Schwere Lücke in Bluetooth-Funktion von Handys

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Zeus, 29. März 2004.

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  1. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    568
    Der im Artikel zu Wort gekommene "Experte" weist Bluetooth die Schuld zu. Doch genau an dieser Stelle muß man Differenzieren: Ist es das Übertragungsprotokoll oder doch eher die Technik, die dieses nutzt, Urheber der Schadfunktionen, die man auslösen kann?

    MfG
     
  2. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    977
    Die einzige Lösung für diese "Sicherheitsprobleme" ist:

    Hacker an den Galgen !
    Dieses Gesockse gehört LEBENSLANG in den Knast.

    In nahezu ALLEN PC-Welt-Berichten zu Sicherheitsproblemen wird nicht mit einem Wort das Handeln der Hacker kritisiert. Teilweise wurden hier ja auch schon Anleitungen zu Straftaten angeboten...

    PC-Welt gibt Hackern die PERFEKTE Plattform !!!
     
  3. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    @Bier

    Das Vorstellbare und technisch Mögliche sind unterschiedliche Dinge, die es auseinander zu halten gilt. Gemäß der WLAN-Idee, deren Unterpfad Bluetooth darstellt, ist die Vernetzung untereinander. Somit kann man Ketten bilden. Was im einzelnen durch diese Möglichkeit noch alles möglich ist, bleibt abzuwarten, etwa auch die Möglichkeit, nicht nur an Spots auf die Handys zurückzugreifen, sondern auch von Handy zu Handy, also über Distanzen von mehreren Kilometern, analog dem Szenario, daß ein Ami einen Rechner in D hackt, der wiederum mittels WLAN auf andere Rechner in seiner Umgebung zugreift.

    Fakt ist, daß ohne physische Notwendigkeit für einen Zugriff auf technische Bauteile das Wörtchen Sicherheit eher Angst einflößt, als Beruhigung hervorruft. ;)

    Sicherheitseinstellungen sind dazu da, umgangen und beseitigt zu werden - ob ein Dau oder ein Hacker dahintersteht ist einerlei.

    MfG
     
  4. woizebier

    woizebier Kbyte

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    Also ich hatte das 6310i (bis es geklaut wurde; DIE Schutzfunktion hatte ich nicht aktiviert) und ich konnte Bluetooth nur mit bekannten Geräten auch aktivieren.
    - blöder satz. -
    Klartext: Doch, das 6310i hatte die Schutzfunktion auch.

    Das von dem Typ angesprochenen Szenario einer Bahnhofshalle, wo der böse Mensch mit dem Laptop rumsitzt, und nur auf Leute wartet, welche ein Bluetoothhandy mit sich rumschleppen und innerhalb seiner Reichweite von 100m kommen, finde ich ein bisschen weit hergeholt. Sobald die Reichweite wieder überschritten ist, bricht der Anruf doch dann ab, oder? Und wenn das Telefonbuch verändert wurde, sodass seine 0190-Nummer gewählt wird, statt der Freund, merkt man es doch auch sofort, wenn nicht der Freund sondern ein Telefonluder dran ist. Irgendwie kann ich mir schnellere Geldquellen vorstellen.

    Egal. Ich habe das Probblem ja nicht mehr. :(
     
  5. FLCL

    FLCL Kbyte

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    145
    Das ganze ist nicht wirklich neu, bei OS5 ist ja eine SMS (IR, BT) Software schon integriert. Und damit kann man SMS versch, SMS vom Handy lesen/Speichern sowie das Adressbuch auslesen OHNE das der Handybesitzer gefragt wird. Bei eingeschalteter Schnittstelle natürlich. Selbst mit einem 50EUR Palm (M125) ging das mit einem 8210 problemlos
     
  6. gfaust

    gfaust Byte

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    20
    Die dort gemachten Angaben halte ich z. T. für Übertreibungen, da in den meisten Fällen die Reichweite der Handys unter 10m liegt. Trotzdem ist die Gefahr nicht von der Hand zu weisen.
    Allerdings sollte man ausser Haus oder ausser Reichweite der Ladestation sowieso die ganzen unbenötigten Dienste (GPRS, IR, Bluetooth) abstellen, da sie z.T. erheblich die Akku-Laufzeit beeinträchtigen. Des weiterren sollte man auch die nicht benötigten Protokolle abschalten (sofern möglich) und ausser zur Konfiguration nur "bekannten" Geräten die Kommunikation erlauben, bzw. diese nur auf Rückfrage erlauben. (Dies ist leider nicht bei allen Geräten möglich).
    Wenn ich das richtig verstanden habe, sind diese Schutzfunktionen in die dort genannten Handys nicht implementiert und man kann mit einem beliebigen Gerät einen Kommunikationskanal aufbauen?
    Dann noch etwas: Es werden trotz dem grossen Brimborium darum nur zwei Modelle, zweier Hersteller genannt (Eine Vielzahl an Geräten dürfte noch nicht getestet sein), ist da der Aufwand (ausser vielleicht bei Spionage / Industriespionage) nicht etwas hoch? (Man mus sich erst an einem Ort aufhalten, bis ein Besitzer eines entsprechenden Handys kommt, der darf Bluetooth dann auch nicht ausgeschaltet haben und man muss sich in seiner Reichweite aufhalten können....)

    Guido
     
  7. PC-WELT

    PC-WELT Redaktion

    Registriert seit:
    14. Februar 2001
    Beiträge:
    804
    Hallo,

    es handelt sich um eine technische Schwachstelle der Bluetooth-Schnittstellen der betroffenen Geräte, so Integralis.
     
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