Telekom: ver.di verlangt Serviceoffensive statt Stellenabbau

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von tomsche, 10. November 2005.

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  1. tomsche

    tomsche Byte

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  2. gyniko-onkel

    gyniko-onkel Halbes Megabyte

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    Und? Wo war hier der Smiley?
    Im Ernst, die *T*** ist kein Tanker, der Vergleich hinkt gewaltig!
    Die *T*** ist ein Dienstleister mit Millionen Kunden (noch) die von einer entsprechenden Anzahl Mitarbeitern verwaltet und betreut werden müssen. Stutzt man diese Zahl, bleibt irgendwas auf der Strecke. Verwaltung oder Betreuung. Ganz einfach. Wenn das passiert werden wieder Kunden unzufrieden und wandern ab. Eine Spirale, die sich bis zur Pleite fortsetzen wird, wenn alles was den Bossen einfällt lautet: Entlassen!

    Vorschlag an Verdi.: Exakt 32.000 Leute müssen daran teilnehmen, so als Vorgeschmack auf die kommende Servicewüste.
     
  3. hansdieterlang

    hansdieterlang Kbyte

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    219
    Welche große geistige Leistung gehört dazu, Mitarbeiter auf die Straße zu setzen nach dem Motto: Sollen die anderen eben mehr arbeiten. Rechtfertigt sich mit solchen Dummheiten das Gehalt der Manager? Die glauben noch daran, dass sie mit großartiger Leistung den Aktionären bewiesen haben, wie besonders toll sie sind. Dabei sind sie nur skrupellos. Ich kann nur hoffen, dass sich das Volk bei passender Gelegenheit auch daran erinnert, wer wirklich an dem Dillema schuld ist - skrupellose Manager, Unternehmer und korrupte Politiker. Und dass es dann nicht wie in Frankreich die eigenen Leute schädigt. In die Villengegenden müssen sie gehen, da sitzen die Sekt saufenden Ursachen und lassen sich die Weiber anfahren auf Kosten des Volkes.

    Einem Bekannten haben sie vor drei Wochen beim Umwandeln von ISDN in Analog einfach auch das DSL-Signal abgeklemmt. Seit drei Wochen versucht er, bei der Telekom wieder DSL zu bekommen - erfolglos.

    Telekom und Service sind zwei Dinge wie Feuer und Wasser - nicht miteinander vereinbar.

    HD
     
  4. tomsche

    tomsche Byte

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    Der Vergleich mit dem Tanker ist sehr schlecht.

    Die Stellen werden natürlich nicht von Heute auf Morgen gestrichen. Bis 2010 sollen z.B. 25000 Beamte ab 55 Jahren in den Vorruhestand gehen (größtenteils finanziert von der Telekom).

    Man sieht es ja immer wieder, wenn ein großes Unternehmen Stellen sreicht steigen die Aktienwerte. Und solche Entscheidungen müssen zuerst vor den Aktionären verteidigt werden. Dabei überlegt man sich sicher auch, wie man den Image-Schaden begrenzen kann.

    Aber mal ehrlich, würdest du jetzt deinen T-Com Vertrag kündigen? Und kann der Service bei der Telekom noch gewöhnungsbedürftiger werden?
     
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