1. Bitte immer die Rechnerkonfiguration komplett posten!
    Vollständige Angaben zur Konfiguration erleichtern die Hilfestellung und machen eine zügige Problemlösung wahrscheinlicher. Wie es geht steht hier: Klick.
    Information ausblenden

seltsame Zeichen im Dateinamen, Lesefehler Festplatte unter Windows 2000

Dieses Thema im Forum "Hardware allgemein" wurde erstellt von Puhbaehr, 28. Mai 2005.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Puhbaehr

    Puhbaehr ROM

    Registriert seit:
    1. März 2004
    Beiträge:
    6
    Hallo erstmal :)

    vorab möchte ich den Fehler kurz beschreiben:
    Ich vermutete Lese- bzw. evtl. auch Schreibfehler oder Controllerfehler bei der Festplatte Maxtor 4K040H2 40 GB.
    Unter Windows 2000 konnten nach Umrüstung des PCs einige Dateien der Festplatte nicht mehr gelesen werden. Beim Systemstart folgten prompt Fehlermeldungen, dass Gerätetreiber und andere Dateien nicht geladen werden konnten. Ein paar mal Schlug der Start mit Bluescreenfenster in dem Registrierungseinträge ungültig waren oder anderen Fehlermeldungen fehl wobei der Rechner anschließend selbst neustartete.
    Der Explorer (explorer.exe) stürzte mit jedem zweitem Start ab. Bei öffnen eines Ordnerfensters, genauer bei Zugriff mit Windows auf ein Laufwerk stürzte der Explorer ab. Versuche die Dateien mit Hilfe einer DOS-Box zu kopieren oder zu löschen endeten mit der Meldung "Syntaxfehler".
    Dateinamen einiger Dateien enthielten wirre Zeichen wie z.B. einen Stern oder ein Gesicht (?) oder ein Viereck oder ähnliches.
    Mir kam es dabei so vor als wenn die Dateien erst in dem Moment zerstört werden wenn man darauf zugreift, denn ich konnte viele Dateien unter

    Windows 98 (!) erfolgreich retten!


    Nun ein kleiner Blick in die Glaskugel und in die Vergangenheit:

    Rechner:
    AMD Athlon 1000 C
    Elitegroup K7VZA Mainboard
    512 MB SDRAM PC 133
    Festplatte: Maxtor 4K040H2 40 GB (IDE)
    Netzwerkkarte: Intel Pro100 Manangement 10/100 MBit
    ...
    Betriebssysteme: Windows 2000 SP3, Windows 98 (erste Edition)

    Der Rechner lief bis auf ein paar kleine ab und zu auftauchende Lesefehler beim CD-ROM und ein paar BlueScreens bisher einwandfrei.
    Die Lesefehler beim CD-ROM traten in letzterer Zeit immer dann auf wenn ich zwei CD-ROM-Laufwerke angeschlossen hatte (IDE). Ich vermute einen Defekt am Board der aber, sofern er sich nur auf die CD-ROMs bezieht, nicht weiter tragisch ist.
    Allerdings zerrupte es mir einmal ein CD-ROM welches ich übergangsweise in meinen Rechner installierte und zuvor tadellos funktionierte.


    Um jede Ursache ausschließen zu können möchte ich versuchen jedes Detail nzu nennen. Deswegen nicht böse sein wegen des langen Textes :(


    Umrüstung die Erste:

    Da der Rechner von seiner "Geburt" an einen sehr kleinen und lauten Prozessorlüfter besitzte hatte ich vor diesen gegen einen größeren leiseren auszutauschen.
    Der Einbau ging nahezu perfekt über die Bühne.
    Da aber der neue ein thermogesteuerter Lüfter war und im BIOS noch eine Schutzfunktion zur Überwachung des CPU-Lüfters eingeschaltet war startete der Rechner nur mit piepsen. Denn der Lüfter lief wegen der noch niedrigen Temperatur der CPU mit einer niedrigeren Drehzahl als die Überprüfung zuließ.

