Südkoreanisches Unternehmen verklagt Microsoft

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von vtrsp1, 13. April 2004.

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  1. vtrsp1

    vtrsp1 Byte

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    :aua: :confused:

    ich bekomm das alles nicht mehr auf die Reihe !

    Solln alle die gegen MS klagen doch selbst ein OS entwickeln & dann können sie ihre Software auch integrieren. Software bekommen sie noch hin, aber ein OS - alles "Pisser".

    Wäre ich BG würd ich es genauso machen. Jetzt wo er Geld hat, wollen sie alle was davon ab - ich würde, glaub ich, zum Mörder werden, wenn die alle mein Geld haben wollten.

    Sicher sind nicht alle seine Praktiken in Ordnung, aber wie schon gesagt - ich würds genauso tun !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Alle Klagen gegen MS sind meines Erachtens nur NEID - nagut fast alle.
    Immer dieses Gequatsche von keine Wahl haben. Ich hab doch die Wahl: Nehm ich's oder nehm ich's nicht.
    Dann geht man halt mal nicht zu Aldi & Co., sondern wählt den PCLaden um die Ecke und kauft sich nen anständigen PC mit evtl. Linux -> gewählt !!!
    Ich wählte trotz alle dem Win XP in der pro-Version & ich kann nicht meckern. Das Beste was MS bis dato rausgebracht hat.

    Ach ich hör jetzt auf...
    kootttzzzzttttt mich immer noch an

    tschau
    Manu
     
  2. bam001

    bam001 Kbyte

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    Das Misstrauen, das hier an den Tag gelegt wird, ist schon lange nicht mehr gesund sondern reine panik macherei.
     
  3. wm

    wm Kbyte

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    Paranoid ?
    Wenn gesundes Misstrauen Paranoid ist, dann ja.
    Man könnte ja sagen, wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Aber in diesem Falle sitzen wir User alle im selben Boot. Und es wird keinen geben der zuletzt Lachen kann.

    MfG

    Ein User
     
  4. realtwinny

    realtwinny Byte

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    Der Intellekt der meisten Schreiberlinge in diesem Thread scheint dem der PC-Welt zu entsprechen. (Das mag jeder auslegen wie er es will)

    Natürlich kann jeder User eine Wahl treffen, ob er das mitgelieferte oder das zu installierende Produkt verwendet.

    Dabei gibt es jedoch zwei grundlegende Probleme.

    1. Die Faulheit der meisten User (Warum etwas anderes installieren? Da ist doch schon was.... Das macht sonst nur unnötig Arbeit)

    2. Microsoft legt die Schnittstellen nicht offen. Mitbewerber sind hier gekniffen, weil deren Produkte zwangsläufig in der Funktionsvielfalt benachteiligt sind. Der IE z.b. wird bereits beim Windows-Start in Teilen geladen. Dadurch wirkt der IE Aufruf natürlich wesenlich schneller. Die Schnittstellen der OS-Routinen sind ein Buch mit sieben Siegeln. MS veröffentlicht sie einfach nicht. Dadurch werden eingebundene Dokumente schlechter oder gar nicht von den Mitbewerbern unterstützt.

    So sieht es aus!

    Meine Meinung: Macht MS platt!
     
  5. 100Ampere

    100Ampere Halbes Megabyte

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    Das kann unter Umständen besser sein, als mit der rosa Brille durchs Leben zu gehen.

    :muhaha: :totlach: Na klar.

    :confused:

    1) Wer soll es dann abschalten?:rolleyes:
    2) Für was wurde es dann entwickelt?:nixwissen
     
  6. bam001

    bam001 Kbyte

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    Weil sie ja ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen wollen.
    Office kann man ganz simpel deinstallieren (oder gar erst nicht installieren), trotzdem ist es auf den meisten Rechnern drauf.

    Bei den meisten wohl noch sehr viel. Bei ein paar wird nix mehr übrig bleiben, aber die haben eh schon Linux auf der Platte.

    Aber Paranoid samma eh nicht, oder? :-)

    1. Was hat dieses Thema mit Palladium zu tun? NICHTS.
    2. Wen wird Palladium treffen? NIEMANDEN (ausser ein paar User in ein paar Firmen, wo die User sowieso nix am PC machen dürfen außer arbeiten).

