Suche Grafikprogramm mit dem proffessionelle Broschüren etc macht!

Dieses Thema im Forum "Software allgemein" wurde erstellt von Andiii, 15. März 2004.

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  1. Andiii

    Andiii Kbyte

    Registriert seit:
    20. Juni 2002
    Beiträge:
    199
    Hallo,

    folgendes: Weiß jemand, mit welchem Programm die Agenturen die flyer, Broschüren etc anfertigen?

    Sie werden ja dann digital gedruckt ,oder ?


    Danke für deine Antwort

    mfg
    Andi
     
  2. =(Odin1.)=

    =(Odin1.)= Kbyte

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    180
    Also ich habe auch mal ein paar Flyer gemacht und habe dabei CorelDraw verwendet. Man muss sich zwar ein bisschen einarbeiten, aber dann kann man damit richtig gute Broschüren, Flyer usw. machen.
     
  3. Vaquero

    Vaquero Byte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    13
    Faltblätter und Broschüren unterscheiden sich schon durch die Dichte von Graphiken und Effekten.
    Wenige Seiten lassen sich in einem Graphikprogramm (zum Beispiel Corel Draw, Illustrator oder Freehand) zusammenstellen. Wenn es doch mehr Seiten werden (Broschüre, Heft), dann ist ein Projekt leichter zu verwalten, sicherer und stabiler, wenn die einzelnen Elemente (Photos, Zeichnungen) in verschiedenen Programmen vorbereitet werden und sie dann auf den Seiten in einem Satzprogramm (InDesign, Pagemaker, QuarkXPress) zusammengestellt werden. In Satzprogrammen kann man praktisch kaum zeichnen (dafür sind sie ja auch nicht konzipiert).

    Aber es ist nicht wichtig, daß man ein Programm wie InDesign benutzt, weil es die Profis benutzen, sondern es ist wichtig, daß man das, was man macht, gut macht, und das geht auch oftmals mit »normalen« Programmen wie Word.
    Word und Corel Draw beherrschen die meisten gut, und das ist viel viel besser, als von einem gewaltigen Profi-Programm überfordert zu werden.
    Deshalb ergibt sich praktischerweise, daß sehr viele ihre Faltblätter in Corel Draw fertigen.
    Diese Diskussionen über die Schwächen der jeweiligen großen Programme kommen mir vor wie ein Streit über die Unterschiede zwischen einem Mercedes 420 und einem Audi A8, wenn ich doch nur meine Oma eben ein Mal zum Arzt fahren möchte.

    Eine andere Frage ist, wer die Daten weiterverarbeiten soll. Der Dienstleister muß 1. das Programm haben und 2. einen Mitarbeiter haben, der sich auch wirklich mit dem Programm auskennt (denn sonst haben immer das Programm oder der Kunde schuld). Dabei kann immer noch sehr viel schief gehen: fehlende Daten verknüpfter Bilder, fehlende Schriften, heimliche Änderung der Laufweiten von Schriften durch Programme.

    Der sicherste und beste Weg sind PDF-Dateien, wobei man aber noch auf einiges achten muß, um gute PDF-Dateien zu erzeugen.
    Es ist nicht so, daß »sich einige Druckereien mit ordinärem PDF begnügen«, denn PDF ist nicht ordinär und es sind nicht nur einige Druckereien. Sondern: PDF ist ein ausgereifter und hochprofessioneller Standard der Druckvorbereitung, der sicherer ist als die Übernahme der Dateien für ein Graphik- oder Satzprogramm und damit weniger kostenträchtige Kontrolle durch den Dienstleister erfordert.

    Als solch ein Dienstleister habe ich mit MS Publisher nur schlechte Erfahrung (wenn auch keine katastrophale) gemacht.

    Natürlich können und sollen die Bitmap-Bilder in PDF komprimiert sein, zum Beispiel (200?)300 dpi mit JPG-high.

    Wenn man eine EPS-Datei erstellt und dann der Druckerei eine Farbbeschreibung mitgibt, kommt diese zu spät. Der Kunde muß die richtige Farbe schon in seiner Datei eingestellt haben. (Ich schreibe hier nicht von dem, was technisch möglich oder unmöglich ist, sondern von dem, was ein Normalbürger für sein kleines privates Vorhaben bezahlen kann.)

    Wenn Sie das erste Mal sich an ein Faltblatt, eine Broschüre oder ein Heft wagen, dann suchen Sie sich zuerst einen Dienstleister, der anschließend mit Ihren Daten umgehen kann und der Ihnen die ausreichende Qualität zu einem noch für Sie annehmbaren Preis liefert, und fragen ihn, was Sie tun sollen wie welchem Programm.
    Dort können Sie auch über die Farbauswahl und -einstellung sprechen, denn ein Anfänger darf seinen Bildschirmfarben nicht glauben, und wenn er eine ganz bestimmte Farbe erzielen will, dann kann die Druckerei ihm auch den »geheim-magischen« Zahlenkode dafür nennen.
     
  4. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    31.487
    Weit verbreitet ist z.b. Adobe InDesign. Am Ende brauchst du eigentlich nur eine Software die ein Projekt in EPS exportieren kann und idealerweise auch noch Format - und Farbbeschreibungen mitliefert bzw. dies auf das Zielmedium umrechnen kann. Für den kleinen Geldbeutel kann das auch der MS Publisher (ist aber an manchen Stellen etwas hakelig). Einige Druckereien begnügen sich auch mit einem ordinären PDF als Druckvorlage, allerdings sollten dann Bildelemente nicht kompremiert im PDF sein.

    Gruss, Matthias
     
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