Siemens: Bei Handysparte besteht Handlungsbedarf

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 7. Februar 2005.

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  1. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    28. August 2003
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    977
    Zitat:
    "Der Siemens-Konzern will im Heimatmarkt wieder deutlich wachsen. "Mit dieser Zielsetzung bin ich angetreten", sagte Josef Winter, Deutschland-Chef der Siemens AG...".

    1. Erspressen der Mitarbeiter länger zu arbeiten, weil es dem Konzern ANGEBLICH JA SO SCHLECHT geht.

    2. Gewinnsprung und Rekordgewinne noch im SELBEN JAHR, in dem es Siemens ja so schlecht ging und die Mitarbeiter erpresst wurden ...

    3. Entlassung und Stellenabbau trotz Rekordgewinnen in Deutschland und Schaffung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländern

    4. Die in Deutschland entlassenen Menschen sollen nun Siemens-Produkte kaufen...

    Schei. DEUTSCHE WIRTSCHAFT !
     
  2. hansdieterlang

    hansdieterlang Kbyte

    Registriert seit:
    31. Juli 2001
    Beiträge:
    219
    Das ist hier eine ganz böse Entwicklung, unterstützt durch eine Regierung, die seit vielen Jahren den Versprechen nach Stellenschaffung geglaubt hat und immer noch glaubt und dafür Arbeitnehmerrechte in großem Stil abgebaut hat. Als vom Volk teuer bezahlte Berater dafür haben die Dummköpfe Leute aus der Industrie geholt, ist das zu fassen? Dabei haben die Stammtische mit den größten Saufköppen diese Entwicklung bereits vor Jahren so kommen gesehen.

    Das Gegenteil der Versprechen der (Berater-) Industrie ist eingetreten. Für mich unfassbar ist, dass dies die Partei mit dem Wort Sozial im Namen angerichtet hat und auf diesem Kurs unfassbar dumm weiter geht. Dass er falsch ist, sieht inzwischen sicher jeder Säugling.

    Nun hat also die große Umverteilung des Mittelstands-Vermögens nach oben stattgefunden und plötzlich wundern sich die so klugen und studierten Politiker, dass niemand mehr Kaufwillen zeigt.

    Nicht zuletzt aufgrund des ans Tageslicht gekommenen Skandals um Nebenverdienste ist meine persönliche Überzeugung, dass wir noch nie eine dermaßen korrupte Regierung hatten. Und da behauptete doch neulich ein Politiker bei einem Talk, dass die Politiker dringend Nebenverdienste haben müssen, damit sie nicht ins soziale Elend abgleiten. Diese Gefahr besteht natürlich bei nur über 10.000 Euro teilweise sogar steuerfreiem Monatseinkommen schon in erheblichem Maß.

    Und nun wundern sie sich, wieso die rechten Parteien plötzlich Zulauf bekommen und wollen die wohl größte Dummheit begehen: Diese verbieten, anstatt sich mit den dahinter stehenden Problemen auseinander zu setzen. Was soll man denn noch wählen? Die Schlächter des Sozialstaates und die Befürworter von noch mehr die Kriminalitätstatistik anheizenden Ausländern? Oder gar eine Partei mit einer Frau Merkel als Kanzlerkanditatin? Oder die FDP, die ihre Fahne immer schön in den Wind hängt?

    Tja, das alles hatten wir schon einmal, man braucht nur die Geschichtsbücher zu lesen. Und die damaligen Parteien haben genauso dumm reagiert und trotz studierter Köpfe nichts dazu gelernt. Vielleicht haben wir allmählich ein bißchen zu viele Juristen da oben sitzen und zu wenig Leute, deren Verstand nicht in Überheblichkeit ertrunken ist.

    Das wird wohl hübsch lustig werden die nächsten Jahre. Nur sollten wir diesesmal verhindern, dass die Verantwortlichen wieder über die Schweiz in die Länder abhauen, in denen sie das uns allen geraubte Geld gebunkert haben. Die saufen dann eisgekühlte Drinks, während hier alles zusammenbricht und lachen noch über uns.

    HD
     
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