    Jeder wird das Palladium-Zeug jderzeit abschalten können, niemand wird jemals dazu gezwungen werden (egal ob unterm Windows, Linux oder was auch immer).
    Jede Firma die versuchen wird, die User zum Palladium-Wechsel zu ZWINGEN, wird in kürzester Zeit Konkurs gehen.
    Aja, und nach wenigen Wochen wird es schon die ersten Cracks geben :-)



    Ein denkender User ;-)
     
  7. wm

    wm Kbyte

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    Warum frage ich mich, warum gibt MS denn kein Tool heraus, das auf einfachem Wege den IE, Outlook, MSN und den Mediaplayer Deinstalliert ?
    Und schon wären für MS alle Kirschen gegessen. Danach würde man sehen, was von dem MS gewurschtel von den Usern auf der Platte gelassen wird. Vorher darüber zu spekulieren wäre eine rein Akademische Frage.
    Als Windows Shell gibt es genügend Alternativen und für den Rest sowieso. Aber, es würde eine Menge an Ressourcen an das System zurück gegeben werden. Einige Sicherheitslöcher weniger wären auch von Vorteil. Doch warum wählt MS nicht den einfachen Weg ?, weil es nicht ins Palladium Konzept passt, deshalb. Wenn dieses erst einmal greift in zusammenarbeit mit dem geplanten Sicherheits-Prozessor auf dem Motherboard. Dann wird es Diskussionen wie diese hier garantiert nicht mehr geben. Dann sind wir nur noch geduldete Gäste auf dem eigenen PC. Degradiert um Hard- und Software auf unsere Kosten auf dem neuesten Stand zu halten !
    Natürlich nur solche die ins MS Konzept passen. Denn Freeware wird dann wohl erst gar nicht mehr starten.
    Zwangsregistrierung, SP1 (teile davon), SP2 (teile davon) und das kleingedruckte in der Eula, sind nur Teilschritte zu dem was noch kommt.
    Der Media Player, IE etc. dienen nur dazu um von dem noch grösseren übel abzulenken.

    MfG

    Ein User
     
  8. arentzen

    arentzen Byte

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    Hallo,

    doch, das stimmt so. Netscape war lange Zeit führend und wollte dann Geld sehen. Erst damit wurde der große Umschwung eingeleitet. Damit und auch dadurch, dass Bill Gates plötzlich das Internet entdeckte. Aber von der Qualität eines IE 3 wollen wir ja mal nicht reden, gell.
    Weiterhin war es lange so, dass gewisse Funktionen unter Netscape nicht korrekt ausgeführt wurden - was gerade für Web-entwickler ein Problem war, die zwei Browser unterstützen mussten.

    Ich denke noch immer, dass sich Qualität durchsetzt. Wie viele Leute hier (und überall) hören ihre Songs mit Winamp statt mit dem Media Player?
    abgesehen davon - MS Office ist NICHT in WinXP implementiert und dennoch ein Standard. Obgleich ich OO die Daumen drücke... Warum? Warum hat es die Smartsuite nie geschafft? Oder WordPerfect? Hier konnte doch IBM nicht rufen, dass MS daran schuld ist, weil es das Office implementiert. Dennoch... Und wie sieht es mit Programmen aus, die im weiteren Office-Umfeld liegen? Mit Visio etwa? Oder die Encarta bei Lexikons?

    So, das war mein letzter Beitrag, denn dies ist imho eine Glaubensfrage. ich denke nicht, dass MS hier den Heiligenschein am Zappelband bekommen sollte. Aber ich denke, dass die Mitbewerber innovativ und strategisch sein sollten, statt zum gericht zu eilen.
    :bse:

    ga
     
  9. bam001

    bam001 Kbyte

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    Kann ich absolut nicht bestätigen. Ich bin damals vom Netscape auf den IE4.0 umgestiegen, weil der Netscape wesentlich instabiler war, die Handhabung zum kotzen genauso wie die Grafik und die Technik veraltet.

    Hätte der Netscape die Stabilität, Funktionalität und Usabilty vom IE schon vor MS gehabt, wäre der IE sicherlich nicht so verbreitet.

    Aja, der Mailclient vom Netscape war nochmal schlechter wie der Browser, sodass man da wieder ein anderes Programm (Eudora, ...) installieren mußte.
     
  10. 100Ampere

    100Ampere Halbes Megabyte

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    Also das stimmt nun wirklich nicht.
    Netscape ist von MS durch die Implementierung ins OS systematisch und mit voller Absicht platt gemacht worden.

    Und wer hier behauptet, man könne den IE einfach deinstallieren, der weiß nicht wovon er spricht.
     
