1. Bitte immer die Rechnerkonfiguration komplett posten!
    Vollständige Angaben zur Konfiguration erleichtern die Hilfestellung und machen eine zügige Problemlösung wahrscheinlicher. Wie es geht steht hier: Klick.
    Information ausblenden

ständiger Rechnerabsturz (blue screen)

Dieses Thema im Forum "Hardware allgemein" wurde erstellt von Snoopy75, 9. Mai 2005.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    Hallo,

    ich habe ein (denke ich) Hardware-Problem:

    Mein Rechner macht ständig einen Neustart.
    Das Ganze fing Anfang April an - da habe ich den PC transportiert.

    Anfangs war es so, dass der Rechner in Ruhephasen einfach neu startete.
    Ich habe ihn komplett platt gemacht und XP Prof. neu installiert.
    Also schliesse ich Software-Probleme aus.

    Seitdem macht er auch unter Belastung Neustarts.
    Speicher habe ich ausgebaut. Netzwerkkarte auch.
    Die Grafikkarte von einem anderen (funktionierenden) Rechner eingesetzt. Beide CD/DVD-Laufwerke abgeklemmt. Auch das Disketten-Laufwerk.

    Bleiben nur noch Motherboard oder Festplatte.

    Gibt es ein Programm, mit dem ich beides testen kann, ohne mich in Unkosten zu stürzen und einfach neu zu kaufen???
    Am besten was in deutsch???

    Achja: Im abgesicherten Modus läuft der Rechner einwandfrei.
    Nur kann ich da ja nicht ins Internet (über Netzwerk).

    Weiß jemand Rat?
    Ich bin nicht DER Computerfreak... also bitte nicht mit Fachbegriffen um euch schmeissen ;-)

    Vielen Dank,
    Snoopy

    P.S.: Der PC ist (ausser der Netzwerkkarte, XP und seit heute mehr Speicher) im Originalzustand von vor drei Jahren. Also nicht mehr der neuste.
    Die genauen Daten muss ich mal raussuchen.
     
  2. Shadow377

    Shadow377 Byte

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    80
    lad dir doch mal beim festplattenhersteller ein diagnose tool runter, mit dem du die platte testen kannst.
    dazu musst du das tool meistens auf eine cd brennen und das cd laufwerk, in das du die cd legst als first boot device festlegen.

    alternativ dazu gibt es auch unter windows einige programme, die die festplattendaten auslesen und dadurch den zustand der platte erkennen können
    eines davon ist die freeware everest home edition
     
  3. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    Danke!
    Das werde ich mal versuchen, wenn ich den Hersteller rausgefunden hab... ;-))

    (Defragmentieren und Scandisk haben nichts erkannt)
     
  4. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    Also,

    habe jetzt Everest Home Edition drüber laufen lassen.
    Allerdings nur im Abgesicherten Modus, anders geht der Rechner ja gleich wieder aus. Ich kann nichts Ungewöhnliches feststellen im Bericht. Was aber nichts heissen muss ;-)

    Danach habe ich ein Diagnose-Tool von Seagate über ie Festplatte laufen lassen. Ohne Fehler.

    Nun bin ich mit meinem Latein fast am Ende.

    Sagt mir Everest, wenn gravierende Fehler auffällig sind?

    Übrigens ist der Rechner mittlerweile auch zweimal im Abgesicherten Modus abgestürzt.
    Einmal, als ich ausschalten wollte und beim zweiten mal gleich im Anschluß an das Diagnose-Programm von Seagate.

    Vielleicht kann man daraus etwas schließen. :confused:

    Habt Ihr noch Ideen?

    Achja, Everest sagt, dass BIOS älter als 2 Jahre ist - kann das so plötzlich zu Problemen führen? Evtl. mit XP Prof? Das Betriebssystem, das beim Rechner dabei war, war Windows ME.
    XP läuft allerdings schon etwa ein halbes Jahr auf dem Rechner. Ohne Probleme bis eben im April.


