Teurer Spaß: 30 Bände Brockhaus auf einem USB-Stick

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von gyniko-onkel, 22. Dezember 2005.

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  1. gyniko-onkel

    gyniko-onkel Halbes Megabyte

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    566
    Damit kann man doch wohl nur Rentner verarschen, wenn die dazu noch wissen, wie man den Stick am PC benutzt...
     
  2. Ruffus

    Ruffus Byte

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    54
    Wahnsinn ... 1500€ für 2DVDs und einen USB-Stick. :D ... Für 1500€ bekomme ich mehrere Jahre Internetzugang!
    Für den Preis kauft das doch niemand ... oder?

    MfG Ruffus

    PS. Wer garantiert mir das es USB Ports oder DVD Laufwerke in 10 Jahren noch gibt? Es gibt bessere Möglichkeiten seine Geld im Klo herunterzu spülen!
     
  3. Winnie The Pooh

    Winnie The Pooh Viertel Gigabyte

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    3.247
    Ich empfinde 30 Brockhaus-Bände weder als "Spaß", noch den Preis von 1500 Euro als unangemessen.

    Die Frage ist, wer sich heute noch ein Lexikon kauft. Das sind mit Sicherheit Leute, die auf Artikel Wert legen, die von von Fachredakteuren geschrieben und mehrfach überprüft und abgesichert sind. Und das gibt es nun mal nicht zum Nulltarif.

    Wer nicht bereit ist, für diese Leistung zu bezahlen, kann ja immer noch ausschließlich Google und Wikipedia nutzen. Aber dann muß er eben immer damit rechnen, daß die Information falsch, unvollständig oder tendenziös sind. Mal ganz abgesehen davon, daß im Internet und namentlich bei der Wikipedia jeder Schwachkopf Artikel sabotieren und zumüllen kann...
     
  4. Chesterfield

    Chesterfield ROM

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    1
    natürlich kann jeder "Schwachkopf" in Wikipedia etwas veröffentlichen. Dabei gilt allerdings zu bedenken, dass Wikipedia im Vergleich zu anderen auch noch ein "Baby" ist.
    Aber deshalb gibt es ja noch einen Brockhaus oder ähnliche Werke. Jedes hat seine Berechtigung, gerade in Zeiten in denen die Schere zwischen arm und reich immer weiter aufgeht ist eine Idee ,wie Wikipedia, nicht hoch genug einzuschätzen.
    Denn "Wissen ist Macht" gilt wohl mehr denn je in unserer schönen Welt.
    Und der Brockhaus ist dabei definitiv ein Werk für besitzende Menschen, denn es gibt genug die sich den nicht leisten können.
    Also dann lieber ein Nachschlagewerk wo ich mich auf 95 % verlassen kann, als gar keins, oder die Bild als Wissensvermittler.

    Liebe Grüsse und ein friedliches Fest
    Chesterfield
     
  5. Ruffus

    Ruffus Byte

    Registriert seit:
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    54
    Du hast vollkommen Recht! Sie sollen für ihre Arbeit bezahlt werden. Nur denke ich das in Zeiten des Internet wesentlich weniger Menschen sich sowas kaufen. Und das Problem mit dem Verfügbarkeit von USB Ports oder DVD Laufwerken hab ja schon erwähnt. ... dann doch lieber die Bücher,die kann ich mit in 20 Jahren auch noch ansehen!

    Auf diese Aussage hat dir die PC-Welt schon geantwortet.

    MfG Ruffus
     
  6. kuhn73

    kuhn73 Megabyte

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    Geht man mal von einem Unternehmen aus, dessen Mitarbeiter regelmäßig die Enzyklopädie benutzen, ist diese Variante ideal: ein USB-Stick, der alle Einträge eines 30-bändigen Nachschlagewerks mit monatlicher Aktualisierung integriert, dazu noch noch zwei Multimedia-DVDs, und das alles leicht transportabel. Was will man mehr...
    Ich denke mal, das werden auch die Hauptabnehmer des USB-Brockhaus sein.
    Was dann zwar hübsch im Regal anzuschauen, aber in vielen Fällen veraltet ist (die gedruckte Ausgabe ist auch um einiges teurer). Es gibt auch eine Menge Software in dem Preissegment, wo sich kaum einer aufregt (und wo man oft in spätestens fünf Jahren kommentarlos neuanschafft). Aber wie gesagt: ich gehe da nicht von Privatanwendern aus.

    kuhn73
     
  7. Ruffus

    Ruffus Byte

    Registriert seit:
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    54
    :) Tut mir leid, aber ich bezweifle das Unternehmen das kaufen. Wenn Unternehmen so eine Enzyklopädie benötigen (was ich auch stark bezweifle) dann werden sie sich ihre Infos bei den entsprechenden Verlagen online besorgen. Oder man hat die Enzyklopädie als MultiClient Anwendung auf nem Server liegen.
    Aber die USB-Stick Variante (wo der USB wahrscheinlich als Dongel fungiert) und nur ein Mitarbeiter gleichzeitig an die Infos kommt, ist doch für ein Unternehmen unbrauchbar.

    Man bedenke das Software in diesem Preisegment "produktiv" ist und nach einer gewissen Zeit die Kosten wieder reingespielt hat. Das möchte ich aber bei einer Enzyklopädie stark bezweifeln.

    Alles in allem kann man sagen das eine Enzyklopädie auf USB-Stick + 2DVDs für 1500€ ein sehr teueres Spielzeug ist.

    MfG Ruffus
     
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