  11. Der_Shogun

    Der_Shogun Kbyte

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    ich denke auch langsam , das dies einfach zu weit geht ....das erste land verklagt MS wegen dem InternetExplorer, das zweite land verklagt MS wegen dem MediaPlayer, das dritte land verklagt MS wegen dem InstantMessenger ....achja da war ja nochwas wegem dem MS-Java, das ist ja schon weg.

    der nutzer hat doch prinzipiell die freie wahl welches alternativprogramm er nutzt.

    irgendwann gibts garnixmehr zum System und dann muss man alles einzeln nachinstallieren !
    aber dann sehe ichs schon kommen und das geschreih geht wieder los wenn neue fehler auftreten, weil mit jeder neuen installationsroutine etwas schief gehen könnte.
     
  12. knob-creek

    knob-creek Byte

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    Zunächst möchte ich dem häufig geäußerten Argument widersprechen, die Zugaben zu MS-Systemen seien "innovativ". Alle strittigen Zugaben wurden von kleinen unabhängigen Firmen entwickelt, die dann tw von MS aufgekauft wurden oder deren Ideen dann schlicht abgekupfert wurden.

    Ob diese MS-Implementierungen dann "besser" waren (und wenn, nach welchen Kriterien) spielt dann keine Rolle mehr, weil die Massenträgheit dazu führt, daß sich nur besonders engagierte "Poweruser" überhaupt Gedanken darüber machen, ob es Alternativen zum MS-Fertigmenü gibt.

    Gegen die Macht des Faktischen -- der bereits auf dem Rechner installierten Software -- hat die eloquenteste Marketingabteilung eines mittelständischen Unternehmens keine Chance. Ihr dann Versagen vorzuwerfen ignoriert völlig die Kräfteverhältnisse.

    Auch die Innovationskraft kleinerer Firmen hält nur bis zum nächsten Update seitens MS -- das oben skizzierte Spiel läßt sich beliebig oft wiederholen.

    In der Wirklichkeit hält sich die Qual der freien Wahl in recht engen Grenzen, da man typischerweise nicht auf einer Insel lebt. Schon bei der Wahl von OS und Browser schränkt sich die Auswahl der Plug-Ins abseits des Mainstreams ganz schnell ein. Und viele Web-Seiten lassen sich ohne ein Flash-Plug-In der Version x.y nicht mehr bedienen.

    Outlook kennt ein Format von MIME-Attachments, die sich mit anderen Programmen als Outlook nicht mehr extrahieren lassen.

    Insofern ist die Monopolmacht von MS real. Das stellt sich dem naiven Anwender nicht unbedingt als Problem dar, zumal ihm mangels Kenntnis von Alternativen die Windows-Monokultur durchaus Vorteile bietet.

    Die Parallele zu IBM in dem 80er Jahren ist ein gutes Beispiel: Eine nicht völlig aus der Luft gegriffene Polemik sagt, wir würden heute noch immer vor grün flimmernden Textbildschirmen sitzen, hätte MS das damalige IBM-Monopol nicht unterwandert.

    Nur ist MS heute in der Position, in der IBM damals war. Und eine noch buntere Oberfläche allein ist noch keine Innovation.
     
  13. myfake

    myfake Byte

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    Hallo nochmal,

    wiederspricht nicht meiner obigen Aussage
    .... zumindest bislang. Schaun wir mal, wie das so weitergeht. Denn leider liegst Du hiermit
    ganz richtig.

    Aber im Gegensatz zur Telefonie besteht bei Programmen immer noch die Möglichkeit auf Freeware zuzugreifen.

    cu

    myfake
     
  14. arentzen

    arentzen Byte

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    Hallo,

    ich glaube, dass es darauf keinem Unternehmen ankommt. Ist schon länger her, da meinte Telegate, gegen die Telekom klagen zu müssen, weil die ihre Auskunft quersubventionierte. Tenor: Telegate kann das nicht, also findet kein Wettbewerb statt, also muss das verboten werden. Und außerdem müssen neue Nummern her für die Auskunft, denn sonst wählt jeder automatisch die von der Telekom.
    Die Reg-TP, die ohnehin zumeist gegen die Telekom entscheidet, nahm dies auf und verfügte im Sinne von Telegate. Das Fazit :
    - wesentlich höhere Gebühren
    - neue Nummern
    - Alle Auskunftsdienste hatten einen enorm hohen Werbeaufwand, der sich wieder auf die Tarife auswirkte.

