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Stromversorgung für USB Festplatten

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD, USB-Sticks, CD/DVD/Blu-ray" wurde erstellt von majo-nese, 23. Juni 2005.

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  1. majo-nese

    majo-nese ROM

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    23. Juni 2005
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    Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einer externen Festplatte für mein Notebook und bin dabei auf das IBM Portable 40GB mit USB 2.0 Anschluss gestoßen. Da ich ein Notebook der selbigen Firma besitze, dachte ich, beides würde sich gut ergänzen. Nun habe ich aber noch ein paar Fragen, die allgemeiner Natur sind und die mir dummerweise nicht mal die Computerhändler oder IBM selbst beantworten konnten (oder wollten):

    Die externe Festplatte von IBM verlangt nach zwei USB 2.0-Anschlüssen, eines für den Datentransfer und eines für die Stromzufuhr. Dies sei eine gängige Methode für solche externen Notebook-Festplatten, habe ich mir sagen lassen. Es gibt Typen, da werden Stromanschluss und Datentransfer zusammen geführt zu einem einzigen USB-Anschluss, aber das IBM-Modell hat wie gesagt zwei separate Kabel.
    Da ich nur einen USB-Anschluss (gar älteren Typs, also 1.1) habe, müsste ich mir also eine PCMCIA Steckkarte, die zwei USB 2.0-Anschlüsse hergibt, kaufen, um dann die externe Festplatte anschließen zu können. Würde das funktionieren? Stellt eine PCMCIA-Karte die gleiche Stromstärke und -spannung her wie ein regulärer, bereits integrierter USB-Anschluss? Und kann man nicht auch einfach ein passendes Netzadapter kaufen und dann getrennt die Stromzufuhr über die Steckdose gewährleisten, also nicht über USB und Notebook? Andere wiederum meinen, dass man den Anschluss für die Stromzufuhr an den externen Festplatten ganz vernachlässigen könnte, da bin ich aber skeptisch. Kann mir jemand weiter helfen? Darüber wäre ich sehr dankbar.

    MaJo
     
  2. Scasi

    Scasi Ganzes Gigabyte

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    warum überhaupt so ein Teil - die kostet doch sicher 100 ~ 120 Eumel !? dafür kriegst Du auch eine gescheite Platte mit 160 oder 200 GB; und zwar eine 3,5" mit eigener Stromversorgung und Du sparst Dir die ganzen Verrenkungen ! steht dann halt nicht IBM drauf ... :rolleyes:
     
  3. majo-nese

    majo-nese ROM

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    Hallo,

    zugegeben: die ganze Geschichte hört sich nach Verrenkungen an, macht aber Sinn für mich, zumal ich die Platte für 70 EUR bekommen kann, sie leicht zu transportieren ist (geringes Gewicht und Maße) und sie ein Backup-System mittels "Image-Speicherung" hat (wofür eine gesicherte Partition schon automatisch erstellt ist). Zudem ist die externe Platte bootfähig. Die Marke ist mir völlig egal, das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte stimmen.
     
  4. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Die Bootfähigkeit einer externen Platte bestimmt einzig das BIOS des Rechners. In der Regel lassen sich alle 2,5" Platten per USB mit Strom versorgen. Bei 3,5" Platten braucht es eine externe Stromversorgung. Die Lösung von IBM finde ich merkwürdig (vermutlich wird die Stromaufnahme hart am Limit sein). Eine USB 2 Karte brauchst du nicht, wenn du mit der Geschwindigkeit des 1.1er Ports leben kannst. Die Platte nur wegen der eingerichteten "Backuppartition" zu kaufen, naja...

    Gruss, Matthias
     
  5. majo-nese

    majo-nese ROM

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    Vielen lieben Dank für die Hinweise!

    Die Lösung von IBM, mit zwei USB-Anschlüssen bzw. Kabeln zu arbeiten, ist nicht "einzigartig", d.h. ich habe auf der Suche nach Alternativen auch 2.5"-Gehäuse von WD gesehen, die mit dem selben Prinzip arbeiten. Dabei habe ich mir sagen lassen, dass soz. nur die "neueren" Modelle Strom- und Datenanschluss zu einem USB-Stecker zusammenführen (s.o. meine Frage). In einem PC-Geschäft habe ich mir auch kurz ein "altes Gehäuse" vorführen lassen, dessen USB-Datenkabel an ein Notebook angeschlossen wurde; es hat nicht funktioniert, wohl weil der Stromanschluss weggelassen wurde (konsequenterweise hätte ich mir noch die richtige Anschlussweise vorführen lassen sollen!).

