Telekom live viel spass

Dieses Thema im Forum "Internet: DSL, Kabel, UMTS, LTE" wurde erstellt von Wuffi, 11. September 2001.

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  1. Wuffi

    Wuffi Kbyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    147
    diese geschichte ist mir wirklich passiert

    Telekom live
    oder
    Der Umstieg auf TDSL in der Familie Holzknecht

    · Am 21.12.2000 beantragte ich über eine Sonderaktion der deutschen Telekom meinen TDSL-Zugang. Diese Sonderaktion besagte, dass die 100,-DM Bereitstellungsgebühren für TDSL nicht berechnet werden, wenn dieser Zugang über den Arbeitgeber beantragt wird.
    · Am 02.03.2001 sollte nun dieser TDSL-Zugang frei geschaltet werden. Ein paar Tage vor diesem Termin bekam ich die Gerätschaften. Es war also alles OK.
    · Am 28.02.2001 schloß ich nun den Splitter an. Ab sofort war aber mein Telefonsnschluß (eine Telefonanlage) tot.
    · Aufgrund dieser Probleme habe ich am 02.03.2001 gleich morgens um 08:00h bei T-Online angerufen (über mein Handy) und darum gebeten, meine TDSL-Freischaltung zu verschieben, da bei mir seit dem Anschluß des Splitters nichts mehr funktioniert. Das war auch kein Problem. Wir einigten uns auf den 30.03.2001.
    · Ich rief den Störungsdienst der Telekom an und am 06.03.2001 kam nachmittags ein Techniker ins Haus und schaute sich alles an. Er erklärte, dass das Problem an einem Telefonkabel liegt, dass ich mir selber zusammengelötet habe. Daraufhin verließ er wieder meine Wohnung.
    · Wieder ein Anruf bei der Störungsstelle, da diese Erklärung nicht zufriedenstellend war. Ich bestand darauf, dass ein Techniker erneut zu mir kam.
    · Am gleichen Abend kam nun ein anderer Techniker in Haus. Dieser stellte sehr schnell fest, dass der NTBA defekt war. Also wurde ein neuer NTBA angeschlossen. Nachdem nun der Splitter wieder dazwischen geschaltet war, funktionierte mein Telefon wieder nicht. Der NTBA war wieder defekt. Ein dritter NTBA wurde angeschlossen. Ohne Splitter war alles OK. Mit Splitter war nun auch der dritte defekt. Der Techniker stellte daraufhin fest, dass mein mir zugesandter Splitter einen Kurzschluß auf den NTBA erzeugte und diesen dadurch zerstörte. Einen neuen Splitter mit einem nochmals neuen NTBA angeschlossen und alles war OK.
    · Nun rief ich wieder die Telekom an und führte den Tarifwechsel von meiner ISDN-Flatrate durch. Die Dame der Telekom bestätigte mir den Tarifwechsel zum 01.04.2001.
    · Nun fingen die Probleme der Telekom erst richtig an.
    · Es kam die März-Telefonrechnung. In dieser wurde mir der TDSL-Zugang ab dem 02.03.2001 berechnet, die einmalige Bereitstellungsgebühr von 100,-DM wurden berechnet und der neue Tarif der TDSL-Flatrate ab dem 26.03.2001 wurden berechnet, zuzüglich 2,5 Pf pro Minute Internet über ISDN ab dem 26.03.2001. Die Rechnung betrug nicht ganz 400,-DM
    · Ein Anruf am nächsten Morgen bei der Rechnungsstelle der Telekom in Kiel folgte.
    · Von der Sonderaktion der Telekom wusste niemand etwas. Der neue Tarif der TDSL-Flatrate kann nicht zum 01.04.2001 umgestellt werden, sondern es muß früher passieren. Von der Terminänderung der TDSL-Freischaltung wusste niemand etwas. Als ich erklärte, dass ich TDSL ab dem 02.03.2001 ja nicht nutzen konnte, da es ja erst zum 30.03.2001 frei geschaltet wurde, wurde ich gebeten, alles schriftlich zu verfassen und per Fax an die Abrechnungsstelle Kiel der Telekom zu schicken. Dieses tat ich dann auch.
    · Drei Tage später bekam ich ein Schreiben der Abrechnungsstelle zugeschickt. In diesem wurde der Irrtum bedauert. Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass ich eine Korrekturrechnung bekäme.
    · Ein paar Tage später bekam ich nun aber eine Mahnung der Telekom, natürlich ohne Einzelnachweis, in Höhe von ca. 150,-DM. Dies schien mir nun OK und ich zahlte diese Mahnung, ohne noch einmal dort anzurufen.
    · Vier Wochen später die nächste Rechnung. Alles, was geklärt war, und somit von mir nicht bezahlt werden musste, war auf dieser neuen Rechnung wieder enthalten.
    · Das ganze Prozedere wieder von vorn. Anruf bei der Abrechnungsstelle mit der Bitte um Klärung, denn die Telefonrechnung betrug wieder 390,-DM. Es wurde mir eine Korrekturrechnung versprochen.
    · Wieder ein paar Tage später Post von der Telekom. Keine Korrekturrechnung der Rechnung vom 15.05.2001, sondern gleich wieder eine Mahnung in Höhe von 90,-DM (natürlich auch wieder ohne Einzelnachweis).
    · Meine Frau bat mich nun, nicht mehr bei der Telekom anzurufen (ich war mittlerweile schon recht sauer). Also nicht angerufen und bezahlt.