    Danke,
    Snoopy
     
  5. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    Hallo,

    noch etwas von einem Laien:

    Auf dem Mainboard befindet sich ein Teil (Kondensator?),das etwas aussieht wie eine kleine Batterie - steht senkrecht drauf. Auf der Oberseite befindet sich orange-brauner Belag (ausgelaufene Flüssigkeit?) - Beschriftet ist das "Teil" mit (wenn ich´s richtig lesen konnte: "Chhsi -40-105°C WG(M)" - dieses "Teil" befindet sich direkt neben dem Steckplatz der Grafikkarte.

    Dann sind dort noch solche "Teile", die auf der Oberseite ebenfalls verschmutzt aussehen - hier sieht es eher wie Rost aus. Diese sind in der Nähe des Netzteils.

    Könnt Ihr mit diesen Informationen etwas anfangen?

    Snoopy
     
  6. H|A|W|K

    H|A|W|K Byte

    Registriert seit:
    9. April 2005
    Beiträge:
    59
    zuerst schalte mal den neustart ab sodaß man mal eventuell eine fehlermeldung bekommt.
    klicke: arbeitsplatz - eigenschaften - erweitert - starten und wiederherstellen/ einstellungen und nimm den haken bei automatisch neustart raus.
    everest sagt dir keine probleme, nur deine eingebauten komponenten.

    wenn ich deinen letzten post lesen fällt mir eins ein: schonmal pc saubergemacht ? :)

    für temperaturcheck kannst du motherboardmonitor5 ( mbm5 ) verwenden, für speichercheck memtest.
    bitte auch paar hardwareangaben.
     
  7. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    Hallo HAWK,

    den Neustart habe ich ausgeschaltet - da kommt ein A-Fehler, der nicht sehr viel aussagt (gegoogelt danach ohne Ende):
    "IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL STOP 0x0000000A (0xB57F809B, 0x00000001, 0x806BC178)
    In den Klammern die Werte verändern sich auch zu 0xB57F80A6, 0x000000FF, 0x806BC178.

    Sauber gemacht? Ähm *räusper* - nein.
    Aber, wenn dann schrubb ich doch auch nicht diese Kondensatoren?!? Oder?


    Ich kann nichts mehr drauf laufen lassen - mittlerweile stürzt er sofort ab.

    Hardware:
    CPU Typ: Intel Pentium IIIE, 933 MHz
    Arbeitsspeicher: 768 MB
    Grafikkarte: nVIDIA GeForce2 MX/MX 400 (Asus AGP-V7100)
    3D-Beschleuniger: nVIDIA GeForce2 MX/MX 400
    Motherboard Name: MSI MS-6318 (3 PCI, 1 AGP, 2 DIMM, Audio)
    Festplatte: ST340823A (40 GB, 5400 RPM, Ultra-ATA/100)
    Optisches Laufwerk: HITACHI DVD-ROM GD-7500 (12x/40x DVD-ROM)
    Optisches Laufwerk: LG CD-RW CED-8080B (8x/4x/32x CD-RW)

    Fehlt noch etwas?


    Snoopy
     
  8. Magier75

    Magier75 Megabyte

    Registriert seit:
    6. März 2002
    Beiträge:
    1.576
    sehen die def. Bauteile so aus:

    [​IMG]

    dann ist dein Board defekt.

    mfg
     
  9. poro

    poro Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    31. Juli 2003
    Beiträge:
    13.635
    Nach 300km Autobahn muß ich meinen CPU-Kühler auch immer neu aufsetzen, bzw. vorher runtermachen. Er wird locker. is aber auch ein bischen schwer(NorthQ-3312 Giant UFO 785g).

    Es wird nicht mehr richtig gekühlt, bzw. Abstürze(nicht die Blaubildschirme von letztens, das war Speedfan).

    Ansonsten könnte auch eine Leiterbahn gebrochen sein. Mal gehts, mal nicht.
     
  10. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    @Magier75:

    Ja, kommt hin. Was ist das denn?
    Kann man das reparieren, oder muss gleich ein neues Board her? Das lohnt sich ja sicher nicht wirklich für den 3 Jahre alten Rechner?!?



