Studie: PC-Spiele förden die Entwicklung von Kindern

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von 573F4N, 23. Mai 2006.

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  1. 573F4N

    573F4N Byte

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    30
    Märchen fand ich als 7-jähriger gut und jetzt heißt es das Kinder auch Shooter/Gewaltspiele spielen soll, weil diese genauso "wertvoll" sind. Hab mit Doom&Co erst mit 14 angefangen und zu spät war das meiner Meinung nach nicht. Weiß nicht ob da Kinder schon damit klarkommen, auch wenn es noch so wertvoll für die Entwicklung sein soll. Die Jugendschützer sehen das bestimmt anders. Gibt ja kaum Shooter die ab 12 freigegeben sind, quasi alle sind zumindest ab 16.
     
  2. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

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    5.526
    Ein wenig OT...

    Das ging mir nicht anders.:)
    Die glühenden Pantoffeln für die böse Stiefmutter, die böse Hexe wurde in den brennenden Backofen gestoßen und die böse Schwiegermutter in ein Fass gesteckt, dieses mit langen Nägeln versehen und dann einen Abhang hinuntergerollt...

    MfG
    Rattiberta
     
  3. gyniko-onkel

    gyniko-onkel Halbes Megabyte

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    schön und gut, mich würde nur interessieren, wie lange es wohl dauert, bis diese :ironie: "ketzerische" Studie von diesen militanten Jugendschützern durch den Schredder gejagt wird.

    Schraubt lieber erstmal die Zigarettenautomaten draussen von den Wänden ab, wäre viel sinnvoller...
     
  4. Nauglamir

    Nauglamir Byte

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    124
    Ich liebe diese unverfängliche Art wie man gegen alles und jedes ketzerisch tätig wird... :rolleyes:

    Es heißt nicht das jetzt jedes Kiddie mit der BF aus Quake rumlaufen muss um was "pädagogisch wertvolles" oder "was für die Entwicklung des Kindes" zu tun.

    Es heißt nur das Studien genauso viel Wert haben wie politische Äußerungen zur Steuersenkung - na wer kommt drauf? - richtig! null.

    Der Vergleich mit Märchen hinkt gewaltig, da in diesen immer eine Art Moral vorhanden war. Früher waren es Märchen mit denen mann den Kindern auf etwas angstvolle Art und Weise näherbrachte, das man nicht mit dem Feuer spielen soll, das die guten Aschenputtel oder Schneewitchen immer gegen die Bösen Hexen gewinnen also ehrlich und brav sind oder man die Tür nicht für Fremde aufmachen soll. Und heute sollen das Spiele wie Quake und Doom vermitteln? Die Moral von Doom 3: fliege nie auf den Mars und versichere dich das deine Pistole immer geladen ist ?

    Aber in gewiser Weise kann man auf der anderen Seite Dinge wie Reaktionsschnelligkeit oder Entscheidungsfindung durchaus Shootern zusprechen. Genauso wie taktisches Denken oder wirtschaftliche Überlegungen bei Strategiespielen.

    So hat beides ein für und wider. Wichtig ist das richtige Maß und Ziel. Daher find ich auch das die BSJP oder USK hier auch sinnvoll tätig sind. Lässt man Kindern und Jugendlichen alles tun, dann tun Sie das auch, ohne auf die Konsequenzen zu achten. Und dafür sind eben wir Erwachsene als Partner und Freund da um Sie entsprechend zu unterstützen.
     
  5. Gri

    Gri Halbes Megabyte

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    @Nauglamir
    vollzustimm!
     
  6. Muddi

    Muddi Megabyte

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    Ich kann mir kaum vorstellen, dass CS 1.6 zum Beispiel pedagogisch sinvoll ist. Und wenn man auf einem Deathmatch Server spielt, erst recht nicht. Das einzige pedagogisch interessante, was man aus CS 1.6 lernen kann ist meiner Meinung nach:

    1. die Funksprüche
    Geht in Deckung-->Fire in the hole
    Brauche Verstärkung-->Need Backup

    usw....

    2. dass man als Newbie wenn man keine Ahnung hat, den Mund halten sollte, man dies nicht ist man glaub ich ein Flamer.

    3. dass man sich nicht mit jedem anlegen soll. Nicht jeden der einen abknallt gleich anmachen. Also wenn man im wirklichen Leben mal dumm angeguckt wird nicht gleich auf Schlägerei hinauswollen usw...

    4. dass man alleine keine Chance hat. Also ohne Familie und Freunde (Teammates) ist man nichts.


    So ungefähr könnten diese Studien entstehen.
     
  7. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Eine schöne Studie, die die Spieleindustrie da in Auftrag gegeben hat...
    Mag ja sein, daß manche Spiele bei manchen Kindern gewisse Fähigkeiten fördern.
    Aber mit Sicherheit steckt in diesen Spielen auch ein nicht zu unterschätzendes Suchtpotential und es fördert die Vereinsamung und Verkümmerung von anderen Fähigkeiten (z.B. so was Simples wie Sprechen...)
    Rollenspiele kann man auch ohne PC wunderbar spielen, man braucht nur Fantasie.

    Ich würde meinen Kindern jedenfalls keinen eigenen PC gönnen, maxmial die gelegentliche Benutzung eines ohnehin im Haushalt Vorhandenen.
     
  8. Parantapa

    Parantapa Byte

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    91
    Genau und zwar beide nämlich "dafür" und "dagegen".

    Ach ja? Und im lesen etwa nicht? Gibt es nicht auch Kinder die in ihre Bücher flüchten? Oder Kinder die tagsüber des öfteren "abwesend" sind und in ihre Fantasiewelt abtauchen und somit auch Probleme entstehen?

    Dazu lässt sich nur eins sagen: Die unendliche Geschichte!
     
  9. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Ein Buch kann man jederzeit weglegen, bei Spielen gibt es oft nur in bestimmten Situationen die Möglichkeit, zu speichern. Wenn man zwischendurch den PC verlassen muß, ist das Geschrei jedenfalls oft groß.
    Auf mich persönlich hatten PC-Spiele jedenfalls eine wesentlich größere Anzeihungskraft als Bücher.
     
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