Suse-Verkauf: Erste Reaktionen - Unternehmen bleibt in Nürnberg

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sinus, 5. November 2003.

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  1. Bernd4242

    Bernd4242 ROM

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    Ich kann nur hoffen, dass Novell diesem Ziel treu bleibt.
    Als Mitarbeiter eines Nürnberger IT-Dienstleisters (http://www.muekno.de) würde dies meine Arbeit noch mehr
    bereichern.
     
  2. Bernd4242

    Bernd4242 ROM

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    Als Mitarbeiter eines Nürnberger IT-Dienstleisters (http://www.muekno.de) mit Schwerpunkt Novell und einem Linuxbereich beobachte ich diesen Kauf voller Interesse.

    Novell hat bereits angekündigt, die Vertriebswege in den USA
    für SuSE bereit zu stellen. Nachdem es kein RedHat 10 geben wird, wird das Interesse zum jetzigen Zeitpunkt auch sicherlich
    größer sein, als bei den ersten Imperial-Bestrebungen SuSEs.
     
  3. Bernd4242

    Bernd4242 ROM

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    Nachdem Novell bereits seit einigen Jahren in Richtung Linux
    tendiert und immer breitere Unterstützung für das freie Betriebssystem bietet, glaube ich, daß dieser Kauf ein wirkliches
    "Schnäppchen" für beide Firmen ist.

    Nachdem RedHat einen Grossteil seiner Betriebssystemversionen an eine Community abgegeben hat, ist SuSE - und damit nun Novell - der letzte wirklich große Distributor.

    Als Mitarbeiter eines Nürnberger IT-Dienstleister (http://www.muekno.de) mit Schwerpunkten in NOVELL, LINUX und Microsoft begrüßen wir es sehr, dass sich Novell in unserer
    Stadt engagiert.
     
  4. sinus

    sinus Megabyte

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    1.447
    Im krassen Gegensatz zu den einlullenden Kommentaren zur Suse-Übernahme durch Novell sehen ich und andere Suse-Freunde in meinem Umfeld den Deal nicht positiv.
    Ein US - Loser, der ab der zweiten Stunde der Netzwerktechnik-Verbreitung durch Habgier und mangelnde Innovation den Anschluß verpasste, hat sich Suse zum Schnäppchenpreis unter den Nagel gerissen. Beim Studium der bisherigen Anteilseigner von Suse wird klar, warum dieser Deal möglich war. Von der neuen Konstellation verspreche ich mir für Suse Folgendes:

    1. Gängelung der bisherigen Softwareentwicklung bei Suse
    2. Einführung der Novell (Hoch)-Preispolitik
    3. Beerdigung einer von US-Interessen freien Softwarelösung.

    Besonders der Punkt 3 ist für Deutschland und die EU negativ zu bewerten. Der Lichtblick, diverse Microsoft Schnüffel- und Monopolapplikationen in unseren Behörden durch unabhängige Software ablösen zu können, verdüstert sich. Hier haben unsere Regierung und Siemens versagt. Siemens hätte ohne Probleme Suse kaufen können und verfügt über die von Suse benötigten weltweiten Vertriebsstellen, sowie eine traditionelle Nähe zu den Deutschen Verwaltungen. Unsere Regierung hätte die eigenen Interessen nachdrücklicher verfolgen müssen.
    Eine große Chance wurde vertan.
     
  5. BodoGiertz

    BodoGiertz Kbyte

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    154
    Zum anderen haben wir ja noch z.B. Mandrake, was ich persönlich besser find als SuSE (aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache), Debian, Red Hat und die ganze BSD- Schiene.

    Das mag ja sein, aber SuSe war ben die einzige deutsche Firma, die ein BS entwickelt und Verkauft hat.

    Langfristig ist eine Investition in Linux eine Investition in die Zukunft. Die haben sich jetzt mal wieder die Amis unter den Nagel gerissen.

    Ich finde das Ganze unverantwortlich von den bisherigen SuSe-Anteilseignern.

    Steht nicht im Grundgesetz, dass Eigentum Verpflichtet und das sein Gebrauch auch dem Wohl der Allgemeinheit dienen soll ?!!!

    Die paar Milliönchen Anteile hätte Z.B. die Deutsche bank auch noch aufbringen können. Da muss man sich nur mal die Vorstandsgehälter ansehen . . .
     
  6. Sveni2211

    Sveni2211 Kbyte

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    211
    Also ich seh das nicht so riskant.

    Auf der einen Seite hat Novell jetzt zum ersten Mal ein Server- und eine Desktopbetriebssystem, welche sie aufeinander abstimmen und zusammen vertreiben können. Denn das hat Novell immer gefehlt. Während Redmond immer beides zusammen auf den Markt geworfen hat (Dos-Lanmanager mit MS-Server, Windows NT Server/2000/2003 und Windows 3.11, NT 3.51, NT 4.0, 95,98,ME, ...) konnte Novell immer nur den Serverpart bieten und ich denke mal, das so auch die Verbreitung von MS-Clients gefördert wurde.

    Zum anderen haben wir ja noch z.B. Mandrake, was ich persönlich besser find als SuSE (aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache), Debian, Red Hat und die ganze BSD- Schiene.
     
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