Studie warnt vor Risiken durch Mikrochip-Inflation

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von mudie, 24. September 2003.

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  1. mudie

    mudie Halbes Megabyte

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    Es ist eher anzunehmen, dass der Fortschritt zur Kontrolle der Bevölkerung missbraucht wird. So ein Mikrochip pro Person wäre doch z.B. für Versicherungen unglaublich interessant, oder nicht?
     
  2. Hertener

    Hertener Kbyte

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    407
    Mhm, das geht ja wohl schneller als er sich das selber vorgestellt hat. Wenn er nur wüsste wie sehr diese Diskussion von MCs abhängig ist...
     
  3. samot

    samot Byte

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    103
    Das wäre nicht zulässig, es müßte schon heißen: "... dann können wir Ihnen aber auch keinen Rabatt gewähren"

    mfg

    Thomas
     
  4. Chris2003

    Chris2003 Kbyte

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    9. Mai 2003
    Beiträge:
    276
    Das Problem z.B. bei Krankenkassen ist nur, dass (wie es auch beim Gentest befürchtet wird) folgendes:
    "Sie wollen sich den Chip nicht freiwillig implantieren lassen (einen Gentest abgeben)? Tja, dann müssen wir leider ihre Gebühren erhöhen..."
     
  5. Cylibergod

    Cylibergod Kbyte

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    Hallo,

    nun gut ich geb ja zu dass solche Chipimplantate Missbrauch fördern könnten, doch man kann ja niemanden dazu zwingen sich sowas implantieren zu lassen. Denn nach GG hat ja jeder das Recht auf körperliche Unversehrtheit und man darf auch zu nix gegen seinen Willen gezwungen werden. Klar, man kanns ändern das GG, aber nur im Wortlaut nicht im Wesensgehalt. Es sei denn wir erleben nochmal einen Umsturz in Deutschland.

    Die angesprochene Gehweggebühr, Autobahngebühr, Nahverkehrsgebühr:

    Das kann man nun doch wirklich nicht den Chips ankreiden oder? Das ist immer noch Sache unserer gewählten Volksvertreter. Da darfst halt keinen ans Ruder lassen der den Hals nicht vollkriegt. Zumals mir reichlich übertrieben erscheint. Aber um warnen zu können muss man übertreiben, is ja durchaus erlaubt und denke ich wichtig damit du die Aufmerksamkeit des Lesers hast.

    Hm, das mit der Krankenkasse. Tja klar, Kontrolle durch Chips find ich auch scheisse. Ich würde aber regelmäßige Gesundheitschecks einführen und danach den Beitrag bemessen. Es gibt genügend Bürger die Selbstmord mit Messer und Gabel begehen. da sollte man diese auch stärker zur Kasse bitten. Und ob jemand täglich zwei stunden wirklich Sport macht lässt sich leicht nach einem halben jahr feststellen.

    1. wahrscheinlich Gewichtsabnahme
    2. je nach Sport Muskelzuwachs
    3. besseres EKG, Ruhepuls
    4. man fühlt sich selbst ja deutlich fitter und vitaler als vorher

    Auch Raucher sollten bestraft werden, mit höheren Beiträgen. Aber das ist ja glaube ich mittlerweile schon Praxis oder ?!?!

    Ansonsten muss ich sagen, freie Meinungsäußerung ist wichtig und ich denke die ist gerade mit dem internet gewährleistet und man wird sich das auch nicht so einfach wegnehmen lassen. Im Auge behalten die Entwicklung und dann kann eigentlich nix passieren.

    Greetz

    Atti
     
  6. Chris2003

    Chris2003 Kbyte

    Registriert seit:
    9. Mai 2003
    Beiträge:
    276
    *lol*
    Gut geschrieben! :p

    Zur Frage des Mißbrauchs:
    Gibt es irgendeine Sache, die von den Menschen noch nicht mißbraucht worden ist??
    "Was möglich ist wird auch gemacht" ist die Devise.
    Irgendjemand ist immer skrupelos genug.
    Ich sage nur wehret den Anfängen!
    Ich werde mir bestimmt keinen Chip implantieren lassen, nur damit man mich wiederfinden kann, wenn ich denn mal entführt werde...
    Um es mit den Worten von Landsdale aus "In der Sache J. Robert Oppenheimer" zu sagen: "Um eine hundertprozentige Sicherheit zu haben, müssten wir alle die Freiheiten aufgeben, die wir zu verteidigen wünschen!"
     
  7. LordSim

    LordSim Byte

    Registriert seit:
    19. März 2003
    Beiträge:
    71
    Nuja; isch schildere mal kurz einen fiktiven Alltag :-(...

    Es ist 4 Uhr morgens; austehen. Als aller erstes mal 'ne Stunde joggen, sonst verlangt die Krankenversicherung nächstes Jahr das dreifache. Aber dank Krankenversicherungskart im Arm bleibt einem nix anderes übrig.

    Dann mal gefrühstückt. Lecker; aber nur was auf dem Diätplan steht. Die Kassenbeiträge...; auf geht's zur Arbeit.

    Seit das eigene Auto 8 Euro pro Kilometer Straßennutzungsgebühr (Gewerbetreibende befreit) kostet, muß man zwangsläufig öffentlich fahren.

