Tarifwechsel nicht erfolgt wer hat Recht

Dieses Thema im Forum "Internet: DSL, Kabel, UMTS, LTE" wurde erstellt von seppl2, 26. Juni 2003.

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  1. seppl2

    seppl2 Byte

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    Es gibt mal wieder Ärger mit t-Online. Am 4.07.2003 beantragte ich online den wechsel auf dsl Flat und druckte mir auch die "Tarifwechsel" Bestätigung für meine Unterlagen aus. Als ich am 10 noch keine Änderungs-email erhalten habe rief ich die Hotline an, wo mir der durchgeführte Wechsel bestätigt wurde. Um sicher zu gehen rief ich am 11 noch einmal an und schaute auch online unter meinen Benutzerdaten -aktueller Tarif -> dort stand auch dsl Flat.
    Also surfte ich munter drauf los, bis die erste Rechnung mit 268,00? by call
    Tarif mich bald wahnsinnig werden ließ. Bei meinem darauf folgendem
    Anruf sagte man mir aber der Tarif sei noch nicht umgestellt, man werde dies aber sofort tun. (28.05.2003)
    Nach unzähligen Anrufen und verschiedenen Faxen wurde mir mitgeteilt das die Kosten Rechtens sind, da der Tarifwechsel laut Recherche ja erst am 28.5 03 durchgeführt wurde.
    Nun fühle ich mich total vera......
    Auf meine Frage wieso dann unter aktueller Tarif dsl flat stand kam die Anwort
    dies ist ja nur der "beauftragte Tarif" gewesen.

    Hat jemand schon den selben Fall gehabt? Lohnt sich der Gang zum Anwalt?
    Gruß
    ralahma
     
  2. seppl2

    seppl2 Byte

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    Ich habe meinen TFlat fristgerecht am 24.06.03 zum 30.06.03 per Fax gekündigt und erklärt, daß ich ab 01.07.03 bei 1&1 den 5GB DSL bestellt habe.

    Anschließend kamen mir aber Bedenken, daß ich ja ohne T-Online das T-Online Banking nicht mehr nutzten kann. Mir wurde geraten, die Kündigung unter der Voraussetzung zurückzunehmen, daß ab 01.07. ein T-Online bycall Tarif eingerichtet wird.

    Dem habe ich telefonisch am 25.7. der Hotline gegenüber zugestimmt.
    Als ich am 27.07. zufällig in meine T-OnlineKundendaten sah, sah ich zu meiner Überraschung daß die Umstellung von TFlat auf Bycall bereits am 26.06. ohne meinen Auftrag bereits erfolgt war.
    Es gelang mir nicht dies online zurück auf TDSL zu ändern.

    Ein sofortiger Anruf bei der kostenpflichtigen T-Online Hotline beruhigte mich: "eine Änderung ist nur 1 x in 30 Tagen möglich. Ich könne mich aber darauf verlassen, die Umstellung sei im System erst zum 01.07. vorgesehen. Was im Kundencenter über eine vorzeitige Umstellung per 26.07. stehe sei falsch."

    Auf diese Aussage habe ich mich verlassen und bekam eine Rechnung über Bycall Gebühren vom 26.06. bis 30.06. von über 99 Euro.
    T-Online behauptet in einerer Bestätigungs-Email vom 26.06. an eine von mir nur noch selten benutzten Emailadresse (bin bei gmx) stehe doch deutlich, daß man innerhalb 14 Tagen schriftlich Widerspruch gegen die Umstellung einlegen müsse. Nach den telefonischen Auskünften der T-Online Hotline habe ich aber dafür keinen Grund gesehen und erst bei Rechnungserhalt protestiert und die Ermächtigung zur Lastschrift der Telekom Rechnung sofort wiederrufen und nur die unstrittigen Posten bezahlt.

    Alle meine Einsprüche wurden von T-Online abgewiesen mit Hinweis auf eine Bestätigungs Email der ich 14 Tage lang hätte schriftlich wiedersprechen müssen.
    Da ich den Namen des T-Online Gesprächspartners, der eine falsche Auskunft gegeben hätte nicht nennen könne, sei mein Gespräch nicht beweisbar.

    Ich dagegen bin der Ansicht, daß eine schriftliche Kündigung per 30.6. mit klarem Hinweis, daß ich ab 1.7. bei 1&1 eine Flatrate bestellt habe nur dann zurückgenommen wird, wenn T-Online ab 1.7. eine Umschaltung auf Bycall macht, damit ich ab 1.7. T-Online Banking nutzen kann nie so ausgelegt werden konnte, daß ich eine Sofortumschaltung auf Bycall wünsche. Die Bedingung zur Rücknahme der schriftl. Kündigung ist also nicht erfüllt. Die Kündigung gilt weiter.

    Mein Protestgespräch mit T-Online Hotline kann aus den Einzelpostenliste der Telekom nachgewiesen werden, allerdings nicht der Inhalt. Mein Gesprächspartner habe in meiner Akte angeblich nichts notiert.

    Mit einer Bestätigungs-Email kurze Fristen von 14 Tagen zu verbinden kommt sog. Knebelungsverträgen sehr nahe.

    Da ich meine Kündigung per Fax geschickt hatte, hätte ich auch eine schriftliche, nicht elektronische Änderungsbestätigung erwartet. Stattdessen zu behaupten ich lüge und habe ja nicht rechtzeitig protestiert ist schon sehr frech, oder ?
    [Diese Nachricht wurde von seppl2 am 12.08.2003 | 13:33 geändert.]
     
  3. MyronG

    MyronG Kbyte

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    Meiner Meinung lohnt sich der Gang zum Anwalt auf jeden Fall.
    Dir wurde schließlich 3 mal (Online und 2mal Hotline), daß der Tarifwechsel erfolgte.
    Wenn du das beweisen kannst, hast du sehr gute Chancen.
    Gruß
    Myron
     
  4. JanKroh

    JanKroh Byte

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    34
    Habe da ein ähnliches Problem. Habe flat über Telefon beantragt. Es kam dann aber lange erst mal gar nichts, dachte dann ab dem nächsten Monat wäre es dann ja wohl soweit. Haben dann einen ca. einen Monat später die erste hohe Rechnung mit normalem eco Tarif bekommen. Darauf hin hab ich dort noch ein mal angerufen, und die bestätigte mir das dort tatsächlich ein Auftrag zur Tarifänderung vorliegt, doch warum das nicht schon längst passiert ist wüsste sie jetzt auch nicht. Doch auch das hatte wohl alles nic}hts gebracht denn schon bald kam die nächste Rechnung und siehe da das waren ca. 500 Euro und auch im nächsten Monat war es immer noch der Eco Tarif.
    Wenn du schon etwas erreicht hast, oder sonst jemand etwas weiß, wie man diese nun doch zu unrecht angefallen Kosten umgehen kann möge mir bittte antworten.

    P.S. das ist natürlich nur ein ungefährer Überblick uüber das was passiert ist. Da war selbstverständlich noch mehr hickhack, das aber hier den Rahmen sprengen würde.
     
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