Umfrage: Anwender haben keine Zeit für Backups

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von andideasmoe, 21. Oktober 2005.

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  1. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Das halte ich einfach für eine Sache der Erfahrung, die man gemacht hat. Es müssen einfach nur mal wirklich wichtige Dinge verloren gehen (Fotos, Diplomarbeiten). Dann lernt man es. War bei mir nicht anders. :aua:
     
  2. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Aha, und inwiefern?
     
  3. ossilotta

    ossilotta Ehren-Moderator

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    Privatanwender haben in der Regel keine Zeit für Backups, da sie immer damit beschäftigt sind, ihre Systeme neu aufzusetzen.
     
  4. NickNack

    NickNack Megabyte

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    So ist das. Privatanwender werden manchmal auch aus Schaden nicht klug. ;)
     
  5. ekke13

    ekke13 Megabyte

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    Mir ist vor ein paar Wochen zum ersten Mal eine Festplatte abgeschmiert. Zum Glück hatte ich Backups, obwohl mir noch nie davor etwas in dieser Art passiert ist.
    Und was das Zeitproblem angeht: Kann ich iregdnwie nicht verstehn. Bevor ich mich ins Bett lege, starte ich mein Backup Programm und lass es die nacht über rennen. Das kostet mich ca. 10Minuten.
     
  6. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Das war bei mir auch ne einfache Rechenaufgabe. XP incl. der benötigten Treiber und Programme = 3h. Backup schlimmstenfalls eine Stunde. Die verloren gegangenen Sachen (s.O.), die sich auf C: rumgetrieben haben noch nicht mitgerechnet.
     
  7. Ich kann Leute nicht verstehen, die behaupten, sie hätten keine Zeit für regelmäßige Backups ...

    Ein periodischer Cronjob, der jeden Tag ein inkrementelles Backup aller Daten erstellt und a) auf einem RAID-5 Verbund, b) die wichtigen, persönlichen Daten wie Dokumente zusätzlich zum RAID-5-Backup auf meinem Webspace per SSH-Verbindung überträgt, reicht meinem persönlichen Bedürfnis nach Sicherheit. Zudem sichere ich einmal monatlich die jeweilige Vater-Datei des inkrementellen Backups auf DVD ...
     
  8. NickNack

    NickNack Megabyte

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    Boah! Spiel mal den Erklärbär. ;)

    Webspace
    Verbund
    RAID5
    SSH

    Die meisten Privatanwender wissen doch noch nicht mal, was Backup heißt.
     
  9. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Jup, sehr dau-tauglich dein Vorschlag. ;) Nee, aber im Ernst: Einen Job mittels des Taskplaners zu organisieren und die Datei auf ne andere Partition zu schieben würde ja häufig schon reichen.
     
  10. ossilotta

    ossilotta Ehren-Moderator

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    auf eine andere Partition zu schieben, wäre eigentlich auch keine Dauerlösung bei einem HD Crash.
    Elegante und eigentlich preiswerte Lösung ( eine zweite Platte ) . Aber da werden dann lieber Platten mit 200-300 Gb gekauft und an einer zweiten Platte wird gespart.

    Wenn ich mir hier im Hardwarebereich die Kaufberatung für neue Rechner anschaue, ist so gut wie kein rechner dabei, der zwei Platten beinhaltet.
     
  11. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Eine Dauerlösung wohl nicht. Aber so oft gehen Platten ja auch nicht kaputt, es sein denn man hat ne Samsung. Davon sind mir schon 3 verreckt.
     
  12. ossilotta

    ossilotta Ehren-Moderator

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    hört man in letzter Zeit öfters, das Samsung Platten kaputt gehen. Soll das eine bestimmte Serie sein, oder geht das quer durch die Bank?
     
  13. frankie-13

    frankie-13 Kbyte

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    Keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit... das scheint ein typisch deutsches Problem zu sein :aua:

    Das geht dann immer so lange gut, bis etwas passiert. Und dann muss man viiiiieeeeel Zeit haben... :heul:

    Gruß Frank
     
  14. TheD0CT0R

    TheD0CT0R Dr. h.c. Mod

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    Statt 2 Festplatten in einem Rechner geht auch 2 Rechner mit je einer Platte. Viele Leute haben inzwischen 2 PCs und ein einfaches Heimnetz. Was liegt da näher als den jeweils anderen Rechner als Sicherungsort fürs tägliche Backup zu verwenden?

    Dazu dann noch eine halbwegs regelmäßige Sicherung auf CD-R, schon verliert der Plattentod seinen Schrecken.
     
  15. ossilotta

    ossilotta Ehren-Moderator

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    @ Frank,

    sprichst Du aus Erfahrung, weil Du so :heul:
     
  16. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Wie gesagt, bei mir waren es 3. 2 120er Platten und eine 160er. Im Freundeskreis sind nochmal 2 dazu gekommen. An Zufälle mag ich da nicht mehr glauben. Da verzichte ich dann auch gerne auf den zig-fachen Testsieger bspw. bei chip.
     