    · Die nächste Telefonrechnung. Hurra, sie ist OK. Die Telekom hat es verstanden.
    · Telefonrechnung bezahlt und nun ging es erst richtig los. TDSL funktionierte noch, aber alles andere war tot.
    · Anruf bei der Störungsstelle und ein Techniker kam vorbei. Der NTBA sei OK und somit sei durch Eigenverschuldung die Telefonanlage defekt.
    · Wieder ein Anruf bei der Störungsstelle. Nun bestand ich darauf, dass der Techniker noch einmal zu mir nach Hause käme um meinen Telefonanschluß in Ordnung zu bringen. Dieser Techniker hat dann doch tatsächlich ein altes ISDN-Telefon, dass ich noch liegen hatte, bei mir ohne Telefonanlage angeschlossen und ich war wieder erreichbar.
    · Nun war ich richtig sauer, denn ich sollte nun auch noch den Techniker bezahlen.
    · Ich zu meinem nächsten Telefonladen am Ort, in Eckernförde. Die ganze hier beschriebene Geschichte meines Umstieges auf TDSL erzählt. Außerdem fragte ich nach, ob durch die vielen Kurzschlüsse des Splitters nicht auch meine Telefonanlage zum Teil zerstört worden sein kann. Die Chefin dieses Telefonladens konnte das nicht von der Hand weisen. Sie versprach mir eine neue Telefonanlage, für die dann auch keine Rechnung ausgestellt wird. Nach einer Woche bekam ich dann auch diese neue Telefonanlage.
    · Wer nun aber glaubt, dass die Geschichte zu Ende ist, hat sich getäuscht.
    · Es kommt die nächste Rechnung. Selbstverständlich ist die Technikerstunde mit Anfahrt auf dieser Rechnung enthalten. Ich nun wieder die Abrechnungsstelle in Kiel angerufen. Dort hatte ich dann das Glück, dass ich mit Frau Antje Bähre verbunden wurde, nachdem ich mich ja beschwert hatte.
    · Frau Bähre klärte alles zu meiner vollsten Zufriedenheit. Es war wieder alles OK.
    · Denkste, nichts war OK.
    · Es kam die Telefonrechnung vom 17.08.01. Auf dieser Rechnung wurde nun der Betrag, um den die Rechnung vom 15.05.2001 korrigiert wurde, wieder aufgeführt. Es handelt sich dabei um einen Betrag in Höhe von 205,45DM.
    · Ich wieder bei der Rechnungsstelle Kiel angerufen und mit Frau Filbir gesprochen. Sie konnte sich das alles nicht vorstellen und bat mich darum, die beiden Rechnungen, vom 16.08.01 und vom 15.05.01, zuzufaxen. Sie würde sich dann darum kümmern. Ich faxte ihr dann diese beiden Rechnungen mit einer Erklärung zu. Bis heute habe ich daraufhin keine Antwort bekommen.
    · Die nächste Rechnung kommt. Hurra, sie ist OK. Bezahlt und erledigt.
    · Denkste. Weil ich diesen Betrag von 205,45DM nicht bezahlt habe, lässt die Telekom-Rechnungsstelle Kiel meinen TDSL-Zugang sperren.
    · Nun war ich nicht mehr sauer, sondern wütend. Außerdem war es auch Samstag.
    · Ich zu unserem Telefonladen in Eckernförde. Doch der stellvertretende Filialleiter dieses Telefonladens war dermaßen arrogant, dass es hier nicht beschrieben werden kann. Er könne mir nicht helfen an einem Samstag. Nachdem ich erklärte, dass mich das nicht interessiere, sondern ich eine Freischaltung des TDSL-Zugangs erwarte, drohte mir der Stellvertreter dieses Ladens mit einem Hausverbot und drohte auch noch mit der Polizei.
    · Ich muß nun tatsächlich bis zum kommenden Montag, mittlerweile dem 10.09.2001, warten, um diese neue Problematik zu klären.
    · Montag, der 10.09.01. Ich rufe Frau Bähre im Backoffice-Bereich der Abrechnungsstelle an und erkläre erneut die Problematik. Frau Bähre will sich drum kümmern und hat mir einen Rückruf versprochen.
    · Eine halbe Stunde später ruft Frau Bähre wieder an und teilt mir mit, daß da in den Abrechnungen irgendetwas nicht stimmt. Sie würde nun eine komplette Rechnungsaufstellung durchführen, damit da Grund rein gebracht wird. Ich würde dann von ihr schriftlich informiert. Außerdem teilte sie mir mit, daß im Laufe des Tages der T-Online-Zugang wieder freigegeben wird.
    · Am selben Tag um 21:00h. Der T-Online-Zugang ist noch immer nicht freigegeben. Ich rufe also die Hotline von T-Online an und werde mit einem Techniker in Kiel verbunden. Dieser bestätigt mir, daß der Zugang weiterhin gesperrt ist und auch am gleichen Tag nicht mehr freigegeben wird, da keine Benachrichtigung der Abrechnungsstelle vorliegt.
    · Ich am nächsten Tag wieder Frau Bähre angerufen. Diese ist aber erst nachmittags zu erreichen. Also mit einer anderen Frau gesprochen. Nun habe ich der Telekom einen Termin gesetzt. Wenn bis 12:00h der Zugang nicht frei geschaltet ist, werde ich mich an meinen Rechtsanwalt wenden.
    · Es ist 11:00h und nach Aussage der T-Online-Hotline ist der Zugang freigeschaltet.
    · Der Zugang ist tatsächlich freigeschaltet.