    Da es an diesem Tag schon sehr spät war wollte ich Zeit sparen und legte - dummerweise - den alten Lüfter nur auf den Prozessor auf um ihn zu kühlen, Steckte Kabel ein und entfernte beim Starten im BIOS die Schutzfunktion wärend ich mit der anderen Hand den Lüfter etwas herunterdrückte um den Prozessor kühlen zu können.
    Im gleichen Moment rutschte mir der Kühler aus der Hand und... es roch leicht verschmort und die Temperaturanzeige die ich im BIOS grad offen hatte und ich dem einen letzten Blick erhaschen konnte zeigte diese irgendwas mit 60°C steigend.

    Also schnell bei eBay einen neuen AMD Athlon 1400C Prozessor (gebraucht) ersteigert. Eingebaut, alten Lüfter diesmal ordnungsgemäß eingesetzt, Schutzfunktion im BIOS abgeschaltet, neuen Lüfter rein und alles funktionierte wieder nach wie vor. (Ein paar kleine Fehler zeigten sich, allerdings Arbeitete ich zu dem Zeitpunkt eh mit absturztgefährderter Software, so, dass der Fehler eher von dieser hätte kommen können.)


    Umrüstung die Zweite:
    Der Rechner wurde bisher von mir viele Jahre als Spiele- und Arbeitsrechner verwendet und sollte nun als Server und Router funktionieren.

    Zur Systeminstallation und Datenübernahme baute ich zwei weitere Festplatten ein:
    Primary Master Festplatte war nach wie vor die Maxtor 4K040H2 40 GB
    Primary Slave Festplatte aus anderem funktionierendem System genommene Maxtor 6B200P0 200 GB
    Secondary Master Festplatte auch aus anderem selbigem System, ältere Western Digital (40 GB)
    Secondary Slave CD-ROM welches ab und zu Lesefehler zeigte.

    Um die Festplatten vor Überhitzung zu schützen setzte ich die ersten beiden Platten mit Hilfe von passiven Kühlern mit Geräuschdämpfung (eBay) in den Rechner.

    Da er als Netzwerkserver und Router fungieren sollte ergänzte ich die erste Intel Netzwerkkarte durch zwei weitere gleichen Typs, so dass der Rechner nun drei Intel Pro100 Netzwerkkarten besaß.

    Um das alte USB 1.x abzulösen installierte ich zusätzlich einen neu gekauften USB-Controller.

    Da aus dem alten System aus welchem Festplatte und Netzwerkkarten entnommen wurden Speicher über war tauschte (nicht ergänzte!) ich die 256 + 128 + 128 MB gegen 256 + 512 + 128 MB aus. Die Module sind dabei exakt in dieser Reihenfolge angeordnet da das Board diese sonst nicht akzeptiert.

    BIOS-Einstellungen wurden keine vorgenommen.

    Alles eingebaut, alles besten, Windows 2000 gestartet und für mich begann eine Zeitreise in einen langen Abend...
    Erster Start brach mit einem selbständig ausgelöstem Neustart ab den ich fast nicht mitbekommen hatte da ich zu diesem Zeitpunkt mit dem Kopf noch hinter dem Rechner war um Soundkabel und anderes zu Stecken.
    Zweiter Start startete mit der allseits beliebten Fehlerüberprüfung alla Scandisk (Win 2000) und setzte den Rechner mit BlueScreen-Meldung und anschließendem Wiederneustart in den Sand.
    Dritter Start (seltsamerweise kein BlueScreen) scheinbar erfolgreich, jedoch im Windows nach dem Anmelden eine Fehlermeldung über Fehler beim Laden von xyz.
    Nun wollte ich, da ich schon ahnte was wohl passieren wird, die noch vorhandenen Dateien auf die zweite und dritte Platte sichern.
    Als ich eine einzige kleine Textdatei löschen wollte kam eine Fehlermeldung "...Vorgang konnte nicht ausgeführt werden, zu wenig Arbeitsspeicher verfügbar..."
    (der Rechner ist mit 896 MB Arbeitsspeicher ausgerüstet...)
    Ich dachte mit einem Neustart wird sich die Sache vielleicht klären.
    Aber nun schloss sich der Kreis allmählich:
    Erster Start: (ähnlich wie oben)
    zweiter Start: (ähnlich wie...)