  17. don lupo

    don lupo Kbyte

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    So du Eggsperte ;)
    Erkläre mir (und den anderen Lesern) mal, wie sich ein Durchshnittsuser ein RAID5 leisten soll. Abgesehen von dem ziemlich teueren Controller sind mindestens drei gleichartige Platten notwendig wobei nur die Kapazität von zwei Platten tatsächlich zur Verfügung steht (genauer: n-1/n, wobei n=Anzahl der Platten) der Rest geht für Redundanzinfos drauf, aber erklär das mal dem User.
    Abgesehen davon ist das Installieren von Windows XP in einem Array auch nicht jedermanns Sache; viele sind da mit einer einzelnen Platte schon überfordert.
    Für Otto Normalverbraucher ist die externe Platte sicher die einfachste Lösung, kombiniert mit einem vom Taskplaner gesteuerten Backupprogramm. Das mitgelieferte NT-Backup ist sicher nicht das supertolle Programm, aber für so etwas durchaus geeignet.

    btw: Inkrementelle Backups sind zwar eine schöne sache, ersetzen aber nicht das Hauptbackup. Oder willst Du nach einem Crash ein Hauptbackup und zig Inkremente einspielen?

    Ich will Dich und Deine Fähigkeiten nicht runtermachen, und die von Dir genannten Methoden sind eine von vielen guten Backup-Strategien, aber für einen Durchschnittsuser viel zu kompliziert.

    Grüße,
    don lupo
     
  18. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Am einfachsten ist immer noch ein Raid1. Das sollte auch für die meisten Privatanwender bezahlbar sein und um das Backup muss man sich nicht kümmern. Wenn man auch Kopien von Änderungen einzelner Dateien braucht, kann man die nach getaner Arbeit direkt auf ein anderes Medium "wegzippen" bzw. sich mal robocopy u.ä. Programmen beschäftigen. Bei letzterem muss man als Anwender auch nicht aktiv werden (es sei denn, das Sicherungsmedium ist voll) damit das Backup funktioniert.

    Was das System selbst angeht, vertraue ich lieber auf eine angepasste Setup-CD und installiere die paar Programme manuell (die Konfigurationen der einzelnen Programme sind eh wo anders gesichert), da es doch eine gewisse Fluktuation bei der installierten Software gibt und das Systemimage meist nie aktuell ist (dafür ändert sich wiederum zu wenig).
     
  19. don lupo

    don lupo Kbyte

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    215
    @ kalweit:

    Ein RAID 1 (Spiegelung einer Festplatte) ist noch teurer (bezogen auf Plattenkapazität) als ein RAID 5. Gut, die Kontroller sind billiger, z. T. schon auf dem Mainboard integriert oder sogar als Softwarelösung realisiert, jedoch benötigt man 2 Platten zu je 100 GB um einmal 100 GB zu speichern,.
    Außerdem schützt Dich ein RAID 1 nicht vor Datenverlust, welcher durch Schädlinge, Benutzereingriffe und Elementarereignisse (Feuer, Überschwemmung, etc ...) verursacht wurde. Ein RAID 1 schützt nur vor dem spontanen Versagen einer einzelnen Platte, aber das sehr effektiv.
    Ein RAID soll sicherstellen, daß bei einem Versagen einer Platte nicht das ganze System steht. RAID 0 (Stripeset) will ich hiervon gezielt ausnehmen, denn der Gewinn an Geschwindigkeit ist nur minimal im Vergleich zu den Schwierigkeiten, die man sich damit einhandeln kann (Verlust einer Platte ist gleichbedeutend mit Verlust sämtlicher Daten). Ein RAID 0 ist nur sinnvoll in Kombination mit anderen RAID Levels, so z. B: RAID 10 (=1+0) oder RAID 50 (=5+0)

    Eine Sicherung auf ein externes Medium (Band, ext. Platte, optische Disk, etc...) ist durch nichts zu ersetzen. Gleichzeitig sollte das Backup auch sicher verwahrt werden.
    Privat sichere ich meine persönlichen Daten auf eine externe Platte (400 GB) und verwahre sie anschließend ein einer für magnetische Datenträger ausgelegten feuerfesten Kasette im Keller meines Hauses.
    Aufwendig, findest Du?
    Vielleicht, aber zu wissen, daß tausende von Familienfotos, die Sourcecodes der von mir geschriebenen Programme, die gesammelte Mail aus mehr als 20 Jahren gut aufgehoben sind, beruhigt ungemein.

    Grüße,
    don Lupo
     
  20. Thor Branke

    Thor Branke CD-R 80

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    Moin,

    für Privatuser geht es doch wesentlich einfacher und günstiger als mit Festplattenansammlungen. Auf den meisten Rechnern befindet sich schon beim Kauf Nero. Dazu dann InCD und ein paar DvD/CD-RW und man kann jederzeit durch simples Kopieren im Dateimanger seine Daten sichern. Abgeschlossene und nicht mehr änderbare Projekte werden zusammengefasst und fest auf DvD/CD-Rohlingen gebrannt, sobald die Kapazität erreicht ist (kein Multisession).

    Von Acronis-Images für die Bootpartition gar nicht weiter zu reden.

    Lästig ist nicht das BackUp an sich, sondern sich eine sinnvolle Struktur dafür zu überlegen und die Daten dementsprechend zu benennen und zu sortieren. Das allerdings kostet einen Haufen Zeit.

    Gruß,
    Thor
     
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