     
  2. Moselmann

    Moselmann Kbyte

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    19. Januar 2001
    Beiträge:
    162
    Lieber Leidensgenosse,

    ist es Ihnen ein Trost, dass es anderen T-Onlinebenutzern ähnlich geht? Wohl kaum. Ich könnte ein kleines Buch schreiben über das, was seit einigen Jahren bei T-online und mir nicht funktioniert hat.

    Ein jüngeres Beispiel. Seit Monaten bucht die Telecom - trotz mehrerer mündlichen und schriftlichen Beschwerden - die Grundgebühren bei einer Bekannten ab. Laut Werbung sollten den Neukunden bei Abschluss eines Vertrages vor Dezember 2000 dieser Grundbetrag ein halbes Jahr erlassen werden.

    Anderes Beispiel - von einem halben Dutzend: Mein Antrag für einen kostenlosen Anschluss meiner Schule an das Internet wurde verschlampt. Wir warteten monatelang auf den Anschluss. Erreichbar war niemand, die angegebeneTelefonnummer war falsch. Faxe wurden nicht beantwortet. Das Legen der Leitung gestaltete sich schwierig.

    Einwahlprobleme habe ich seit Jahren - in meiner Gemeinde - immer wieder. Soll ich Rauchzeichen senden?

    Also, Sie sind nicht allein!

    Schwacher Trost, gell!

    Moselmann
     
  3. nordmannn

    nordmannn ROM

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    1
    da meine firma ein groß kunde ist von der telekom! gab es für jeden mit arbeiter dieses angebot
     
  4. Wuffi

    Wuffi Kbyte

    Registriert seit:
    16. Juni 2001
    Beiträge:
    147
    Also, von dieser Sonderaktion über den Arbeitgeber hab ich auch noch nix gehört *grübel* Wo hast du das denn entdeckt?

    Gruß
    Wuffi
     
  5. Steffenxx

    Steffenxx Ehren-Moderator

    Registriert seit:
    25. August 2001
    Beiträge:
    6.148
    Hallo, hatte den Splitter auch vor der Freischaltung angeschlossen - Telefonanlage ging dann nicht mehr. Habe Stecker wieder umgesteckt - Telefonanlage ok. Der Splitter darf scheinbar nur zwischengeschalten sein, wenn DSL auch anliegt. Hab dann zum Freischaltermin umgesteckt und seitdem mit einer Ausnahme keine Probleme. Das eine Mal musste die Telekom einen RESET machen, weil ich kein DSL-Zugang mehr bekam. Lies sich aber telefonisch und kostenfrei regeln. Ansonsten wäre es für mich teuer, da ich zwar preisgünstig für knapp 30,-DM im Monat mit 1&1 im Netz bin, die aber eine teure Hotline haben.
     
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