr verstärken die Strahlung noch, da das Kabel als Antenne wirkt, und der Knopf im Ohr ist noch näher am Hirn.
     
  5. Dr. Hechel

    Dr. Hechel Halbes Megabyte

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    Ganz genau kann ich da nicht folgen, ich weiß nur, dass es einige Studien gibt, die belegen, dass es in der Nähe von Reaktoren ungewöhnlich häufige Fälle von Mißbildungen oder anderen Krankheiten gibt.
    Störfälle gibt es öfters, vieles wird aber vertuscht. War in Tschernobyl anfangs lange nicht anders. Noch heute sind die Folgen nachweisbar.

    Ich kenne eine Studie selber, die zwar nicht von Krankheiten spricht, aber von harmlosen Genveränderungen bei Geburten. Tatsächlich konnte ich selber im Umkreis dieses feststellen.
    Schlimm ist es, dass man eine Krankheit beweisen muss, also auch woher sie auch gekommen sein mag. Das das mehr als Unmöglich ist, da vieles erst nach Jahrzehnten oder erst in der nächsten Generation auftritt, kann man sich denken.

    Ich bin kein Atomgegner; eher das Gegenteil, aber man sollte dieses nicht so verharmlosen oder andere unwahres erzählen. Jedes Medaille kennt zwei Seiten!
     
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