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Urteil: Kein Wettbewerbsverstoß bei unterschiedlicher Preisauszeichnung

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von cheff, 2. Mai 2006.

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  1. cheff

    cheff Megabyte

    Wenn das mal Betrügern nicht Tür und Tor öffnet. Dann wird eine Ware zukünfitg mit 100€ ausgezeichnet, aber an der Kasse werden dann 1000€ verlangt. oder statt 99,99€ werden plötzlich 999,99€ fällig oder eben aus 9,99€ wird 99€. Besonders beim Onlinekauf kann das unangenehm sein.
     
  2. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Wieso Betrug? Solange an der Kasse der Prospektpreis verlangt wird ist das io. - in dem geschilderten Fall schadet sich der Unternehmer vielmehr selber, in dem er seine Werbung nicht im Geschäft ausgezeichnet hat. Der Fall, dass ein höherer Preis verlangt als beworben wurde, stand überhaupt nicht zur Entscheidung.
     
  3. Es ging hier um einen Wettbewerbsverstoß und nicht um die Rechte des Kunden nach der Preisauszeichnungsverordnung. :rolleyes:
     
  4. wildsurfer

    wildsurfer Kbyte

    das ist, wie ich es verstanden habe ja genau das problem, daß an der kasse etwas anderes gezahlt wird als im prospekt genannt. wenn es tatsächlich nur den umgang der händler miteinander betrifft, ist dieses urteil vielleicht ok. aber wie hier schon geschrieben, wenn ich zukünftig als verkäufer an meine ware einen anderen preis schreiben kann, als ich nachher tatsächlich kassieren will, wird´s problematisch insbesondere wenn der kassenpreis höher ist als der auszeichnungspreis, da wird es dann bei ebay krieg geben.

    ciao
    wolfgang
     
  5. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Genau das war hier nicht der Fall, sondern:

    Prospekt gleich Kasse ungleich Regalauszeichnung (wobei die Regalauszeichnung höher war)
     
  6. Babu1940

    Babu1940 Viertel Gigabyte

    Aber darum ging es doch (nach dem Bericht) im Urteil gar nicht. Wie kalweit schon schrieb, es wurde an der Kasse eben nur der niedrigere Preis verlangt.
     
  7. kuhn73

    kuhn73 Megabyte

    Du hast es anscheinend nicht richtig gelesen:
    Prospektpreis: 149 EUR
    ausgezeichneter Preis im Geschäft: 179 EUR
    an der Kasse bezahlt: 149 EUR
    (Geklagt hatte kein Kunde, sondern ein konkurrierendes Unternehmen).

    Die Einzigen, die sich hier selbst ans Bein pieseln, sind die Unternehmer: Der eine, weil er den Prozeß verlor - der andere, weil er evtl. weniger Umsätze hatte, da sich der Großteil wohl nach den Ladenpreisen orientierte u. den Prospekt nicht kannte.

    EDIT: Sorry, zu spät.
     
  8. brzl

    brzl Halbes Megabyte

    Das sieht doch ziemlich deutlich nach einem Irrtum bei der Auszeichnung aus. Der Beschrifter hat ja keinen Vorteil davon, wenn er in seinem Laden die Waren teurer anschreibt, als er sie verkauft. Wieso man deswegen zum Kadi rennen muss :confused:

    Mir ist das übrigens auch schon mal passiert: An der Kasse musste ich etwa 10% weniger bezahlen als angeschrieben war. Da hab ich halt gefunden: "Mit mir kann mans ja machen :)
     
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