    Nur muß man natürlich erstmal dahinkommen, da die Netze degeneriert sind; ist ja nur ab einem bestimmten Einzugskreis wirtschaftlich.

    Also auf's Fahrrad, und eine Stunde geradelt. Das ist Billiger, von der Straßennutzungsgebühr her. Laufen wäre zwar noch billiger, da das nur Gehwegnutzungsgebühr kostet, aber dann dauert das ewig.

    Dort muß man in einem völlig überfüllten Zug stehen, weil der Platz ja viel zu wenig ist; alternativen gibt's ja keine; und wer den öffentlichen Nahverkehr kritisiert, wird gleich als Öko-Terrorist gebrandmarkt, und man darf nicht mehr mitfahren... Aber 100 Kilometer als zumutbare Entfernung mit dem Auto fahren, wären alleine 1600 Euro Straßennutzungsgebühr für einen Arbeitstag...

    Die astronomischen Kosten für diese Fahrten werden natürlich postwendend elektronisch berechnet.

    Kaum am Arbeitsplatz angekommen, darf man gleich mit der Arbeit beginnen; Kaffe ist nicht, der ist nicht gut (die Kassenbeiträge).

    Durchgearbeitet bis Mittag; immer in gerader aufrechter Position, schließlich ist das noch am gesündesten, wenn man schon nicht während der Arbeit mal aufstehen und herumlaufen darf (selbstverständlich auch überwacht).

    Mittags gibt's 25 Minuten joggen und einen Proteein-Drink; mehr ist in der Mittagspause nicht drin.

    Abends geht derselbe Mist retour. Und man muß sofort nach Hause fahren, weil sonst die Unfallversicherung nimmer zahlt.

    Zu Hause stellen wir dann fest, daß der Kühlschrank wieder mal bestellt hat; lauter gesunde Kost - von lecker keine Spur mehr.

    Abend's noch etwas TV, natürlich mit sekundengenauer Abrechnung. Aber bloß nix kritisches gucken, und auch ja keine historischen Sendungen in denen was über freie Meinungsäußerung vorkommt.

    Nach einer Stunde geht's auch schon ab ins Bett, schließlich sollte man auf 6,5 h Schlaf kommen; hoffentlich schläft man auch gleich ein, schließlich kann man sich keine Erhöhung der Beiträge leisten.

    Urlaub braucht man ja auch nicht mehr, da man optimal kontrolliert gesund lebt. Und Wochenende braucht man da natürlich auch nicht mehr.

    Naja; bei den nächsten Wahlen mache ich meinem Ärger Luft so gut's geht; ich stimme für 2 h Mehrarbeit pro Woche statt 3 h, um den Ausbau des Überwachungsnetzes zu finanzieren.

    --------------------------------------------------------------------------------

    Also ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber Mißbrauchsmöglichkeiten gibt's 'ne Menge; es ist also an der Gesellschaft das vorzusehen, und entsprechend Gegenzusteuern. Aber optimistisch bin ich nicht wirklich; und stolz drauf, daß sagen zu dürfen...
     
  8. Cylibergod

    Cylibergod Kbyte

    Registriert seit:
    25. April 2000
    Beiträge:
    324
    Hallo,

    nun die Gefahr ist da. Man kann sowas natürlich optimal benutzen um Orvilles Vision vom Big Brother Wirklichkeit werden zu lassen. Hm......doch im Buch ist es Fiktion und ich denke auch bei uns wird es noch sehr sehr lange dauern. Man muss sich ja keinen Chip implantieren lassen. Zumindest soll es noch dauern bis der Ausweis unter die Haut geht ;-)

    Ansonsten kann doch schon heute ganz gut eine PErson überwacht werden. Wenn man z.B. immer mit Kreditkarte beim Tanken zahlt z.B. Da weiß man doch gleich wo der Mensch wann und wo war......

    Und diese Entwicklung mit den Kühlschränken die mitdenken usw. Hey, is doch gar nicht mal so ne schlechte idee. Aber man sagt uns nur immer was möglich wäre, eine tatsächliche Umsetzung dieser teilweise doch meiner meinung recht praktischen Features habe ich bis heute noch nicht sehen können. Schade eigentlich.

    Wäre schon geil, wenn mir mein Kühlschrank sagen würde, die Milch wird morgen sauer, drum koch doch hier gleich mal was damit. Er holt dann noch die benötigten Rezepte aus dem Netz für Mehlspeisen (da mein Kühlschrank, PC usw. durch mein einkaufsverhalten wissen dass cih gern Süßes mag) und übertägt sie ans Datapad das ich nun über meinen Herd hängen kann und nach Sprachunterstützung kochen kann.

    Sowas fänd ich wirklich killer, und wo bleibe ich da beobachtbar? Das ist doch nicht so schlimm oder? Ich meine, diese Infos sind ja nur innerhalb meines Haushalts gefloßen und ich kann ja kauf verweigern falls es heißt, da ist noch ne schnittstelle für Verbraucherzentrale drin usw.

    ICh bin schonmal gespannt wanns endlich soweit ist. Dann muss ich mir rezepte nicht immer selber suchen. Ich bin doch so faul.

    Also ich verstehe da die Panik nicht, einfach weiter wachsam die Entwicklung verfolgen, dann ist 1984 in der Vergangenheit noch ein Stück Zukunft entfernt....
     
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