    @poro: Mit Hin- und Rückfahrt warens sogar 400 ;-)

    Tja... also der Kühler läuft, soviel weiss ich schonmal.

    Warum geht´s dann im abgesicherten Modus wesentlich länger?
    Braucht er da nur die halbe Kühlung?

    Wahrscheinlich sieht man so etwas nicht mit bloßem Auge, richtig?

    Och menno, könnt so schön sein, wenn mal alles laufen würde...


    Grüße,
    Snoopy
     
  11. DerPferdeflüsterer

    DerPferdeflüsterer Kbyte

    Registriert seit:
    3. September 2004
    Beiträge:
    235
    Es kann aber sein das deine Festplatte während des Transportes eine Erschütterung genommen hat da diese Teile sehr Empfindlich sind oder es sind tatsächlich Leiterbahnen, Kondensatoren kaputt.

    Am Besten ist du kaufst dir ein neues Board.

    Beim Kauf soltest du achten, das du immer dein Handbuch mitnehmst und dem Händler es vorzeigst.

    Gruss

    Giggi
     
  12. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    Lohnt sich das denn?
    Was kostet so ein Board?

    Und was, wenn es das doch nicht war?!? :aua:

    Ich weiß, per Ferndiagnose seid Ihr genauso weit wie ich, wenn ich in den Rechner reinschaue...

    Wahrscheinlich werde ich den Rechner mal wegbringen...

    Grüße,
    Snoopy
     
  13. DerPferdeflüsterer

    DerPferdeflüsterer Kbyte

    Registriert seit:
    3. September 2004
    Beiträge:
    235
    Ein Board kostet nicht mehr so viel zwischen 100-200 Euro es sei denn Du willst ein besonderes gutes kaufen. Da musst du mehr ausgeben.

    Mehr kann ich Dir auch nicht sagen, besser du bringst den Rechner zurück wo Du Ihn gekaufst hast und beschreibst das Problem. ;)
     
  14. poro

    poro Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    31. Juli 2003
    Beiträge:
    13.635
    Ich denke mal, daß der Prozessor im Abgesicherten Modus recht lustlos zur Sache kommt. Hat ja nicht soviel zu tun.
     
  15. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    @Giggi:

    Wenn ich ihn dahin bringe, nehmen die es sicher von den Lebendigen... (Saturn).
    Immerhin ist er drei Jahre alt. Nee, nee, lass mal...
    Ich werde mich mal im Freundes-/Bekanntenkreis umhören. Vielleicht kennt sich da jemand so weit aus, dass er/sie wenigstens etwas sieht, was ich nicht sehe...

    Mal eben so 100 - 200 Euro? Na, ich weiss nicht, vergleichbare komplette Rechner gibt es ja schon fast für das Geld... :-(

    @poro: Ja das kann natürlich sein.

    Ärgerlich, ärgerlich...

    Da hab ich extra den PC mitgenommen, weil das der älteste und Schwächste ist... aber trotzdem ne Marke (HP) - meinen anderen Rechner hab ich schon x-mal transportiert. Nie was passiert...
    Aber da steckt man wohl nicht drin...

    Vielen Dank für Eure Hilfe und Bemühungen so weit!

    Grüße,
    Snoopy

    P.S.: Bin immer noch für weitere Ideen zu haben :o
     
  16. Shadow377

    Shadow377 Byte

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    80
    also das dem mit 100-200€ für das mainboard kann ich nicht zustimmen. vor allem für einen älteren rechner wird sich sicher etwas halbwegs brauchbares für 20-30€ finden lassen

    mit dem bios kann es übrigens nicht in zusammenhang stehen, da ich ein bios von mai 2001(!) verwende, und das system trotzdem bombenfest läuft

    geh doch mal ins bios rein und schau dir die spannungswerte, temperaturen und drehzahlen der lüfter an
     
  17. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    Hallo Shadow,

    ja, danke. 100 - 200 Euro werde ich für diesen Rechner auch nicht mehr ausgeben...
    Wahrscheinlich guckt morgen oder in den nächsten Tagen mal jemand rein.

