Ständiger Begleiter: Wie das Handy unser Leben verändert hat

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von pausenclown, 13. Januar 2004.

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  1. pausenclown

    pausenclown Halbes Megabyte

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    Also ich selbst habe mir erst sehr spät eines dieser Dinger geholt. Und ich muss sagen ich fand es vorher besser. Diese ständige Erreichbarkeit die heute vorrausgesetzt wird kann einen auch nicht selten nerven.
    Es ist zwar praktisch, dass man nun überall telefonieren kann aber das konnte man früher eigentlich mehr oder weniger auch.
    Ich find es heute nervig. Egal wo man ist überall klingelt und piepst es. Selbst im Kino schrecken einige Genossen ja nicht vor dem Gebrauch des Handys zurück. Und dann kommt wieder der mysteriöse Gruppenzwang sobald einer es tut leuchtet es kurze Zeit später auch in allen anderen Ecken im Kino.
    Lässt man sein Handy dann mal zu hause oder schaltet es gar aus muss man sich anhören warum denn überhaupt eines habe wenn man eh nicht erreichbar ist.
    Hinzu kommt noch der ganze Spam der mitlerweile auch übers handy verbreitet wird.

    ich treffe mich übrigens lieber persönlich mit Leuten anstatt per SMS zu komunizieren.
     
  2. pixel

    pixel Kbyte

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    403
    Wie bei vielen anderem gilt bei Handys wohl auch "Die Dosis macht das Gift" bzw. der Umgang macht den Nutzen. Ein echter Aufreger ist allerdings die Art, wie Jugendlichen mit Klingeltönen, Logos und SMS-Chats das Geld aus der Tasche gezogen wird. Siehe Google "verschuldung bei jugendlichen handy"... (uuh, diese Suchmaschine macht mir langsam auch Angst :-))
     
  3. M8

    M8 Byte

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    98
    Ich kann euch Beiden zustimmen. M.E. ist das Problem, dass die Entwicklung der technischen Gimmicks, mit denen man täglich umgeht, zu schnell voranschreitet. So kann ein "Vorbild" (Pappa):bet: einem Kind heutzutage den "korrekt höflichen" Umgang mit einem Handy gar nicht mehr vermitteln, da er selbst erst lernen muss, mit dem Teil umzugehen. Auch der Knigge hilft da nicht weiter, aus dem selben Grund. So habe ich meine eigenen Umgangsformen entwickelt. Zum Beispiel sage ich nie, wo ich mich aufhalte, es sei denn, das ist der Grund des Anrufes. Wenn ich das Handy ausmache oder einen Anrufer auf den AB abweise, erkläre ich das einfach mit: ich hatte keine Lust ans Telefon zu gehen. :heul:
    Da ein Anruf ein Eindringen in meine Privatsphäre ist, hat das ein Jeder zu akzeptieren. Menschen die meine Privatsphäre nicht respektieren, brauche ich in meinem Umfeld nicht. Meine Erfahrung damit ist: man respektiert das. Manche sagen auch, sie finden es besser, jemand sagt ehrlich, er habe keine Lust zum telefonieren - als dass man angelogen wird (ich hatte keinen Empfang).:bse:
    Für mich ist das Handy tatsächlich auch kommunikationsfördernd. Wenn ich mal überaschend in Köln bin, rufe ich schnell 3-4 FreundInnen an und treffe mich mit demjenigen spontan zum Essen oder so. Das habe ich vorher (trotz Telefonzelle) irgendwie nie gemacht. Umgekehrt verzichte ich nicht auf ein Treffen zugunsten eines Telefonats oder einer SMS. Wenn überhaupt, dann ergänzt eine SMS den persönlichen Kontakt, sie ersetzt ihn nicht.
     
  4. mhutterer

    mhutterer Byte

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    Beiträge:
    16
    Ich seh das ganz ähnlich.
    Ich muss beruflich schon tagsüber ständig erreichbar sein, dann brauch ich das in der Freizeit nicht auch noch.

    Durfte mir im Freundeskreis auch schon viele dumme Bemerkungen anhören, weil mein Handy abends und an den Wochenenden meist aus ist. Aber mittlerweile haben sie sich dran gewöhnt, dass ich keinen Bock auf 24StundenDienst habe.

    Markus
     
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