    Was der Endkunde wollte, war wurscht. Der sah sich plötzlich mit immens höheren Kosten konfrontiert, wenn er die Auskunft anrief. Aber wir hatten einen Wettbewerb - hurra. Nutzte NUR Telegate und sonst keinem.

    So geht es auch auf anderen Sektoren. MobilCom und die 77 DM - Flatrate. nur, weil sie die nicht ALLEN willigen Kunden anbieten konnten,. durften die, die sie hatten, sie auch nicht behalten. Hurra, Gleichberechtigung und Wettbewerb.

    Bei all dem Geschrei um MS sollte man nie vergessen, dass sich die meisten Unternehmen im Kampf gegen Redmond selbst ins Knie geschossen haben. Und zwar derart, dass man die Verantwortlichen mit Win98 nicht unter 100 Stunden bestrafen sollte.
    * Netscape - Marktführer im Browser-Sektor. So lange bis sie androhten, dne Browser kostenpflichtig zu machen. Alle liefen zur damals einzigen Alternative - IE.
    * IMB mit dem ersten großen 32bit-OS OS/2 (Veteranen und Bankangestellte erinnern sich). Schön, bunt und schnell. Ach, Spieler wollen das OS/2 auch? Nun ja, es gibt da so ein Konfigurationstool, und die 32 beliebtesten Spiele sind schon konfiguriert...(O-Ton IBM-Messestand auf der "Computer 95" - noch bevor Win95 auf den Markt kam. Keiner kaufte es, denn die meisten (auch wenn gegenteilig beheuptet) spielen mit der Kiste auch (da ist es wie bei ****os - keiner schaut sie, aber sie werden in einer Videothek am meisten ausgeliehen).
    * Wieder IBM - OS/2: Ja, die Smartsuite erscheint in einer neuen version. Nein, nicht für OS/2 sondern erst für Win95. Aha. Man unterstützt also erst das fremde OS, bevor man zum eigenen geht? Komisch...
    * AOL nach dem Kauf von Netscape: Ja, wir haben jetzt Netscape. Aber in der AOL-Software wird weiterhin der IE...

    Die Liste ließe sich hier fortsetzen und fortsetzen. Aber dann klagen, wenn nur noch wenige mit dem Netscape browsen...

    Wie gesgat - es kommt es den Firmen nie auf den Kunden an. jeder Firma will eines - Geld machen. Und zwar AUF KOSTEN des Kunden. Also wird geklagt, und wenn das bedeutet, dass der Endkunde wieder umdenken oder Geld ausgeben muss... Denn wohin kommen wir denn, wenn der MEssenger und der Browser aus Windows rausgenommen werden? Bald wieder zu kostenpflichtigen Programmen, für die wir dann wieder latzen dürfen.

    Gruß
     
  15. myfake

    myfake Byte

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    Hallo zusammen,

    ich kann arentzen nur zustimmen. Jeder User hat die freie Wahl, welches Programm er nutzen will. Niemand wird dazu gezwungen, ein OS aus dem Hause MS zu nutzen. Die meisten alternativen BS bieten in der Zwischenzeit auch die Möglichkeit MS Office darzustellen (wenn man es denn wünscht - bzw. dies "nowendig" sein sollte).

    Nicht in Ordnung ist es, wenn MS andere Anwendungen bewußt torpediert (schlechte Schnittstellen, etc.). In diesem Fall wäre aus meiner Sicht eine drakonische Strafe angemessen (schnell durchsetzbar, da sie sonst verpufft!!).

    Eigentlich macht MS nichts anderes, als seine Marktstellung zu festigen und auszubauen. Dies sichert (nicht nur in Amerika!!) einen Haufen Arbeitsplätze - zumindest innnerhalb des Konzerns. Wenn in anderen Firmen schlechtere Arbeit geleistet wird - und sei es nur eine wesentlich schlechtetere PR Arbeit - dann sollten sich die zuständigen Manager dort einmal Gedanken machen und nicht den leichten Weg der Klage beschreiten.

