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Sind 3 RAM-Module Problem??

Dieses Thema im Forum "CPU, BIOS & Motherboards, RAM" wurde erstellt von BertiBoff, 21. Juni 2002.

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  1. BertiBoff

    BertiBoff ROM

    Registriert seit:
    21. Juni 2002
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    6
    Ich habe vor, meinem Rechner neben seinen momentanen 128 MB SDRAM (PC133) noch ein weiteres 128 MB- und ein 256 MB-Modul zu spendieren. Jetzt habe ich gehört, das drei RAM-Module den Rechner ausbremsen.
    Stimmt das?

    Schonmal danke

    Gruß
    Berti
     
  2. tpf

    tpf Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    28. Januar 2002
    Beiträge:
    958
    Das stimmt auch. Hängen wir es also ruhig dran.

    -> Große RAM-Module
    -> So wenig Module wie möglich
    -> Von möglichst nur 1 Hersteller
    -> bei gleicher Zugriffszeit
    -> und gleicher Speichermenge.

    Dann hätten wir es wohl. Wenn jetzt noch was fehlen sollte,
    sind eh genug Kriterien vorhanden die für ein stabilen
    Systemlauf sorgen könnten.

    Wenn das System dann softwareseitig (BS und BIOS) auf
    stabilen Steinen steht, sollte das wohl ein gutes Gesamtbild
    abgeben.

    Die wenigsten betreiben aber diesen Aufwand, weil diese
    Mischkonfigurationen meist durch "Hinzukaufen" von RAM
    zustande kommen. Und wenns erst mal läuft, interessiert es
    den Normaluser eh nicht mehr.

    Für diejenigen die einen PC von Grund auf neu zusammenstellen, wäre es aber auf jeden Fall eine Überlegung wert.
    Oder diplomatisch gesagt: Es schadet sicher nicht, wenn man mal darauf achtet bei Gelegenheit.

    Gruß
    Robert
     
  3. kazhar

    kazhar Viertel Gigabyte

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    Wie schon gesagt: Im Idealfall läuft\'s wie geschmiert, aber wenn Du Pech hast, dann läuft garnix mehr ;) typischer Fall von Glücksspiel!

    Außerdem sollten baugleiche Module generell besser zusammenarbeiten als solche verscheidener Größe/Hersteller...

    mfg KazHar
     
  4. Tooobi

    Tooobi Byte

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    62
    Hi Leute!

    Ich habe mit 3 RAM-Modulen (je 128 MB noname) keine schlechte Erfahrung gemacht. Bei mir ist ein NMC Board (Chipsatz habe ich gerade nicht im Kopf) eingebaut und der Professor ist 8x100 getaktet, der Speicher 133 MHz. Bluescreens sind sehr sehr selten.
    Ebenfalls habe ich beim Anwenden keine Auswirkungen "gefühlt", als ich den Speichertakt 100 MHz probiert habe.
    Meine Auslagerungsdatei ist in etwa 2,5 Mal größer als der Speicher und befindet sich auf einer eigenen Partition am physischen Anfang meiner zweiten Platte. Passt eigentlich so ganz gut.

    Was natürlich nicht bedeuten muss, dass das bei jeder Rechnerkonfig so sein muss ... *G*

    Tschau
    Tobi
     
  5. kazhar

    kazhar Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    21. Juni 2001
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    Ausbremsen werden sich die 3 Module wahrscheinlich nicht, aber möglicherweise wird Dein System dadurch instabil.

    Dazu eine meiner Erfahrungen: Ich hatte mal ein ziemlich unangenehmes Problem nach einer Speichererweiterung bei einem 500 MHz Athlon Classic System mit GA7IX-Board, 1x 64 MB und 1x 128 MB Ram eingebaut (beides OEM) unter Win2k ... Das System war mäßig stabil (alle 1-2 Tage ein Neustart fällig - Windows halt ;)) Dann habe ich dem Rechner einen 256 MB Infineon-Ram-Riegel verpasst. Low-Level-Speichertests ergaben keine Fehler, aber der Rechner wurde absolut instabil - alle 5 Minuten ein Absturz! Ich hab die Module untereinander getauscht, einzeln herausgenommen - Ergebnis: der Infineon-Riegel wollte einfach nicht mit den OEM-Kollegen zusammenarbeiten ;)
    Übrigens der selbe Rechner läuft heute immer noch - monatelang ohne Absturz und kaum zu killen - aber eben nur mit 256 MB Ram :(

    Fazit: Wenn Du Glück hast harmonieren die Ram-Module miteinander und dann mußt Du auch nicht mit Performance-Einbrüchen rechnen, aber wenn Du Pech hast dann vertragen sich die Riegel untereinander oder mit dem Board nicht und Du hast nur Schwierigkeiten. Blöderweise gibt es da aber keine "Kompatibilitätslisten" - Du must selber Testen, ob Dein Board mit dem Speicher zurecht kommt oder nicht.

    mfg KazHar
     
  6. BertiBoff

    BertiBoff ROM

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    Jau, das ging ja schnell. Vielen Dank an alle!

    Ich denke, ich werde den 128er wirklich "rauswerfen".

    Gruß
    Berti
     
  7. ReneW

    ReneW Megabyte

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    Beiträge:
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    Probleme kann es aber genau so mit 2-3 gleichen Modulen vom selben Hersteller geben.
     
  8. AMDUser

    AMDUser Ganzes Gigabyte

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    Hallo,

    "schmeiss" das 128 MB Modul raus und verkauf} es wenn möglich, oder behalte es für einen evtl. Ausfall.

    Kaufe dir besser 2 x 256 MB Module (Infineon, Hynix, APACER, Micron etc.) von ein und demselben Hersteller - nach Möglichkeit noch mit CL 2 (Infineon mit CL2 u. 256 MB Kostenpunkt 55-60 ?). Davon/ damit wirst du sicherlich wesentlich mehr von haben. Ein "Speichermix" ist anfällig für Systeminstabilitäten.

    Gruss Andreas
     
  9. tpf

    tpf Halbes Megabyte

    Registriert seit:
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    Noch mal ich.

    Eine Faustregel beim RAM hat noch nie geschadet:

    Wenn irgend möglich immer

    - gleiche Bausteingröße
    - gleicher Hersteller
    - gleiche Geschwindigkeit

    bei einer 2er Paarung wählen. Die Synchronisation klappt besser.

    Was nicht zwangsläufig heißt, das ein PC dadurch instabil werden
    muß wenn er verschiedene Bausteine implantiert bekommt.

    Gruß
    Robert
     
  10. tpf

    tpf Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    28. Januar 2002
    Beiträge:
    958
    Naja, ist so eine Sache.

    Natürlich kannst Du den Rechner auch mit drei Modulen füttern.
    Das Mehr an Geschwindigkeit das Du durch den RAM-Ausbau
    bekommst, wiegt kleinere "Reibunsverluste" wohl mehr als auf.
    (minimal)

    Aber ein wenig könnte das schon an der Geschwindigkeit zerren.
    Das ist aber nicht das Entscheidene. Wichtiger wäre es zu erwähnen, das evtl. der Rechner durch viele unterschiedlich große, und womöglich auch von verschiedenen Herstellern stammende
    RAM-Bausteine den Rechner in kritischen Laufzeiten instabiler machen kann.

    Ich selber habe (PC133) ein 256er und ein 128er. Das klappt ohne
    Probleme auf einem VIA-686B Chipsatz. (Motherboard)

    Wenn Du dir eh schon einen 256er auf die Kaufliste gesetzt hast,
    kannst Du ja gleich noch einen 256er dazugekaufen. Den 128er
    der jetzt bei Dir drinsteckt, würde ich dann rausnehmen, wegen
    der evtl. Differenzen.

    Wenn Du bei den 256er auf Marke (Infinion etc. )und CL-2 als Geschwindigkeit setzt, hätte Dein Rechner höchstwahrscheinlich mehr davon, als ein 3er Gemisch.

    Wie gesagt, das kann. Muss aber noch lange nicht. Aber wer weiß sowas schon vorher. Manche "unsporadischen" Abstürze aufgrund von Speicherkonfliken bemerkt man meistens gar nicht. Aber sie treten leider meist immer dann auf, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

    Das warme Wetter draussen wird die Prozessoren (CPUs, Grafikkarten) und Netzteile/Lüfter wohl des öfteren noch aus
    dem Takt bringen. Das kommt momentan noch als zusätzliche
    Belastung für PCs in Frage. Dann macht Speicher höherer Qualität
    vielleicht den Unterschied aus zwischen "normal weiterlaufen" oder "Absturz".

    Nicht alle Abstürze sind aber wie gesagt auf Windows allein zurückzuführen.

    Gruß
    Robert
    [Diese Nachricht wurde von tpf am 21.06.2002 | 09:42 geändert.]
     
  11. ReneW

    ReneW Megabyte

    Registriert seit:
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    Angeblich geht dann der Durchsatz in die Knie, ich lag aber laut Sisoft Sandra bei 3 Modulen (2x NoName & 1x Infineon) noch über dem Referenzwert.
     
  12. Steffenxx

    Steffenxx Ehren-Moderator

    Registriert seit:
    25. August 2001
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    6.148
    Hallo, das kann vom Board und auch vom Speicher (single/double sided) abhängen. Versuchen kannst du es - evtl. auch die Reihenfolge der gesteckten Module variieren. MfG STeffen
     
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