    Ab und zu schaffte es Windows den Rechner dann doch hochzufahren und, was öfters der Fall war, schoss er sich mit Fehlermeldung und Neustart ab.
    Weiter stürzte mit jedem zweiten erfolgreichen Neustart der Explorer beim Start ab und stürzte draufhin bei Versuchen einen Ordner zu öffnen wieder ab woraufhin sich der Explorer selbständig neustartete.
    Allerdings, als ich auf die Netzwerkumgebung mit dem Explorer zugriff, hielt der Explorer stand. Erst als ich im selben Fenster auf eine Festlatte zugriff stürtzte der Explorer erneut ab.
    Sogar chkdsk stürzte beim überprüfen der Festplatten ab.
    Sämtliche andere Software meldeten DLL-Fehler.
    Als ich versuchte nicht gebrauchte Verzeichnisse mit dem DOS-Befehl rd /s zu löschen meldete dieses Syntaxfehler und man sah beim durchschauen der Dateien, dass einige davon im Dateinamen mit Sonderzeichen wie einem Stern, ein Viereck oder einem Gesicht (??) benannt waren, also Zeichen die in einen Dateinamen nicht reingehören. Somit ließen die Dateien sich nicht mehr öffnen, kopieren oder löschen.
    Man bekam sogar den Eindruck, dass man jede Datei die man anfässt zerstört. Denn vor dem Umbau war alles Perfekt und ohne Fehler!

    Selbiges passierte auch vor Jahren als Sektoren einer Festplatte beschädigt waren was auf einen Virus zurück zu führen war und ich dachte nun an ähnliches.

    ABER, nun kommt etwas das mich daran zweifeln lässt ob die Festplatte wirklich hinüber ist.
    Da ich auf die Netzwerkumgebung zugreifen konnte, hatte ich auch die Möglichkeit die Netzwerkkarten einzurichten.
    Selbst auf die Sicherheitseinstellungen der Laufwerke konnte ich zugreifen! ...und somit die Laufwerke freigeben.
    Ich holte mir so die Dateien von dem schrottigen PC auf einen anderen (ohne Probleme!).

    Ich machte den Versuch den PC über Windows 98 zu starten um im vielleicht noch ganzen Windows 98 eine Virenprüfung und eine Oberflächenanalyse durchführen zu können.
    Und nun wieder etwas was meinen Zweifel stärkt!:
    Windows 98 startete zu 100 % einwandfrei! Alle Dateien ließen sich von Windows 98 auf einen anderen PC übers Netzwerk SCHIEBEN (zuvor musste ich sie mir holen damit Windows 2000 nicht abstürzt). Ich konnte sogar Dateien lokal öffnen, kopieren, löschen etc.. Es war als wäre der PC

    nie Schrott gewesen. Und, sogar die Dateien die mit den Sonderzeichen versehen war, welche Windows 2000 nicht geschafft hatte zu öffnen, öffnete Windows 98 ohne Probleme!

    Vielleicht Fehler im Betriebssystem? Ok...nachdem ich alle Dateien sichern konnte entschloss ich mich die Platte platt zu machen.
    Partitionen alle gelöscht und neue angelegt. Windows installiert (zuerst Windows 98, ohne Probleme) und anschließend Windows 2000.
    Und hier hackt es erneut: Setup kopiert, nachdem die Partition bei der Installation ausgewählt wurde (etc.), die Dateien auf die Festplatte.
    Danach erfolgt der Neustart und der Rechner startet. Bis dahin alles ok.
    Nun erfolgt der Bildschirm "Bitte warten..." und anschließend "Geräte wie Maus, Tastatur, Monitore werden initalisiert...".
    Und hier die erste Schreckensmeldung "Das Installationsprogramm xyz konnte nicht geladen werden." Nach manuellem Neustart selbiger Installation eine andere Fehlermeldung bei Einrichten der Tastatur, Sprachen und Währungsoptionen etc.: Fehlermeldung: Fehler beim lesen/öffnen der Datei ....
    Seltsam dabei ist, dass mit jedem mal eine andere Fehlermeldung kommt und, dass Setup, egal welche Meldung auch kommt ein fortführen der Installation zulässt und es sogar in die Tat umsetzt. ...bis es zur Netzwerkinstallation kommt wobei sich der Rechner hier endgültig aufhängt.