    Vielleicht denkt der ein oder andere auch einmal daran, dass MS nciht von heute auf morgen auf den Platz gekommen ist auf dem sie jetzt sind. Sie mußten sich damals gegen einen Giganten wie IBM behaupten, der einfach die Entwicklung verschlafen hat! Wo ständen wir wohl heute, wenn es diese Entwicklung nicht gegeben hätte? Ich denke, dass im Durchschnitt der Anweder deutlich mehr von MS profitiert.

    cu

    myfake
     
  16. bam001

    bam001 Kbyte

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    1. Genau diese "Zugaben" waren doch u.a. mitverantwortlich für den erfolg von Windows
    2. Wieso soll sich ein Unternehmen vorschreiben lassen, was für Produkte es produziert
    3. Niemand muss den IE oder Mediaplayer oder MSN verwenden, kann man alles deinstallieren
    4. Viele dieser Zugaben sind zu "oberflächig" und haben eine mangelhafte Funktionalität (Mediaplayer kann keine SVCD oder DVD abspielen, beim IE hats auch schon lange nix neues mehr gegeben, ...). Also wenn man ein einigermassen gutes Produkt schreibt, hat man sehr wohl gute chancen, sich gegen das MS-Produkt durch zu setzen.

    Klar, wenn es um unlautere Praktiken geht (Knebeln der Händler usw.) gehört das gestraft, aber einer Firma vorschreiben, welche Produkte sie verkaufen darf, find ich schon stark.
     
  17. arentzen

    arentzen Byte

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    Hallo,
    sowohl auf meinem Rechner als auch auf meinem Notebook sowie auf den beiden Rechnern meiner Frau (Stationärer PC und Notebook) läuft WinXP Prof. Wenn wir - arbeiten in getrennten Räumen - chatten, tun wir es immer öfters über Yahoo Messenger, da uns der MSN zu "unsicher" war, was den Datenschutz angeht. Wir haben also die Wahl, obwohl der MSN installiert war, als wir die Rechner einrichteten.
    Surfen tu cih auch - aber nicht mit dem IE, sondern meist mit dem Netscape 7.1 -> wieder habe ich Wahl und habe sie genutzt.
    Das Problem der kleinen Firmen ist imho nicht, dass MS Messenger und Browser implementiert, sonderen dass sie den Kunden nicht klarmachen können, ihre Produkte statt die von MS zu nutzen. Es mag schwerer sein, einen Kunden davon zu überzeugen, eine neue Software zu installieren, wenn schon eine mit gleichen Funktionen implementiert ist. Hat man aber eine höhere Qualität und ein Mehr an sinnvollen (!) Funktionen und Sicherheit, dann klappt das auch und der User lässt den installierten Messenger links liegen. Natürlich ist es leichter, MS zu verklagen. Aber die Frage ist doch, ob man diese Energie nicht liebe rin Produkte stecken sollte, gegen die MS blass aussieht. Denn keiner wird ernsthaft sagen können, dass MS die besten und sichersten Produkte herstellt. Oder?

    Grüße
     
  18. Bjay12

    Bjay12 Byte

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    113
    dann schau dir mal xp an..du arbeitest immer mit dem IE als desktop, windows explorer und browser! Damit ist der IE bestandteil des Betriebssystem!:rolleyes:
     
  19. it-praktikant

    it-praktikant Megabyte

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    Microsoft könnte meiner Meinung nach dem ganzen ganz leicht aus dem Weg gehen, indem sich der Konzern teilt.

    Meinetwegen in 'Microsoft Operating Systems' (Betriebssysteme und Systemsteuerung), 'Microsoft Internet Stuff' (Internet Explorer & Co.) und 'Microsoft Software Solutions' (Office und alles andere).
    Damit könnte dann niemand mehr behaupten, dass Microsoft seine Stellung auf einem Sektor für einen anderen ausnutzt.
    Natürlich müssten es wirklich verschiedene Unternehmen werden, die auch autonom agieren.

    Aber, es ist nur eine Meinung ...

    Ciao it.
     
  20. wm

    wm Kbyte

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    Stimmt, unfaire Praktiken müssen bestraft werden. da stimme ich zu.
    Aber ein Zeichen ist es alle mal !
    Gerangel unter den grossen scheint heutzutage normal zu sein. Aber, wenn jeder kleiner Pisser nun anfängt MS ans Bein zu Pinkeln und auch damit durchkommt. Dann, haben wir eventuell den Anfang vom Ende miterlebt. Den Untergang eines Dinosauriers. Oder aber MS beschliesst endlich einmal den Forderungen nachzukommen und sich auf das BS zu konzentrieren, statt auf die dreingaben die keiner will. Doch ich denke weit gefehlt, MS versucht wohl die Klagen soweit hinauszuziehen, bis das Palladium Projekt steht. Und alle Klagen sich selbst überlebt haben. Aber keine Bange, MS wird es überleben, hat es ja nun genug Standbeine, mittlerweile.

    Viele Hunde sind des Hasen Tod !

    MfG

    Ein User
     
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