Siemens - Die unendliche Geschichte

Dieses Thema im Forum "Erfahrungen mit Firmen" wurde erstellt von rainman, 20. Februar 2004.

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  1. rainman

    rainman Kbyte

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    Als kleine Computerfirma ist man ja von seinen Kunden und dem guten Draht zu diesen angewiesen. Anders sehen das scheinbar die großen fettgefressenen Konzerne, die Kleinabnehmern wie uns scheinbar kaum Bedeutung beimessen. Als jahrelanger Siemens-Kunde (konkret Fujitsu-Siemens) bestellen wir seit langer Zeit Fujitsu-Siemens Produkte für unsere Kunden, weil diese auch immer damit zufrieden waren. In letzter Zeit häufen sich Lieferprobleme mit TFT-Monitoren für den Businessbereich.
    :schieb: 3 Monate Lieferzeit sind keine Seltenheit.
    Das Problem ist halt das: :confused: Wie sag ich's meinem Kunden. Die Lieferprobleme werden natürlich uns angelastet. Der Kunde hat dafür, logischerweise, kaum Verständnis :motz:. Der Hinweis, dass die Probleme beim Lieferanten liegen, bezeichnet der Kunde als Ausrede und schiebt uns den Schwarzen Peter zu. Und schriftliche Bestätigungen von Seiten der großen Firma, um dem Endkunden zu beweisen, wo der Fehler wirklich liegt sind nicht zu erwarten.
    Was ich damit sagen will: Haben es denn die großen Firmen nicht mehr nötig, sich auch um die Basis zu kümmern? Waren es denn nicht die kleinen Händler, die diese Firmen zu dem gemacht haben, was sie sind? Wir jedenfalls überlegen nun ernsthaft, uns einen anderen namhaften Anbieter zu suchen. Aber das wird man wohl seitens Fujitsu-Siemens eh nicht zur Kenntnis nehmen oder mit dem Spruch: "Endlich wieder einer von den kleinen Nervbolzen weniger!":aua:
    Hat zufällig jemand ähnliche Erfahrungen mit anderen Lieferanten von Komplettsystemen für den Businessbereich gemacht?
     
  2. rainman

    rainman Kbyte

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    Das Kuriose ist ja, dass der Vor-Ort-Austausch bei genannter Firma bisher tadellos geklappt hat. Das ist ja auch einer Gründe, dass wir bisher den Hersteller noch nicht gewechselt haben.

    Das große Problem ist, wie gesagt, die Lieferung und genau das ist es ja, was der Kunde mitbekommt. Wenn einmal etwas defekt ist, wird im Notfall von uns ein Ersatzgerät angeschlossen, so dass das also gar keiner großartig mitbekommt und der Kunde gleich weiterarbeiten kann. Wenn aber der Liefertermin mehrfach verschoben wird, wird der Kunde verständlicherweise gleich sauer.

    Natürlich bauen wir auch Kundenrechner selbst zusammen (Server z.B. bauen wir grundsätzlich selbst zusammen), aber im angesprochenen Fall handelt es sich um Kunden (und vor allem sehr gute), die unbedingt auf Rechner dieser Marke bestehen (und das seit vielen Jahren) und sich leider auch nicht umstimmen lassen, die Marke zu wechseln.

    Muss man halt damit leben und den Kunden irgendwie bei Laune halten.
     
  3. Gast

    Gast Guest

    Hallo, ich habe auch Jahrelang bei einer kleinen Computerfirma gearbeitet und ähnliches erfahren müssen.

    Ab und zu hilft es wenn der Kunde seine Sachen selber zur Herstellerfirma sendet, das geht meist schneller.

    Die Kunden machen das nicht gerne, das ist klar, aber ein wenig Zeit und ein Gespräch hilft da meistens.

    Ich baue nun die Kundenrechner selber, und wenn Monitore usw. gefragt werden achte ich auf einen 48 Stunden Vor Ort austausch.

    Kunden die das andere mal mitgemacht haben zahlen lieber ein paar euro mehr für diesen Service.

    Mfg Schloesser33
     
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