Unternehmen sind mit Antivirus-Lösungen unzufrieden

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von SirAlec, 29. Juli 2005.

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  1. SirAlec

    SirAlec Kbyte

    Registriert seit:
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    268
    Vielleicht sollten Unternehmen darauf achten, das ihre Systemadministratoren wenigstens ein kleines bisschen Ahnung von der Materie haben und vielleicht auch das die Benutzer des Netzwerkes nicht auf jeden Mailanhang klicken, der sich nicht schnell genug selbst löscht. Damit wären ca. 95% der Gefahren ausgeschaltet. Und die restlichen 5% sollten mit einem fähigen Admin auch kein Problem sein.
     
  2. yeTTiz

    yeTTiz Kbyte

    Registriert seit:
    1. Dezember 2000
    Beiträge:
    189
    Meine Erfahrung ist aber genau das Gegenteil,
    es wird entweder gespart und nur das nötigste gekauft
    oder Geld spielt eigentlich keine Rolle aber ein richtiges System wird dann als übertrieben empfunden und doch nicht gekauft.

    Wenn der Admin für die Sicherheit nur einen Betrag X zur Verfügung hat, aber den Betrag X + X bräuchte für seine Sicherheitslösung, wird er sich eine andere Lösung suchen müssen. Welche Lösung letztendlich die besser ist lassen wir mal ausser Frage.

    Wenn aber immer wieder ungeschultes Personal (in Bezug auf PC-Sicherheit) in den Betrieb kommt, hilft ein sicheres System auch nicht unbedingt weiter.

    Wenn dann noch Personengruppen sich mehrere Arbeitsplatze teilen, sich nicht ständig an und abmelden, ist der Schuldige nicht so leicht zu finden.
    Das ständige an und abmelden ist aber nach Aussage des Chefs nicht möglich, da der Betrieb sonst nur eingeschränkt laufen würde. Klar würde es Möglichkeiten geben, aber die würden wieder extra Kosten.

    so long yeTTi
     
  3. Tomtomclub

    Tomtomclub Byte

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    19
    Der Hammer sind aber Programme wie Norton, die nur einwandfrei funktionieren, wenn man als Administrator am Rechner arbeitet, da nur dann Updates korrekt installiert werden. Ist der Admin gerade nicht im Hause, verabschiedet sich das Programm regelmäßig nach Updates mit der Forderung nach einer erneuten Aktivierung und quittiert den Dienst. Da können wir ja gleich nachts alle Türen offen stehen lassen...
     
  4. ntsvcfg

    ntsvcfg Byte

    Registriert seit:
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    80
    Benutzer bekommen so wenig wie möglich Rechte: nicht vertrauenswürdige Personen oder Merkbefreite bekommen einen Gast-Account, dessen Daten nach jeder Sitzung gelöscht werden. Damit Mitarbeiter aber auch dauerhaft (persönliche) Daten ablegen können, gibt man ihnen ein persönl. Verzeichnis, wo sie lesend und schreibend zugreifen, Programme aber nicht ausführen können. Und OE und IE sind sowieso tabu und stillgelegt. Somit dürfte das Problem ganz OHNE AV-SCANNER deutlich minimiert sein. Und das Beste: man benötigt keine Drittsoftware, welche Geld verschlingt und oftmals closed source ist.

    T.
     
  5. NoBurt

    NoBurt Byte

    Registriert seit:
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    96
    Schutz ab Stunde Null?

    Also dann: Ab sofort werden alle Programmierer überwacht, nein am besten gleich verhaftet. Sie könnten ja Terroristen oder Verbrecher sein und Viren u.ä. programmieren.

    DAS wäre Schutz ab Stunde Null.

    Und übrigens Virensoftware:

    Ich habe so einige Rechner erlebt, die nach einer Deinstallation von Norton sich richtig schnell wurden .... Was nützt so eine massige Software, wenn sie den PC nur noch ausbremst. Kein Wunder, wenn viele zur Konkurrenz wechseln.
     
  6. ntsvcfg

    ntsvcfg Byte

    Registriert seit:
    3. Mai 2004
    Beiträge:
    80
    Die Virenreplikation wird hierdurch extrem verzögert. *duck*

    Im, Ernst: Das Geraffel in den gelben Pappschachteln ist völlig dysfunktional und zudem überflüssig - es sei denn, man ist ein kleiner Masochist ;-)

    T.
     
  7. HahnT

    HahnT Byte

    Registriert seit:
    28. September 2004
    Beiträge:
    25
    Schutz ab der Stunde null würde doch vielmehr eine Glaskugel bei den AV Herstellern vorraussetzen :D

    MfG
    HahnT
     
  8. dib

    dib Byte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    33
    Problem war wohl das die in diesem Artikel IT-Manager befragt wurden und nicht Leute, die tagtäglich mit den Antivirus-Produkten in einer Cooperation arbeiten (müssen).

    Wir hier können uns nicht beklagen und ich kann für meine Kollegen in diesem Fall mit sprechen. Wir setzen die komplette Trend Micro Suite ein (SMTP-Scanner bei eintreffenden Mails) Exchange-Scanner, Server-Scanner, Desktop-Scanner ein, für uns ein Rundum-Sorglos-Packet.

    Die letzte größere Virenattacke hatten wir mit dem Produkt von NAI, McAfee, welcher sich nicht mehr aktuell halten wollte, auch nicht mit Überredungskünsten. Dies war für uns der Grund auf Trend Micro zu wechseln.

    Wenn seither eine Virenmeldung in den Medien erscheint, legen wir bewußt die Füße hoch und können auch nachts ruhig schlafen. Ich glaube diese Situation kann nur ein Administrator verstehen, der selbst für mehrere PCs (ca. 400) verantwortlich ist.

    Viele Grüße an meine Kollegen und an den Rest hier im Forum!! :)

    Markus

    Nachtrag: Unser Wechsel des Antiviren-Produktes ist ca. 6 Jahre her. In der EDV-Welt verändert sich sehr viel in einem solchen Zeitraum.
     
  9. joe65

    joe65 Byte

    Registriert seit:
    8. März 2004
    Beiträge:
    32
    Wir haben auch ca. 400 Arbeitsplätze und setzen auf F-Secure.
    Wir sind soweit zufrieden- aber Rechnerpower geht immer verloren. (F-Secure sagt unter der Hand ca. 15-20 %).
    Sicherheit gibts nunmal nicht umsonst.
    " Irgendeinen Tod muss man sterben" :D
     
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