Splitter nach NTBA, wie kann das sein?

Dieses Thema im Forum "Internet: DSL, Kabel, UMTS, LTE" wurde erstellt von Woglinde, 28. April 2006.

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  1. Woglinde

    Woglinde Byte

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    nabend zusammen,

    war gerade bei einer freundin die neu dsl bekommen hat.

    hauptdose und ntba sind mit tel-anlage im keller. nun hat der elektriker den splitter (hinten oben am splitter gehen 2 drähte raus und in die wand isdn-dose) im 3. obergeschoss amgebracht wo auch das dsl-modem steht.

    wie kann das sein?

    telefonanlage geht, die amt-buchse im splitter ist frei, am dsl-anschluß des splitters ist das modem.

    wie geht das denn nun?
    dachte immer : erst splitter, daran ntba und tel-anlage, dsl am splitter!!??

    Danke
    Grüße
    Wogi
     
  2. PicoBS

    PicoBS Megabyte

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    Moin,

    ist bestimmt auch so gemacht worden. Auf 2 Adern hoch zu Deiner Freundin, Direktverdrahtung auf Amt a/b, und dann auf La / Lb wieder runter in den Keller auf das NTBA.
     
  3. dnalor1968

    dnalor1968 Ganzes Gigabyte

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    indem er keine Ahnung hat.

    Funktioniert der DSL-Anschluß überhaupt?

    Wenn JA, dann so wie PicoBS bereits geschrieben hat.

    Normalerweise schaltet man den Splitter aber im Keller an und geht mit 2 Drähten zum Modem.
     
  4. PicoBS

    PicoBS Megabyte

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    Damit hast Du völlig Recht, so sollte es sein. Bei der Beschreibung der TO (Keller bis 3. OG) packt mich da allerdings das Grauen.

    Vielleicht bin ich etwas übervorsichtig, aber ich vermeide Schaltwege zwischen Splitter und Modem von mehr als 8 Metern - vor allem in vorhandenen Inhouseverkabelungen. Wer weiss, was da "unterwegs" alles dranhängt ;-)
     
  5. Woglinde

    Woglinde Byte

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    halt, da ist ein mißverständniss:

    im keller: NTBA und Hauptdose

    3 OG: Splitter und Modem

    Splitter und Modem 0,5 m auseinander, Modem-PC etwa 3m.

    DSL funzt bisher ohne prob

    Grüße
    Wogi
     
  6. dnalor1968

    dnalor1968 Ganzes Gigabyte

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    Also ich hab schion mal ein Modem ca. 100 - 150 Meter (kann ich jetzt schlecht schätzen) vom Splitter weg angeschaltet. Funktionierte und habe seit dem nichts mehr (negatives) davon gehört.

    @ Wogi
    Deine Anschaltung ist im Prinzip wie meine, nur dass hier zusätzlich 2 Drähte wieder zurück zum NT-BA geführt werden.
    Der Splitter ist nur eine passive Baugruppe, und da müsste es egal sein, ob vor oder nach dem Splitter der der weite Weg ist.
     
  7. PicoBS

    PicoBS Megabyte

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    Na ja, und wenn die Telefonie auch problemlos läuft, dann kann es nur so sein, wie hier schon beschrieben :

    die ankommende T-Com - Leitung wurde bis ins 3. OG durchgeschleift, dort direkt auf den Splitter aufgelegt und dann das ISDN - Signal von La / Lb auf dem 2. Adernpaar wieder in den Keller geschaltet (und vermutlich dort am NTBA auf Amt a/b angelegt). Eine andere Möglichkeit kann es nicht geben, sonst würde eines von beiden (DSL oder Telefonie) nicht mehr funktionieren.

    Aber lüfte das Geheimnis doch selbst : öffne die Klappe vorne am Splitter und sieh nach, wie viele Adern dort aufgelegt sind und an welchen Klemmen ... ich würde jetzt fast wetten wollen ;-)

    @dnalor1968 : 100 - 150 Meter??? Das ist der Klopfer. Ich war bisher dolle vorsichtig, weil das hochfrequente DSL - Signal sehr störanfällig ist, bzw. Störquellen magisch anzieht ;-)

    Mein traumatisches Erlebnis war eine Anwaltskanzlei, die Strecke zwischen Splitter und Modem betrug ca. 15 Meter über Inhouse. Tja ... und dann waren wir jede Woche mindestens 2 Mal wegen Ausfällen vor Ort :-(
     
  8. dnalor1968

    dnalor1968 Ganzes Gigabyte

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    Ja war auch überrascht, kann aber auch nur 50 Meter sein. Kann ich schlecht schätzen, geht aber über 2 Häuser.
    Und das Signal liegt doch vorm Splitter auch auf der Leitung, drum ist's doch meiner Meinung nach nicht so entscheidend, ob vor oder nach dem Splitter.
     
  9. PicoBS

    PicoBS Megabyte

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    Schon richtig, nach dem Splitter liegt aber nur noch DSL auf der Leitung. Da hilft die Telefonie dann nicht mehr als "Rohrputzer" - wenn sie es denn überhaupt tut.

    Aber komisch isses schon ... wir schalten ADSL 2+ mittlerweile bis zu einer Leitungslänge von knapp 7 km (bei entsprechenden Werten). Auf der ganzen Strecke stehen mehrere KVZ mit Lötleisten und / oder Messerleisten, also unterschiedliche Übergangswiderstände. Dazu kommt noch, dass 'ne ganze Menge weitere Leitungen parallel liegen. Das alles stört nicht wirklich (wenn nicht zu viel hochbitratiger Krempel auf demselben Erdkabel liegt). Dann ist das Signal beim Kunden und es reicht unter Umständen nur eine einzige Parallel - Leitung in der Inhouse (die muss nicht mal auf einer TAE abgeschlossen sein) und alles geht in die Knie ... oder der berühmte PPA - Widerstand - 100 Ohm am Leitungsende und alles kann vorbei sein.

    DSL ist schon toll ... ;-)
     
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