    Meine Frage also bleibt: Gleichen die USB-Anschlüsse an einer PC-Karte für das Notebook den bereits angebrachten USB-Anschlüsse in jeglicher Hinsicht? Schließlich gibt es ja schon zwischen USB und USB-Hub Unterschiede hinsichtlich Stromstärke. Und kann ich nicht auch einfach ein Netzadapter an die 2,5"-Platten anschließen, wie das bei den 3,5" der Fall ist?
     
  6. derupsi

    derupsi Halbes Gigabyte

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    1.) die 2,5" HDs von WD brauchen in der Regel keine zusätzliche Stromversorgung (per 2. USB-Kabel oder Netzteil) da sie sehr sparsam sind. Allerdings gibt es (ältere) Notebooks, bei denen die Spannung zu niedrig ist.
    2.) die Bootfähigkeit wird nicht nur vom BIOS bestimmt, sondern auch vom Betriebssystem: Und hier fällt Windows *egal welche Version* aus. Win kann NICHT von einer USB-Festplatte booten, DOS und Linux mit etwas Bastelei schon.
     
  7. majo-nese

    majo-nese ROM

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    Hallo,

    habe gestern die IBM-Festplatte gekauft und dazu eine PCMCIA-Steckkarte mit zwei USB-2.0-Anschlüssen. Probieren geht ja bekanntlich über Studieren. Folgendes Ergebnis ist dabei herausgekommen:

    1. Die Festplatte funktioniert auch an meinem USB-1.1-Anschluss, die Stromzufuhr ist ausreichend (obwohl mein Notebook schon 6 Jahre alt ist). Dieses hört sich für viele selbstverständlich an, aber mehrere Händler haben mir versichern wollen, dass die Abwärtskompatibilität nicht immer und von vornherein gewährleistet ist (s. auch die Beiträge der User)!

    2. In Verbindung mit meiner USB-2.0-Steckkarte ist das alles komplizierter: Hier muss ich ein zweites USB-Kabel benutzen, dass zwischen dem Ladeausgang der Festplatte und dem zweiten USB-Port der PCMCIA-Karte zum Einsatz kommt, wie auch im Handbuch von IBM beschrieben ist (im übrigen handelt es sich um eine Fujitsu-Festplatte im Innern des IBM-Gehäuses). Aber dazu kommt noch ein DRITTES USB-Kabel, denn die geforderte Stromspannung von 5V können die beiden Anschlüsse der PCMCIA-Karte wohl nicht leisten. Deshalb besitzt die Steckkarte zwischen den USB-Ports auch noch einen Anschluss für eine weitere Stromzufuhr. Diese leistet mein eingebauter Haupt-USB-Anschluss, der nun mittels beigelegtem Kabel des Steckkarten-Herstellers mit eben jenem Stromanschluss verbunden wird. Alles klar??? ;)

    FAZIT: Ich verzichte auf eine schnellere Schreib- und Übertragungsrate und schließe meine externe Platte sinnigerweise an meinen alten USB-Port an, ver. 1.1. Doch künftigen Käufern sei wohl die Warnung ausgesprochen, dass die Abwärtskompatibilität nicht immer gewährleistet ist. Mein Tipp: Das Notebook beim Kauf mitnehmen und im Geschäft testen.Viele Händler sind dazu bereit.
     
  8. majo-nese

    majo-nese ROM

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    Hallo,

    zum runden Abschluss noch ein Nachtrag: Es sollten keine Netzadapter an die externen Festplatten angeschlossen werden, zumdindest verlangt das IBM (falls doch, denn es ist ja theoretisch möglich, verfällt wohl die Garantie). Also lieber die Stromversorgung allein über den Computer via USB herstellen.

    Alles wird gut.

    MaJo
     
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