Soundbearbeitung mit CoolEdit

Dieses Thema im Forum "Windows NT / 95 / 98 / 2000 / ME" wurde erstellt von Morizio, 9. Mai 2002.

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  1. Morizio

    Morizio Byte

    Registriert seit:
    15. Februar 2002
    Beiträge:
    9
    hi,

    folgenede HW/SW sind vorhanden:
    - Athlon 1 GHz Computer
    - Ein Festplatte 40 GByte
    - RAM: 650 MByte
    - WinNT 4.0
    - Servicepack 6a
    - CoolEdit Pro 1.2

    Problembeschreibung:

    möchte 2. Festplatte (40 GByte, 7200 U/min) an Computer einbauen.

    Fragen:

    1. wie soll ich am besten vorgehen, damit der 2. Festplatte erkannt wird?
    2. Welche Werte soll ich für die Virtuelle Speicher (minimum und maximum) einstellen, damit die wav-files (music) ohne prbleme bearbeitet werden kann. Achtung, meine wav-files sind sehr groß, mindesten 1,5 GByte pro Musik-Stück.

    3. Ich bearbeite die wav-files mit "CoolEdit Pro". Diese SW verlang 2 temporäry Folder, damit cooledit seine temp-files während der Soundbearbeitung in diesen Folder anlegt.

    Frage:
    Welche Einstellungen für Virtuelle Speicher und die beiden Temporäry-Folder für CoolEdit soll ich vornehmen, damit 1 GHz Computer optimale Leistung bei der Soundbearbeitung bringt. Achtung, beim jetztige HW( 1GHz Athlon, Ein 40 GByte Platte, und 650 MByte RAM), beobachte ich beim Soundbearbeitung (1,5 GByte wav-file), daß der CPU 98 bis 100 % belastet wird. Kernel-Activitäten sind auch während Soundbearbeitung manchmal 95%, und beim speichern von diesem wav-file (1,5 GByte) dauert fast 45 minuten.

    Ich werde EUCH sehr dankbar sein, wenn IHR mir in diesen Punkten weiterhelfen könnt.

    Grüß
    Morizio
     
  2. Alegria

    Alegria Kbyte

    Registriert seit:
    3. August 2000
    Beiträge:
    423
    Entschuldige die Frage, aber 1,5GB große Wave-Dateien sind bei 44kHz Samplingfrequenz in Stereo schon über 150 Minuten lang. Da wäre es doch sinnvoller, die Dateien in mehrere kleinere Teile zu zerlegen (Teil-Projekte), um bequemer damit arbeiten zu können. Eine 1,5GB große Datei bremst klar Deinen Rechner, CoolEdit liest die Datei zwar auch nur häppchenweise ein (niemals die ganze Datei auf einmal) aber so wie es aussieht ist Dein physikalischer Arbeitsspeicher klar unterdimensioniert, da helfen auch kaum großartige Swapdatei-Einstellungen. Du müßtest schließlich mit Auslagerungsdateien umgehen, die um 2GB groß sind. Da die Festplatte aber niemals so schnell ist wie Dein RAM steigt die Belastung des Rechners enorm.
    Die Arbeit mit Teilprojekten macht die Arbeit eben sehr viel schneller und nur das finale Zusammenfügen beim Mastering dauert dann etwas länger.
    In Studios wird beim HD-Recording auch nicht mit solchen Riesendateien am Stück gearbeitet und dort wird schließlich jegliches Rendering von Effekten und so weiter mit DSPs gemacht.

    In jedem Fall empfiehlt es sich in Deinem Fall, die Auslagerungsdatei auf einer Platte zu haben, auf dem 1. keine temporären Daten von CoolEdit liegen, 2. das Betriebssystem nicht ständig eigene Teile nachladen muß (also nicht die Systempartition), 3. die eigentlichen Dateien nicht ebenfalls liegen.
    Das bedeutet ein minimum von 3 Festplatten um gegenseitige Bremsen auszuschließen. Nur hast Du ja nur 2 Platten. Leider sind bei IDE-Controllern prinzipbedingt im Multitaskingbetrieb von zwei Platten an einem Strang gegenüber SCSI-Systemen trotzdem noch Einbußen hinzunehmen. Daher empfehle ich Dir auch, die 2. Festplatte nicht mit der 1. Platte an dasselbe Kabel zu hängen.
    Vorschlag:

    1. IDE-Controller mit Platte als Master und CD-ROM oder Brenner als Slave.
    2. IDE-Controller mit 2. Platte als Master und CD-ROM oder Brenner als Slave.
    Solltest Du einen zusätzlichen bisher ungenutzten IDE-RAID-Controller onboard haben, dann nutze ihn als normalen Controller für die Platten (1 Platte pro Strang jeweils als Master) und die anderen Controller Ports nur für die CD-Laufwerke.
    Eventuell rentiert sich die Investition in einen zusätzlichen PCI-IDE-Controller (Promise usw.) um sämtliche gemeinsam genutzten Controllerstränge (2 Laufwerke pro Strang) zu "entkoppeln".

    Viel Erfolg,

    Sascha
     
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