Studie: Attacken auf Linux-Server nehmen zu

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von it-praktikant, 24. Februar 2004.

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  1. Nameless23

    Nameless23 Kbyte

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    Was ist daran so schlecht?:confused:

    Wenn Linux häufiger angegriffen wird, tauchen auch noch die letzten Sicherheitslücken auf, und es kann dann wieder verbessert werden. So wird Linux immer besser und sicherer...
     
  2. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    Nanu, wenn man die Windows-Gegner sich so anhörte, dachte man bei Linux gibt es so etwas gar nicht.
     
  3. Tomster.Net

    Tomster.Net Kbyte

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    Diese Statistik ist offensichtlich falsch. Allein meine Bescheidene Firewallstatistik registriert deutlich mehr gehackte Windowssysteme.
    Und ich geh mal davon aus, daß nicht jedes gehackte Windowsserversystem mich angreift.
    Angesichts von SQLWORM, Blaster und MyDoom kann ich diese "Studie" nur als schlechten Karnevalsscherz werten.
    Nach meiner Erfahrung muß davon ausgegangen werden, daß aktuell mehrere Millionen Windows Server (jeder Windows Rechner ist inzwischen bedauerlicherweise auch Server) gehackt sind. So viele Linuxmaschinen existieren überhaupt nicht.
     
  4. it-praktikant

    it-praktikant Megabyte

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    Moin,

    da bei Attacken auf Windows Server immer die böse OpenSource Gemeinde verdächtigt wird, mache ich es heute mal anders herum.

    Das waren bestimmt bezahlte Hacker von Microsoft & Co. :)

    Ciao it.
     
  5. barney

    barney Byte

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    da magst du vieleicht teilweise recht haben, wobei man aber betrachten sollte, dass erfolgreiche Angriffe weniger auf ein unsicheres betriebssytem, sondern eher auf ein schlecht konfiguriertes und einem schlecht gewarteten betriebssystem zurückzuführen sind. so ist es ja auch dem text zu entnehmen.

    hinsichtlich dessen kann man eigentlich nur auf openbsd verweisen, welches in seiner grundkonfiguration nach der standardinstallation schon absolut sicher ist.

    http://www.openbsd.org/de/index.html
     
  6. Denise v. Hoorn

    Denise v. Hoorn Byte

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    Oft sind es nicht die Systeme selbst die angegriffen werden, sondern die Website / Der Betreiber, der dahintersteckt. Und wenn eben dieser Betreiber einen Admin hat, der vielleicht nicht soviel Ahnung hat vom System, dann ist das System *natürlich* angreifbar, egal welches es ist. Fakt aber ist, daß Linux-Systeme bei richtiger Konfiguration und ständiger Aktualisierung als sicherer anzusehen sind als Micro$chrott-Systeme.

    Was hab ich irgendwo gelesen? - Linux is like a wigwam: No Gates and an Apache inside.


    Denise
     
  7. cYpro$

    cYpro$ Byte

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    das is doch normal, so mehr Linux auf dem Markt kommt (populär wird) so mehr wird es auch angegriffen..

    Nur weil es Linux ist, heisst das ja noch nicht lange das die Hacker nen riesen bogen drum machen..
     
  8. Crusader0815

    Crusader0815 Byte

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  9. Tomster.Net

    Tomster.Net Kbyte

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    Nahezu 100 % der Angriffe kommen von gehackten Servern. Es ist davon auszugehen, daß niemand großflächig mit dem eigenen System angreift. Hierzu werden üblicherweise gehackte Systeme verwendet. Angreife verlaufen vollautomatisch Lawinenartig. Um einen Angriff so richtig erfolgreich zu machen müssen hunderttausende von Rechnern erfolgreich gehackt werden. Nur so ist ein verteilter DOS- Angriff auf eine abgesicherte Adresse möglich.
     
  10. haschenflaus

    haschenflaus Byte

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    Lies mal richtig. Da steht groß und breit: Erfolgreiche Angriffe.
     
  11. Tomster.Net

    Tomster.Net Kbyte

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    136
    Kein Unsinn !

    Ein Rechner mit offenen Ports der hierüber Dienste für andere Computer anbietet ist ein Server.
     
  12. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

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    ...rede keinen Unsinn ...!
     
  13. olpaulchen

    olpaulchen Byte

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    Es ist einfach lächerlich, wenn jedesmal die Linux-Gemeinde aufjault, wenn mal eine schlechte Meldung verbreitet wird. Ist eindeutig ein Pawlowscher Reflex, richtig antrainiert.
     
  14. Crusader0815

    Crusader0815 Byte

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    Der msblast-Wurm hat mehrere Millionen Rechner infiziert. Diese Angriffe kann man sehr wohl als erfolgreich werten.
    Da dcom ein Serverdienst ist, kann man sagen, dass die Statistik so gesehen falsch ist. :D
     
  15. Crusader0815

    Crusader0815 Byte

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    Man sollte beachten, dass hier von r i c h t i g e n Angriffen von Hackern berichtet wird. Das heißt ein Hacker versucht speziell ein System zu überlisten und verwendet dafür eine Menge Zeit und Aufwand!

    Es handelt sich hierbei n i c h t um irgendeinen automatisierten Virus oder Exploit, der tausende von Rechner infiziert und/oder übernimmt, wie es bei Windows üblich ist. ;)
    Das wäre für einen wirklichen Hacker eine Unterforderung und wahrscheinlich langweilig. :D
     
  16. MAE

    MAE Guest

    Hallo das ganze ist doch ein zeichen das Linux auch nicht das non plus ultra ist sondern auch schwachstellen hat.

    mfg

    PS: Bin weder ein Linux Fan noch Feind, sondern versuche das ganze neutral zu sehen
     
  17. Flex6

    Flex6 Halbes Megabyte

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    Bei Linux und BSD sind viele Werkzeuge zum System vorhanden und können jeden Kram checken genauso Angriffe auf das System,ich denke 50% sind reine Admin.-Fehler und lassen dann irgendwelche Hintertüren offen,bei MS gibts eben Patches
     
  18. Orokai

    Orokai Byte

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    Linux wird soga bei Hackern Populärer :)

    Windows ist dann für die Anfänger, wobei Linux doch schon ne herausforderung ist. :)

    gut für Linux, das wird dann noch sicherer :)
     
  19. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    Nochmals:

    Ein erfolgreicher Angriff bleibt genau ein erfolgreicher Angriff. Er wird nicht dadurch negiert, daß man ihn in ein wie auch immer relativierendes Verhältnis setzt. In Sicherheitsfragen gibt es gerade keine Verhältnisse, allenfalls bei Vergleichen. Diese Unterscheidung muß man peinlich auseinander halten.

    Exemplifizierung:
    Man muß auch die erfolgreichen Angriffe nach der Schwere des Erfolges gewichten.

    Modell 1
    Leichte Beeinträchtigung: 75%
    Mittlere: 20%
    Schwere: 5%

    Modell 2
    Leichte: 60%
    Mittlere: 10%
    Schwere: 20%

    Welchem System gibt man den Vorzug? Genau, Modell 1. Was macht es da für einen Unterschied, daß Modell 2 im Verhältnis zu Modell 1 unter Heranziehung irgendwelcher Verhältniszahlen ?besser? abschneidet, wenn doch die Wahrscheinlichkeit des einzelnen Angriffs für eine erhöhte Erfolgs- vulgo Schadensquote spricht?

    Daher darf man keine Verhältnisse bei der Einzelbetrachtung bilden, denn beim Erfolgswert bleibt jeder erfolgreiche Angriff letztlich gleich. Beeinträchtigung bleibt nämlich Beeinträchtigung. Verstanden?

    MfG
     
  20. Boy

    Boy Byte

    Registriert seit:
    24. Juli 2001
    Beiträge:
    67
    1 Toter - das ist tragisch.
    1.000 Tote - das ist Statistik.
    (Kurt Tucholsky)

    aber:

    Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! (Volksmund)

    Boy
     
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