Telekom-Chef erwartet weiteren Stellenabbau

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von der.jojo, 3. März 2005.

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  1. der.jojo

    der.jojo Kbyte

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    Scheint in Mode zukommen, nach Gewinnsteigerungen Leute auf die Straße zusetzten. :aua:

    Ich pers. wechsle jetzt meinen Anbieter damit die nicht noch mehr Gewinn machen, ich sichere somit T-com Arbeitsplätze. :D
     
  2. LordSoban

    LordSoban Kbyte

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    242
    Und das wäre garantiert der falsche Weg, wenn nun einer nach dem anderen wegfällt geht dann gar nichts mehr und die Telekom kann ihre Pforten schließen und alle Mitarbeiter sitzten auf der Strasse.

    Leider ist diese Art zurzeit sehr gefragt, und ich frage mich gerade ob nun wirklich die Politik unserer Regierung schuld an dieser ausweglosen Situation ist. Anders kann ich mir es nicht vorstellen, dass die Industrie diese Regierung nicht mehr haben möchte und deswegen werden Menschen auf die Strasse gesetzt. Schon alleine wenn man beobachtet, das viele Firmen in Ausland gehen. Meine Meinung, hier muss sich was ändern, und zwar ganz schnell.

    MfG

    Lord
     
  3. pbird

    pbird Kbyte

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    Letztens erst die Deutsche Bank, jetzt die Telekom - was diesen Firmen fehlt, ist eine funktionierende Software, die die Arbeit der Vorstände und insbesondere die der Vorstandsvorsitzenden übernehmen könnte. Wenn das so weitergeht, sind in ein paar Jahren nur noch ein paar Leute im Bundestag im Niedriglohnsektor (Klofrau, Putzfrau, Kantinenpersonal) übrig, die in Deutschland arbeiten und Steuern zahlen. Nach der Arbeit gehen die dann (schwarzen) Nebenbeschäftigungen nach, um sich und Ihre Familien zu ernähren.
    Damit unsere Politprominenz endlich wach (W A C H ! ! !) wird, bedarf es wahrscheinlich weiterer 15 Millionen Arbeitsloser, welchen nach und nach die bürgerlichen Grund- und Existenzrechte zusammengestrichen werden! Wenn Firmen wie Telekom, Deutsche Bank oder auch Opel (GM) ihre Gewinne ohne Personal realisieren können - dann laßt sie doch! Vielleicht begreift ja dann irgendwann doch mal einer, daß man nicht die arbeitende Bevölkerung, sondern die Gewinne der Unternehmen besteuern und mit Abgaben belegen muß! Die gehen dann ins Ausland? Ja - aber wo ist für uns da noch der Unterschied? Arbeitslos mit Deutscher Bank oder arbeitslos ohne Deutsche Bank ???
    Aber wahrscheinlich fehlt uns hier an der Basis der rechte Überblick. Man muß wohl im Bundestag sitzen, damit man versteht, wie gut es uns eigentlich geht!
    pbird
     
  4. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Wer ist denn "die Unternehmen"? Dahinter stecken immer in letzter Konsequenz lebendige Anteilseigner, die ihren Geschäftsführern und Vorstandsmitgliedern die Eskapaden durchgehen lassen.

    Die Deutsche Bank braucht auch keinen Ackermann mit 11Mio€/a Gage. Ich bin sicher, daß es auch gleich geeignete Wirtschaftsspezialisten gibt, die denselben Job auch für 1Mio€/a machen würden...

    Es gibt nun einmal lediglich die Gewerbesteuern, die bei den Kommunen hängenbleiben als eigentliche Unternehmenssteuern, die Körperschaftssteuer läßt sich dann bei den Eigentümern als gezahlte Einkommenssteuer verrechnen.

    MfG Raberti
     
  5. pbird

    pbird Kbyte

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    353
    Genau das ist das Problem! Wir müssen vollkommen weg von einer personenbezogenen Besteuerung und Abgabenbelastung, da diese dazu führt, daß immer weniger Einkommensbezieher immer mehr Arbeitslose und Leistungsempfänger durchziehen müssen. Das kann ja auch nicht ausbleiben, wenn weiterhin Menschen, deren Leistung besteuert wird, gegen Maschinen, deren Leistung steuerfrei ist, ausgewechselt werden. Die Antwort auf das Problem kann also nur sein, die Leistung, also den erwirtschafteten Mehrwehrt, an der Quelle, also bei den wirtschaftenden Unternehmen, zu erheben. Wenn so die Leistung eines Geldautomaten oder eines Industrieroboters mit Steuern und Sozialabgaben belegt würde, ständen sicherlich viele jetzt bereits Arbeitslose noch an ihrem Arbeitsplatz. Vor allen Dingen aber gibt ein arbeitender und Geld verdienender Mensch Geld aus und fördert somit die Inlandsnachfrage. Ein Roboter ist mir beim Einkaufen bislang noch nicht begegnet. Aber vielleicht kramen die ja bald bei Lidl, Plus und Aldi die Sonderangebote in die Regale. Wenn jeder einen Roboter hätte, der für ihn sorgt, brauchte keiner mehr arbeiten zu gehen. Oder anders gesagt: Ich brauche keine Arbeit, ich brauche Geld. Wenn ich davon ausreichend habe (vielleicht nicht soviel wie einige Politiker oder Wirtschaftsbosse, aber eben genug), wird mir auch ohne Arbeit die Zeit nicht lang werden. Das ist eine Frage der Fantasie.
    pbird
     
  6. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    977
    Ich denke nicht, das DIESES das Problem ist !
    Es ist doch NICHT so, daß es den Unternehmen schlecht geht (siehe Telekom, Deutsche Bank, Siemens, BASF etc) und deshalb Menschen entlassen werden. Vielmehr ist das eine Charakterfrage der handelnden Personen:

    1. Eine Regierung, die sich in irgendwelchen Kanzlergeprächen mit Wirtschaftsbossen einlullen lässt (und viellleicht auch mehr ;) )

    2. Wirtschaftbosse und Manager, die DEN HALS EINFACH NICHT VOLLKRIEGEN. Die stehen morgen mit der Börse auf und gehen Abends mit der Börse ins Bett und dazwischen gibt es auch nur die Börse. Die WAHRE Welt kennen diese "Menschen" nicht. Da zählt nur der Aktenkurs.

    3. Die Bürger, die das alles mit sich machen lassen und die selben Versager wiederwählen...

    Wegen der neuen Rekordarbeitslosigkeit fordern innovative Politiker, die Unternehmenssteuern zun senken ... :aua:
     
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