    Da sogut wie alle Fehlermeldungen mit irgendwelchen Gerätetreibern zusammenhingen baute ich sämtliche Hardware (alle Netzwerkkarten, überflüssiges, USB-Controller, zuletzt eingebauten Festplatten) bis auf die erste Festplatte, CD-ROM, Floppy aus und führte Setup erneut aus.

    Wieder gleiches Resultat.

    Ich besorgte mir, nach lesen eines Beitrags, das Tool PowerMax welches die Festplatte auf Fehler überprüft (Liest Sektoren und macht andere tests) und führte bei diesem alle Tests durch welche auch erfolgreich abgeschlossen hatten.

    Ich führte auch, alles nacheinander, Quickformat und Fullformat mit PowerMax aus (LowLevelformat).

    Sogar Datenkabel tauschte ich um hier einen Fehler auszuschließen.

    Inzwischen bin ich so ziemlich am Ende und mir gehen immer mehr die Ideen aus :(


    Um das ganze nocheinmal zusammen zufassen:

    Ich gehe nicht von einer defekten Platte aus da Daten zwar nicht unter Windows 2000 gelesen/geschrieben werden können dafür aber unter Zugriff übers Netzwerk und unter Windows 98.
    Ich gehe auch nicht von einem defektem Betriebssystem aus da dieses auch bei vollständiger Neuinstallation bereits beim Setup versagt.
    System funktionierte bis vor der zweiten Umrüstung nahezu perfekt. Ausschließen möchte ich ein Defekt am Prozessor oder gar am Board dennoch nicht.

    Selbst bei der neueingesetzten USB-Karte zweifle ich, da diese bei der Installation die Treiber zwar angenommen hatte aber mit dem Neustart Windows in einer BlueScreenSackgasse wegen dem USB-Treiber landete. Evtl. Kurzschluss?


    Somit denke ich ist das erstmal genug und bedanke mich für die Gedult beim Lesen :) ...ich weiß, war viel aber auch notwendig denn... ich bitte dringend um Rat!

    Was kann ich noch testen/tauschen? Welche Ursachen kann etwas haben? Hatte schoneinmal ein ähnliches Problem? Jede Kleinigkeit, auch wenn es noch so winzig ist, könnte mich weiter bringen :/

    Vielen Dank!
    Robert

    Anbei möchte ich noch anmerken, dass Fehlermeldungen die ich hier nannte ähnlich sein können oder waren und somit nicht so genau genommen werden sollen da mein Gedächtnis nach dem Stress auch nicht mehr das beste ist und zur Zeit überfüllt ist :)
     
  2. ankeforever

    ankeforever Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    25. Juli 2004
    Beiträge:
    2.958
    Moin!
    Dann werd ich mal was sagen zu dem Roman! ;)
    Mal kurz vorab, wieso Win2000 SP3? www.windowsupdate.com!

    Okay, da du die Platten mit PowerMax geprüft, sogar die Kabel gewechselt und die überflüssigen Pltten abgelemmt hast, würde ich sagen die sind wirklich in Ordnung.
    Eine Möglichkeit wäre, dass bei der Aktion mit dem Kühler das Board hops gegangen ist (dank des Ablebens der CPU)! Überprüf auch gleich mal, ob die Elkos noch gut sind, oder aufgebläht/aufgeplatzt!
    Auch das Netzteil kann dran schuld sein, gib mal die Ampere Werte auf der 3,3/5/12V Schiene!
    Ooooh, keine Zeit mehr!!! Bis später! ;)
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen