Studie: Ingenieure mit Stift kreativer als am PC

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Nameless23, 23. Juli 2004.

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  1. Nameless23

    Nameless23 Kbyte

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    153
    Jeder Ingenieur soll so arbeiten wie er will! Entweder mit Papier und Bleistift oder dem PC.
     
  2. steppl

    steppl Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
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    6.613
    Ich weiss nicht, in welcher Firma die Ideenfindung am PC stattfindet. Und ausgearbeitete Ideen mit Bleistift bzw. Tusche zur Fertigungsreife zu bringen ist mittelalterlich. Insofern ist die Studie eh' für den Boppes...
     
  3. MAE

    MAE Guest

    naja ich seh das halt so am blatt papier kann man ja seinen ideen freien lauf lassen und am ende das ganze am pc fixieren bzw, zu ende bringen. und das bei cad das ganze länger dauerte als auf blatt papier kommt vielleicht auch daher das viele die cad programme nicht aus dem ff können. ein bekannter von mir der arbeit so schnell bei autocad derweil habe ich noch nicht mal ein projekt geöffnet. (naja nicht ganz so schnell aber ihr wisst was ich meine.)
     
  4. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    Beiträge:
    568
    MAE hat es schon weitgehend gesagt: am Anfang steht der Stift, am Ende die Ausarbeitung am PC.

    Meines Erachtens nach ist die Verbindung Kopf-Hand-Stift-Papier die direkte Verbindung von abstraktem hin zum visualen Denken. Was in der Studie - deren Fragestellung und auch Schwierigkeitsgrad unbekannt bleibt - als Bindung von "mentaler Kapazität" anklang läßt sich wohl mit der Benutzerführung der Programme ausdeuten. Mit vermehrten Kenntnissen der Möglichkeiten eines Programms dürfte auch die Qualität der Lösung steigen, Beispiel: wer erst einmal durch zig Menüs im Trial and error-Verfahren rumklickt, verrennt sich und verschenkt nicht nur Zeit.

    Andererseits kann der Computer Problemstellungen transparent machen, die man niemals oder nur unter unverhältnismäßigen Schwierigkeiten auf dem Papier visualisieren könnte. Gerade die experimentelle Mathematik profitiert hiervon.

    Fürs Lernen greife ich immer häufiger zum guten alten Stift und Papier zurück. Ein vollgeschmiertes Blatt Papier, das Verbindungslinien mit Bleistift usw. zeigt, ist dem schnörkellosen Ausdruck eines Word-Dokumentes - noch - voraus. Umgekehrt befällt mich das Grausen, wenn mir allen Ernstes handschriftliche Notizen für offizielle Dinge übergeben werden.
     
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