    Dass es am BIOS liegt kann ich mir auch nicht recht vorstellen - ich habe es zwar an meinem anderen Rechner geupdated, der genauso alt ist, aber der musste auch viel mehr leisten. Und letztendlich war es dann das BIOS doch nicht - da war die Festplatte kaputt.
    Mein BIOS ist von 2000.

    Im BIOS kann ich nichts finden, wo Temperaturen oder Spannungswerte abzulesen wären.
    Da habe ich mal in Google rumgesucht und folgendes gefunden: "Wenn in Eurem BIOS ein Eintrag wie oben von mir genannt fehlt, dann liegt es daran, daß es sich bei Eurem Mainboard um ein von MSI ausschließlich für Medion produziertes Produkt handelt, das in verschiedenen Bereichen abgespeckt wurde. Also bleibt Euch nichts anderes übrig, als auf Everest oder SpeedFan zurückzugreifen."

    Everest habe ich durchgeführt im Abgesicherten Modus.
    Da hat er mir folgendes ausgespuckt:

    Temperaturen: Seagate ST340823A 23 °C (73 °F)
    CPU Technische Informationen:
    Core Spannung 1.70 V
    I/O Spannung 3.3 V
    Typische Leistung 13 - 24 W (Abhängig von der Taktung)
    Maximale Leistung 19.8 - 35.5 W (Abhängig von der Taktung)


    LG,
    Snoopy
     
  18. Magier75

    Magier75 Megabyte

    Registriert seit:
    6. März 2002
    Beiträge:
    1.576
    @ Snoopy:

    ja, auf dem Bind sind Kondensatoren, die - wenn sie sich verabschieden - in der regel aufblähen.

    ob man die reparieren kann .. hmm .. theoretisch ja. ( durch auslöten und wieder neu einlöten.)

    wenn du einen ( Radio & Fernseh )- Elektroniker im Bekannten kreis hast, mal nachfragen. Die Bauteile kosten nur ein paar cent´s, und einen Versuch könnt es wert sein.

    mfg
     
  19. Snoopy75

    Snoopy75 Byte

    Registriert seit:
    25. April 2005
    Beiträge:
    29
    Hallo Magier,

    ja, ich arbeite dran ;-))

    Habe einen Mann, der auf der Elektriker-Meisterschule ist - da wird sich wohl jemand finden können, der auch noch mit Rechnern sein Unwesen treibt.

    Heute (spät abends) werde ich mehr wissen...

    Am liebsten würde ich ja immer alles selbst hinbekommen, aber das geht wohl nicht immer ;)

    Vielen Dank!
    Snoopy
     
  20. Necromanca

    Necromanca Megabyte

    Registriert seit:
    8. August 2000
    Beiträge:
    1.731
    Ich habe da mal eine provozierende Frage an Dich: Warum bringst Du den Rechner nicht einfach in ein Fachgeschäft zur Reparatur?

    Du hast doch offensichtlich nur wenig Ahnung von PCs und die blinde Ferndiagnose bringt weder Dir noch den anderen im Forum was.

    Sollten Deine Kondensatoren defekt sein, dann ist der PC ohne einen Tausch des Mainboards eben hin, es lohnt nicht diese Teile auszutauschen, wenn es denn überhaupt jemand machen will.

    Wenn der PC bereits drei Jahre alt ist, dann würde ich gar nichts reparieren sondern einfach einen neuen PC kaufen. Wenn Du keine Vorbehalte gegen ebay hast (ich habe welche), dann kannst Du ihn ja da als PC zum Basteln / defekt anbieten. Es gibt wohl immer noch genug Doofe die das dann trotzdem kaufen. Mir hat einer ein kaputte Kaffeemaschine für 20 Euro abgekauft, die bereits 25 Jahre alt war. Er hat dann noch mal für über 40 Euro Teile zur Reparatur gekauft und war trotzdem happy damit.

    Also, mach was draus und kauf auf keinen Fall immer mehr HW für die alte PC-Gurke.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen