Suse8.1 , Kein KDE-Login mehr möglich

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von ghost rider, 7. April 2004.

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  1. ghost rider

    ghost rider Megabyte

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    Hi @ll,

    tja, nun haben mich die Tücken des Details erwischt..., der liebe Gott bestraft die kleinen Sünden ja bekanntlich sofort.... .

    Also ich hab seit heute folgendes Problem:

    Ich kann Linux zwar hochfahren, jedoch ist über den KDE kein Login mehr möglich. Es erscheint zwar die Maske zur Anmeldung, aber KDE / X-term kann eben nicht mehr gestartet werden, weder als normaler User, noch als root.

    Die einzige Möglichkeit ins System zu gelangen ist das Login via Konsole im "sicheren Modus".

    Wenn ich als root dann denn KDE / X-term starten will, erhalte ich folgende Fehlermeldung, die auch unter dem "normal-User-Login" identisch ist:



    Zitat:
    --------------------------------------------------------------------------------

    $HOME directroy (/root) bzw. $HOME directory (/home/normaluser) is out of discspace , KD is unable to start, $Display is not set
    --------------------------------------------------------------------------------



    Zusätzlich erscheint wenn ich als root in der bash : "xterm" eingebe folgende Fehlermeldung:


    Zitat:
    --------------------------------------------------------------------------------
    x-term:

    This Programm is an suid-root-programm or is being run by root user.... suid bit sollte geändert werden um mehr Fehlermeldungen zu erhalten usw.

    Can not open display: %s
    --------------------------------------------------------------------------------



    Hier noch diverse Meldungen die mir aufgefallen sind:


    Zitat:
    --------------------------------------------------------------------------------
    - Bootoptionen:

    vga =791 (das ist ja ok).
    root=/dev/hdc1 (ist soweit auch ok).

    -Bootlogs:

    Run Level 5 ===> failed!
    Initializing randum number generator ===> failed!

    can?t write on /dev/var/log no space on device
    --------------------------------------------------------------------------------




    Das komische ist aber, daß ich wenn ich über die Konsole enlogge, egal ob als Normaluser oder als root, der Zugriff auf die Home-Verzeichnisse durchaus möglich ist....

    Hatte gestern mehrfach zwischen Windows und Linux gewechselt und urplötzlich kann ich mich nicht mehr unter Linux wie gewohnt einloggen...

    Zur Info:

    Linux und Windows (98SE) sind auf unterschiedlichen Festplatten installiert. Weiß jemand von Euch Rat und kann mir helfen? Ansonsten bliebe mir nur noch ne andere Festplatte einzubauen, dort nochmals Linux zu installieren und dann von dieser auf die jetzige Linux-HD zuzugreifen, was natürlich enorm umständlich und mit viel Aufwand verbunden wäre.
     
  2. ghost rider

    ghost rider Megabyte

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    Hi,

    jetzt ist ein erneutes Problem aufgetreten. Ich wollte heute nachträglich meinen Drucker über Yast / Yast2 bzw. das KDE-Kontrollzentrum konfigurieren, als sich mein Rechner aufgehangen hat, nach dem Aufruf von Yast2.

    Also hab ich den Rechner über die Root-Konsole runtergefahren und neu starten lassen. Bei dieser Aktion gingen jedoch leider die Partitionstabellendaten verloren, wodurch mir jetzt wieder kein KDE-Login möglich ist.

    Es kommt wieder die Meldung:

    blalbalba is out of Diskspace

    ...was aber unsinnig ist, daß ich die Root- , Swap- und Bootpartition zu je 5 GB eingerichtet hatte, und eine logische Partition die in erweiterte Partitionen zu je 20 GB unterteilt ist.

    Wenn ich über Yast und fdsik dann die Partitionstabelle abfrage so wird mir die komplette 80GB-Festplatte als "frei" angezeigt.

    Die Daten der vorher definierten Partitionen sowie die Zylinder- / Sektorenparameter sind jedoch korrekt wiedergegeben.

    Ich möchte es jetzt wieder so hinbekommen, daß ich mich wieder normal mit graphischer Unterstützung einloggen kann.

    Auf die Dateien, Daten kann ich per "cd" Befehl aber nach wie vor zugreifen. nur ist bei der root-Partition allen Verzeichnissen und Dateien ein "." vorangestellt. Jeder Versuch dies mit "chmod -a +r+w+x" zu ändern wird mit der Meldung "permission denied" quittiert.

    Wenn ich nun Linux "drüberinstalliere" und dabei die ursprüngliche Partitionsgrößen beibehalte, bleiben dann meine Daten erhalten? Bzw. mit welchen chmodparametern bekomme ich wieder vollen Zugriff?

    Desweiteren hätte ich ein paar Dokumente die ich vorsichtshalber per Konsole ausdrucken möchte, damit sie nicht verlorengehen, kann ich dies direkt über die Befehlszeile tun? Wenn ja, mit welchem Befehl und welchen Parametern?

    @gnagfloh:

    Zu Deiner vorherigen Antwort möchte ich anmerken, daß es mir in diesem Falle das effektivste erschien, neu zu installieren, als jetzt mühseelig nach den notwendigen Parametern zu suchen, welche ich als Linux-Neuling jetzt eh noch nicht gleich überschaue...

    Was die Logfiles aussagen ist mir durchaus klar, nur der Grund warum das jetzt wieder auftritt, insbesondere bei einer 80GB-Platte ist mir wirklich schleierhaft.
     
  3. gnagfloh

    gnagfloh Kbyte

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    Ich finde das echt lustig!

    Linux != Windows

    Anstatt eine echte Problemlösung anzugehen, wird gleich mal neu installiert - nach Möglichkeit mit den gleichen Fehlern wieder.

    Ist ja auch kein Problem. Die neuen Distris machen's möglich. Sogar besser und effektiver als unter dem Urvater der Installorgien :D
    Ist die Kiste schnell genug, ist eine komplette SuSE mit Programmen fast noch schneller drauf als ein nacktes XP.

    Nur eines vergessen die meisten dabei. Durch das schöne Klickibunti zerschießt man sich das System genau so schnell, wie man Windows erden kann. Dabei gibt Linux großzügig Hilfe und Auskunft.

    Man Jungs - und auch Mädels - lest doch erst mal die Fehlermeldungen und die Logfiles!
     
  4. ghost rider

    ghost rider Megabyte

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    @ cirad:

    Die ursprüngliche Platte war zwar nicht die größte, aber zumindest war schon noch Platz vorhanden um starten zu können...

    Ich werd jetzt mal auf meine neue HDD ne Neuinstallation machen und dann die persönlichen Daten von der alten HDD rübersichern und anschließend Suse auf der alten nochmals drüberinstallieren.... und dann schauen ob ich wieder normalen Zugriff habe auf die alte HDD.
     
  5. rapmaster

    rapmaster Halbes Gigabyte

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    hehe
    willkommen im club :)
    auch ein freebsduser *yuhuu*

    mfg
     
  6. cirad

    cirad Kbyte

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    Naja, Unix ist ja eher eine "Betriebssystemgruppe", weniger ein Betriebssystem, außer man spricht vielleicht vom Urunix. Selbst nutze ich FreeBSD. Ich habe aber auch lange Zeit Debian und Gentoo genutzt, nur vergißt man Details so schnell und wenn man sie dann nicht nachgucken kann ... (:

    # daß Deine jetzige Antwort konstruktiver
    # ausgefallen ist, als die erste
    Mal ganz ehrlich, was soll man zu "out of diskspace" oder "no space on device" schreiben? Eindeutiger geht es ja nicht mehr. Du hast weder geschrieben, was du dagegen gemacht hast, noch was es bewirkt hat, noch was danach für Fehlermeldungen kamen.

    Bei entsprechender Fragestellung habe ich auch mit konstruktiv(er)en Antworten keine Probleme. (:
     
  7. ghost rider

    ghost rider Megabyte

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    @cirad:

    Na, schön, daß Deine jetzige Antwort konstruktiver ausgefallen ist, als die erste, danke. Wie gesagt, so tief bin ich mit Linux noch nicht vertraut, daß ich alles schon perfekt überblicken würde...

    Welches BS nutzt Du denn? Unix?
     
  8. rapmaster

    rapmaster Halbes Gigabyte

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    :p
     
  9. cirad

    cirad Kbyte

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    ls -l zeigt dir auch SymLinks an, da muß man nicht extra "rumfilen". (:
     
  10. rapmaster

    rapmaster Halbes Gigabyte

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    stimmt
    dazu installiert man file und führt:

    file /dev/cdrom aus

    um infos über cdrom zu erhalten

    mfg
     
  11. cirad

    cirad Kbyte

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    # Du stellst Dir mit Deiner Antwort ein deutliches Armutszeugnis aus: Kein Problem, hab' ich doch gern' gemacht. *g*

    # Die Swappartition wurde mit dem Mountpunkt "/Swap" eingerichtet: Unwahrscheinlich, Swap hat keine Mountpoints.

    #und dort konnte ich die Rootpartition ohne weiteres unmounten: root ist die einzige Partition, die sich im Betrieb nie umounten läßt. Es ist halt die Wurzel. Nur remounts sind im Betrieb möglich.

    # ... auf die CD-Laufwerke zugreifen können: Nun, da stecke ich zu wenig in den Linux-spezifischen Details, als das ich dir eine Schritt für Schritt Anweisung geben könnte. Also nur richtungsweisende Hinweise.
    1) /dev/cdrom ist afaik nur ein SymLink auf das eigentliche Device. Dieses Device sollte beispielsweise root:cdrom (Owner root, Group cdrom) gehören.
    2) Sollte die Syntax und das Configfile unter Linux identisch sein, findest du es unter /etc/devfs.conf und trägst da etwas wie
    own hdd root:cdrom
    perm hdd 0640
    ein (Achtung: afaik ist auch hdd unter Linux nur ein SymLink. Keine Ahnung, wie das gehandhabt wird). 0440 als Rechte sollten auch ok sein.
    3) Jeder User, der der Gruppe cdrom angehört, kann dann auch auf das CD-LW zugreifen.
     
  12. ghost rider

    ghost rider Megabyte

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    @Rattiberta & gnagfloh:

    Erst mal vielen Dank für Eure Antworten und Hinweise.
    Jepp die ursprüngliche HDD ist wirklich nicht die größte gewesen, allerdings hatte ich die Meldung "Out of Diskspace" dahingehend interpretiert, daß aus irgendeinem Grunde dieser Datensektor nicht erreichbar ist (Partitionstabellenfehler)...

    Es könnte aber auch möglich gewesen sein, daß bei der Rücksicherung der Zugriffsrechte, welche ich experimentierhalber von "sicher" auf paranoid und wieder zurückgestellt habe, was schief gelaufen ist, und sie nach wie vor auf "paranoid" sind und deshalb der Zugriff auf die besagte Datei nicht möglich ist, durch den KDE-Prozess.

    Da ich gestern eine 80GB-HDD eingebaut habe, habe ich auf dieser jetzt Linux nochmal installiert und anschließend die ursprüngliche HDD als Slave integriert und die wichtigen Daten auf die neue HDD gesichert.

    Hierbei mußte ich jedoch feststellen, daß dann auch das neue Linux nicht mehr richtig wollte, nachdem ich nach dieser Aktion mein CDR-Laufwerk wieder als Secondary-Slave angeschlossen hatte, dann kam immer "Grub Disk-Error"... warum (?)...

    Grub ist vorerst noch in den Bootsektor der Windows-HDD integriert, da aus mir jetzt noch nicht erklärbaren Gründen bei der Neuinstallation von Linux auf die 80er HDD, es nicht geklappt hatte, direkt von der neuen HDD zu botten, nachdem ich ursprünglich dort den Bootloader installiert hatte.

    Ein weiteres Phänomen war, daß nachdem ich nach der Sicherung von der alten HDD auch bei der niegelnagenneuen Installation auf der 80er-HDD dort auch nur noch ein Login über Konsole möglich war.... (vorerst noch) Rätsel über Rätsel für mich...

    Könnt Ihr mir da vielleicht sagen, was da nicht genau hingehauen hat?

    Ein weiteres Problem beschäftigt mich jetzt noch bei der Neuinstallation:

    Dort habe ich die Rootpartition mit "/" gemountet in der Größe von 10 GB. Die Swappartition wurde mit dem Mountpunkt "/Swap" eingerichtet in der Größ von 1 GB und eine erweiterte logische Partition ebenfalls von 10GB.

    Wenn ich jedoch jetzt die Rootpartition als "root" unmounten will, dann kommt immer "Device ist busy". Bei der alten Linuxinstallation hattte ich im Prinzip die selbe Konstellation nur eben mit kleineren Größenzuordnungen und dort konnte ich die Rootpartition ohne weiteres unmounten.

    Jetzt noch eine weitere Frage zur alten HDD:

    wenn ich dort Linux neu installiere ohne die Partitionseinstellungen zu ändern, gehen die Daten ja nicht Verloren, nur wird Grub dann ja neu eingereichtet (hab ich testweise bei der neuen HDD ausprobiert und da gabs dann keine Probs mit den Testdaten). Wenn ich dann nach der Neuinstallation von Linux auf der alten HDD anschließend die neue HDD wieder anschließe, kann es dann sein, daß Grub damit nicht mehr zurecht kommt und deshalb dann der richtige Mountpunkt von "root" nicht mehr gefunden wird?


    Und noch eine Frage zur Rechtevergabe:

    Bei der Neuinstallation habe ich mir drei Gruppen eingerichtet:

    Stammuser: diese Gruppe soll auf Drucker , Scanner zugreifen können und für diverse Dateien erweiterte Rechte haben.

    Internet:

    Diese Gruppe soll ausschließlich auf das Modem (dialout) und das Homeverzeichnis dieser Gruppe zugreifen dürfen um dort zu speichern, woanders nicht. Auch soll es dieser Gruppe nicht erlaubt sein, andere Devices zu mounten (HDD?s (Partitionen)/ CDR-Laufwerke).

    Gast:

    Diese Gruppe soll nur auf das eigene Homeverzeichnis zugreifen dürfen und sonst keine Rechte haben.

    Wenn ich jedoch dann entsprechende User einrichte und diesen Gruppen zuordne, so ist es sehr wohl möglich, daß diese User (Gast / Internet) auf die CD-Laufwerke zugreifen können, obwohl ich sie in Yast den gruppen CDROM usw. nicht zugeordnet habe...
    Anscheinend müssen da noch andere Einstellungen vorgenommen werden, welche?

    @cirad:

    Du stellst Dir mit Deiner Antwort ein deutliches Armutszeugnis aus, jedoch bin ich zu gut Erzogen um hier näher und äußerst deftig drauf einzugehen. *Plonk*
     
  13. cirad

    cirad Kbyte

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    Guckst du dir deine Fehlermeldungen auch mal an? Da steht doch alles.
     
  14. gnagfloh

    gnagfloh Kbyte

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    Ob das stimmt, was Rattiberta schreibt erfährst du, indem du auf der Konsole mal

    df -h

    eingibst.

    Dann heiß es nur noch den Übeltäter finden und die Datei löschen oder woanders hinspeichern.

    > HOME directroy (/root) bzw. $HOME directory (/home/normaluser) is out of discspace , KD is unable to start,

    sagt eigentlich, daß kein Platz mehr ist (für Root sind aber beim FS ext2 noch 5% vom Plattenplatz aus Sicherheitsgründen reserviert).

    Das gute alte ext2 ist für manche Problemlösungen immer noch Spitze!
     
  15. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

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    Hallo ghost rider,

    könnte es sein, dass diese Fehlermeldungen recht haben und wirklich der Platz auf den betreffenden Partitionen aus gegangen ist?

    MfG Rattiberta
     
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